Ein Rückblick in die Zukunft

GM BonanzaEs ist immer wieder spannend zu sehen, wie Designer die Zukunft sehen. Noch viel spannender ist es aber, rückblickend festzustellen, wie vor 30, 40 oder 50 Jahren die Visionen für die heutige Zeit noch aussahen. Die Kollegen von paleofuture haben diese Vision eines Wohnmobils aus 1972 ausgegraben eingescannt. In Europa hätte so was wohl sowieso nie eine Chance gehabt. Aber wegen der Ölkrise in den Siebzigern wäre der GM Bonanza, wie ihn der Designer taufte, auch in den USA ein Flop geworden. Doch darum geht’s ja bei Visionen selten.

Quelle: paleofuture

Robrady: Wohnmobil-Studie

Robrady Studie Die Studie von Robrady Design im Kleid des US-Herstellers MONACO sieht schlicht toll aus. Wäre so ein Fahrzeug auf dem europäischen Markt, es hätte rein aufs Design bezogen gute Verkaufschancen. Auch was Robrady an Technologie in das leicht futuristisch aussehende Gefährte packen will, klingt vielversprechend. Viel mehr ist es aber vermutlich (noch) nicht.

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Denn wäre die Technik für Wasserstoffantrieb, Stromgewinnung über Solarpanels und Wassergewinnung aus der Luft schon halbwegs fertig entwickelt und zu vernünftigen Preisen zu haben, müsste wohl nicht erst eine Design-Agentur mit den Ideen hinter der Bank hervor kommen.

Aber trotzdem: Sie sieht prächtig aus, die Studie, oder?

Fotos / Quelle: Robrady Design

So campen die Stars

Naja, von Campen kann natürlich keine Rede sein. Oder doch? Schaut selbst, in was für mobilen Häusern Stars wie Will Smith ihre Freizeit verbringen, wenn Sie weg von zu Hause und angemessenen Hotels an einem Drehort sind. So faszinierend das ist, wirklich wollen tut ein Camper das natürlich nicht. Aber schön anzusehen ist’s alleweil, oder? Der Film ist in Englisch. Aber das spielt keine so grosse Rolle.

[youtube]http://youtu.be/-V0WulksI0s[/youtube]

Thor: Weltgrösster Hersteller von Reisemobilen

Thor baut nicht das, was wir hierzulande unter Reisemobil verstehen. Trotzdem soll die amerikanische Manufaktur der weltgrösste Hersteller von Freizeitfahrzeugen sein. Im unten stehenden Video (englisch) zeigt man uns einen Einblick in die Geschichte und Produktion von Fahrzeugen, die in des Europäers Augen näher am Einfamilienhaus denn am Reisemobil sind. Faszinierend. Wären doch unsere Campingplätze bloss grösser und die Strassen länger und breiter. 🙂

Geschwindigkeitsrekord… für einen Caravan

Rekorde hier, Rekorde da. Man scheint ständig weitere Extreme bringen zu müssen, um die Leute bei Laune zu halten. In meinen Augen sind schon die Geschwindigkeitsrekorde für Wohnmobile bzw. Camper-Vans wenig sinnvoll. Noch ein ganzes Stück unsinniger jedoch ist eine Geschwindigkeitsjagd mit einem angehängten Caravan.

Doch die Amis (wer sonst?) wollten es wissen und spannten einen über 1’000 PS starken Pickup (ja ja, der war frisiert) vor einen Mini-Caravan. Das Resultat: gut 228 km/h. Unglaublich? Ja, aber Tatsache. (Video siehe weiter unten)

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AT FlipPacc: Praktisches Dachzelt (Video)

Der US-Anbieter Adventure Trailers ist spezialisiert auf platzsparende Lösungen für Globetrotter, die mit ihrem Pickup oder SUV unterwegs sind. Ein besonders erwähnenswertes Produkt nennt sich AT FlipPacc und richtet sich an (nahezu) alle Pickup-Besitzer. Eine Art Kabine, die hinten auf die Ladefläche montiert wird, beinhaltet so ziemlich alles Nötige, insbesondere ein aufklappbares Dachzelt.

