Lady Camper von Hymer

Lady CamperIch kann mir vorstellen, dass Hymer ein toller Lehrbetrieb ist. Jedenfalls gibt er seinen Azubis viel Spielraum. Das gilt ganz besonders für die zwölf jungen Frauen, die sozusagen selbständig ein Van-Modell gestalten konnten: den sogenannten Lady Camper.

Als Basis diente der Hymercar auf VW Basisund das Ziel war, das Fahrzeug an einer regionalen Bildungsmesse im Februar dieses Jahres zeigen zu können.

Das Team setzte sich zusammen aus Auszubildenden in verschiedenen Bereichen des Unternehmens. Jede hatte – ihrem Berufsbild entsprechend – eine klar definierte Aufgabe. Nur als Team konnte das Ziel erreicht werden. Natürlich wurde kein Fahrzeug von Grund auf konzipiert, sondern ein bestehendes modifiziert. So konnte an dann auch keine Weltneuheit oder konzeptionelle Sensationen erwarten. Doch darum ging’s auch nicht.

Ich ziehe meinen Hut vor den Lehrlingsverantwortlichen bei Hymer, die ihre Azubis mit solchen Projekten fördern und herausfordern. Da bekommt die Theorie noch viel mehr Praxisbezug als sie das in einem Betrieb wie Hymer wohl ohnehin schon tut. Und sehen lassen tut sich der Lady Camper alleweils, oder?

Der neue Ford Nugget

nuggetAuf Basis des Ford Transit Tourneo präsentiert Ford (oder eher Westfalia) auf dem Caravan Salon den neuen Nugget. Damit kehrt sowas wie ein Klassiker zurück. Mit dem bewährten Hochdach sieht er zwar etwas wackelig aus, aber im Innern bietet eine Sitzgruppe für Fünf bequem Platz. Wo fünf bequem sitzen können allerdings nicht unbedingt fünf bequem schlafen. Die Sitzgruppe lässt sich zwar zum Bett umklappen, so dass mit demjenigen im Hochdach zwei Doppel-Betten zur Verfügung stehen, doch die Gesamtfläche im doch eher kompakten Fahrzeug lässt schon eher darauf schliessen, dass hauptsächlich Paare mit diesem Fahrzeug reisen.

Dann genügt auch der einfache Küchenblock mit Gaskocher und Spüle problemlos. Ein Kühlschrank ist ebenso dabei. Die zur Wahl stehenden Dieselmotoren liefern bis zu 155 PS und befördern das Reisemobil zügig durch den Urlaub.

Während Ford bei den Basis-Fahrzeugen der meisten Hersteller kaum oder gar nicht mehr vertreten ist, gibt es jetzt wenigstens wieder ein eigenes Reisemobil, das up-to-date ist und über die Ford-Händlerschaft verkauft wird. Allerdings, so fürchte ich, wieder nicht in der Schweiz. Da gilt dann wieder jedes Ford-Reisemobil als Direktimport und erleidet deshalb wesentliche Nachteile in Sachen Garantie.

Die Preise des neuen Nuggets, der bei Partner Westfalia umgebaut wird, dürfte um EUR 50’000 liegen.

Bild: Westfalia

Wird die Brevio-Klappe zum neuen Trend?

Die Wohnmobilhersteller bemühen sich, immer wieder Neuheiten zu bringen. Das ist auch nötig, denn einerseits ist die Konkurrenz beachtlich, man muss sich von anderen abheben. Andererseits will aber auch der Kunde auf einen aufmerksam gemacht werden. Denn zu leicht weiss der vor lauter gleich aussehender weisser Kästen nicht mehr, welche Marke ihm passt, geschweige denn, welches Modell seinen Bedürfnissen entspricht.

Bürstner bringt auf 2013 eine neue Idee: Die grosse Heckklappe. Wobei, so neu ist die Idee nicht, findet sie doch seit Jahrzehnten Anwendung bei den Fahrzeugen, die den Wohnmobilen als Basis dienen. Aber immerhin gibt es noch kaum ein Wohnmobil, bei dem sich nahezu die gesamte Heckwand aufklappen lässt und dadurch grosszügigen Zugang zum Wohnraum gewährt.  Continue reading Wird die Brevio-Klappe zum neuen Trend?

Westfalia + Fiat = Michelangelo

michelangelo

Der Trend geht zu kleinen Fahrzeugen. Und offenbar auch zu Fiat. Zum ersten Mal wählt Westfalia den italienischen Autohersteller als Basis für eines seiner Modelle, den Michelangelo. Basierend auf dem Scudo mit langem Radstand bietet der Michelangelo viel Platz für zwei, genügend für vier oder knapp für sechs Personen – je nach Sitzkonfiguration.

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