Der neue Ford Nugget

nuggetAuf Basis des Ford Transit Tourneo präsentiert Ford (oder eher Westfalia) auf dem Caravan Salon den neuen Nugget. Damit kehrt sowas wie ein Klassiker zurück. Mit dem bewährten Hochdach sieht er zwar etwas wackelig aus, aber im Innern bietet eine Sitzgruppe für Fünf bequem Platz. Wo fünf bequem sitzen können allerdings nicht unbedingt fünf bequem schlafen. Die Sitzgruppe lässt sich zwar zum Bett umklappen, so dass mit demjenigen im Hochdach zwei Doppel-Betten zur Verfügung stehen, doch die Gesamtfläche im doch eher kompakten Fahrzeug lässt schon eher darauf schliessen, dass hauptsächlich Paare mit diesem Fahrzeug reisen.

Dann genügt auch der einfache Küchenblock mit Gaskocher und Spüle problemlos. Ein Kühlschrank ist ebenso dabei. Die zur Wahl stehenden Dieselmotoren liefern bis zu 155 PS und befördern das Reisemobil zügig durch den Urlaub.

Während Ford bei den Basis-Fahrzeugen der meisten Hersteller kaum oder gar nicht mehr vertreten ist, gibt es jetzt wenigstens wieder ein eigenes Reisemobil, das up-to-date ist und über die Ford-Händlerschaft verkauft wird. Allerdings, so fürchte ich, wieder nicht in der Schweiz. Da gilt dann wieder jedes Ford-Reisemobil als Direktimport und erleidet deshalb wesentliche Nachteile in Sachen Garantie.

Die Preise des neuen Nuggets, der bei Partner Westfalia umgebaut wird, dürfte um EUR 50’000 liegen.

Bild: Westfalia

Westfalia-Museum aufgelöst

Letzte Woche waren die Fahrzeuge des Westfalia-Museums auf Ebay zu ersteigern. Da waren einige exotische, seltene und begehrte Sammlerstücke dabei. Unter anderem auch ein Schnittmodell. Damit lässt sich zwar höchstens in der heimischen Garage oder Stube Urlaub machen, aber Aufmerksamkeit ist einem damit sicher.

Die Frage nach den Gründen der Verkäufe wird lapidar beantwortet:

Das Museum wird aus Platzgründen komplett aufgelöst.

Hoffen wir mal, dass es wirklich Platz- und nicht etwa finanzielle Gründe sind. Und dass die seltenen Exponate in gute Hände gekommen sind. Es ist schon schade, dass die Sammlung auseinandergerissen wird. Aber wenn die nun nicht sorgsam gepflegt werden, wär’s ein richtiger Jammer.

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Westfalia + Fiat = Michelangelo

michelangelo

Der Trend geht zu kleinen Fahrzeugen. Und offenbar auch zu Fiat. Zum ersten Mal wählt Westfalia den italienischen Autohersteller als Basis für eines seiner Modelle, den Michelangelo. Basierend auf dem Scudo mit langem Radstand bietet der Michelangelo viel Platz für zwei, genügend für vier oder knapp für sechs Personen – je nach Sitzkonfiguration.

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Designpreise für Wohnmobile

Nebst einem Wohnwagen sind dieses Jahr auch zwei Wohnmobile für überdurchschnittlich gutes Design mit dem “red dot design award” ausgezeichnet worden. Der Westfalia West Van und der Van TI 600 von Knaus wurden damit für ihre innovative Gestaltung geehrt. Die Zeiten, in denen es im und ums Wohnmobil einzig und allein praktisch sein musste, sind vorbei.

Der “red dot” Design-Award wird seit 2005 alljährlich verliehen. Eine Jury, bestehend aus zwei Dutzend Experten, bewertete dieses Jahr mehr als 3’000 Produkte. Immerhin ein guter Fünftel erhielt dabei das Qualitätssiegel “red dot”, lediglich 50 Produkte erhielten die höchste Auszeichung “red dot: best of the best”.