Mit wenigen Handgriffen lässt sich sozusagen der Deckel umklappen und bringt das Dachzelt zum Vorschein. Ein paar Scharniere fixieren, Stangen ansetzen und Klappen öffnen; schon ist man bereit für die Übernachtung. Klingt nach einiger Arbeit, ist es aber wirklich nicht, wie das Video mit dem Adventure Trailers-Boss himself eindrücklich zeigt. Really cool stuff, würd’ der Amerikaner sagen. (Video weiter unten)
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Heute gäbe das eine Busse

Ein Ausschnitt aus der Sesamstrasse von anno dazumal, in dem es offenbar um das Leben im Wohnmobil ging. Das altertümliche Modell ist zwar nett anzusehen. Auffällig sind aber vor allem ein paar Details im Film. So spaziert das Kind während der Fahrt im Wohnmobil herum und holt sich am Wasserhahn etwas zu trinken. Abgesehen davon, dass das Aufstehen während der Fahrt absolut nicht tolerierbar ist, empfiehlt es sich vermutlich auch in den Staaten nicht, vom im Tank mitgeführten Wasser zu trinken. Und dann geht die Kleine auch noch auf die Toilette während Papa den Camper über den Highway pilotiert. Würde sowas heutzutage gefilmt und in YouTube geladen, gäbe es wohl Besuch von der Polizei.

Also, drücken wir ein Auge zu und geniessen einfach die gute eine Minute mit Wohnmobil-Nostalgie aus den USA.

[youtube]http://www.youtube.com/watch?v=Qb1lovNIwGc[/youtube]

via Tito’s RV Blog

Gefährliche Bastellösung

Besitzer von Wohnmobilen und Caravans wissen, dass es ganz ohne Basteln meist nicht geht. Früher oder später muss man irgendeine Schraube anziehen, ein Kabel verlegen oder einen Schlauch ersetzen. Meistens betreffen die Bastellösungen den Aufbau, selten das Basisfahrzeug. Und fast gar nie elementare oder sicherheitsrelevante Bereiche.

Der Kollege, der versucht, mit einem normalen Personenwagen einen sogenannten Fifth-Wheel (Sattelauflieger) zu ziehen, bewegt sich da eindeutig in eher ungewöhnlichen Sphären. Was auf Fotos zur Unterhaltung dienen mag, ist in Wirklichkeit irgendwo zwischen grobfahrlässig und kriminell einzuordnen. Ich hoffe sehr, dass ihm seine Konstruktion zu Bruche ging bevor er den Auflieger auf über 10 km/h bringen konnte.

Mehr Bilder gibt’s bei Doyle & Terri

Million Dollar Road Trip

Wer träumt nicht davon, einfach mal ein Jahr lang auf Reise gehen zu können und dabei auch noch Geld verdienen. Der “Million Dollar Road Trip” ist so ein Projekt. Eine Million Dollar wollen die Brüder Patrick (23) und Walter (26) insgesamt als Gegenleistung für Werbefläche auf ihrem Wohnwagen einnehmen. Das Ziel, dies innerhalb eines Jahres zu schaffen, dürften sie allerdings verfehlen. Denn während sie bereits über 260 Tage unterwegs sind, haben sie noch nicht einmal ein Fünftel der Million beisammen. Doch vielleicht habe ich auch etwas überlesen und die zwei haben ihre Pläne geändert und beschlossen, solange unterwegs zu sein, bis die Million geschafft ist.

Ihre Idee ist es, die Werbefläche auf ihrem Airstream-Caravan zu verkaufen. Der ganze Wohnwagen ist eingehüllt in rechteckige Flächen. Jedes Rechteck widerspiegelt ein 100 Dollar-Feld, sowohl auf der Webseite, wie auch auf dem Caravan. Ein Werbepartner kann nun eine beliebige Anzahl dieser Flächen buchen und eine entsprechend grosse Grafik hochladen. Die wird dann ausgedruckt und auf dem Caravan platziert. Da sehen es die zahlreichen Zaungäste und Medienvertreter dann kleben. Und weil die zwei Camper noch sehr weit von ihrem Ziel entfernt sind, ist da noch reichlich Platz auf der Hülle des Airstreams. Was wiederum zur Folge hat, dass die Werbeinserate eben umso mehr auffallen.

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