Nautic Edition: Beim Boot abgeschaut


Die Farbtupfer werden zwar häufiger, noch immer sind die meisten Caravans und Reisemobile aber vorwiegend weiss. Schade, denn etwas Farbe würde nicht nur helfen, sich vom Einheitsbrei abzuheben, es würde auch für Aussenstehende für Abwechslung sorgen. Mit weiss kann man zwar nicht viel falsch machen, aber so richtig schön ist es dennoch nicht. Während die meisten Hersteller die Eintönigkeit mit farbigen Folienmuster Abhilfe verschaffen (oder es zumindest versuchen), hat Karmann-Mobil mal eine etwas andere Idee:

Dem Nautic Edition des Colorado Teilintegrierten hat man das Holzdeck kurzerhand an die Seitenwand genagelt geklebt. Ich finde, das sieht nicht nur gut aus, sondern vermittelt tatsächlich etwas Eleganz und einen Hauch von Luxus. Steigern könnte man das, liebe Karmann-Mobil, indem man das Fahrzeug in marineblau statt weiss lackiert. Wow, das wär’ ein tolles Schiff Reisemobil.

Bild: Karmann-Mobil

Peugeot will wieder mitmischen

Wenn der Kuchen grösser wird, steigt die Chance, dass man sich wieder ein lohnenswertes Stückchen davon abschneiden kann. So hat sich das vermutlich Peugeot gedacht und den Wiedereinstieg in die Wohnmobil-Szene geplant. Ganz weg waren die Franzosen zwar nie, verschiedene Kastenwagen-Ausbauer haben neben Fiat immer auch die französischen Hersteller berücksichtigt. Aber jetzt scheint es der Löwenmarke ernst zu sein.

Es ist mit Burow Mobil dann auch einer dieser Kastenwagen-Spezialisten, die Peugeot zum fliegenden Start verhelfen. Liberté soll das teilintegrierte Gefährt heissen und schon bald über den PKW- und Nutzfahrzeug-Kanal von Peugeot vertrieben werden. Ob das hingegen funktioniert, bleibt abzuwarten. Ich bezweifle, dass diese Schiene ausreichen wird, um vernünftige Stückzahlen an den Mann zu bringen.

Offenbar sieht Peugeot darin aber nur mal den Anfang. Auch als Basisfahrzeug will die Marke ihren Boxer vermehrt bei den Reisemobilherstellern sehen. Das dürfte einzig eine Frage des Preises sein. Denn auf die mit dem Fiat Ducato baugleichen Fahrzeuge können die Werke wohl mit kleinstmöglichen Aufwand umstellen. Ich bin gespannt, ob der Ducato da wirklich sozusagen von einem Zwillingsbruder ernsthafte Konkurrenz bekommt.

Ein Wohnmobil auf der Nordschleife

Ein Wohnmobil im Racing Look sieht man nicht alle Tage. Und schon gar nicht auf der Nordschleife, einer der anspruchsvollsten Rennstrecken der Welt.

Für eine Sendung von DMAX heizt Testfahrerin Sabine Schmitz mit einem Karmann-Mobil in elf Minuten durch die Nordschleife. Nicht immer bleibt sie dabei mit allen Vieren auf dem Boden…

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Der orange Colorado ist mit seinen 191 km/h Spitze mittlerweile “nur” noch das zweitschnellste Wohnmobil.

Hobby: Hubbett in Teilintegriertem

hobby-toskanaDas Hubbett im ersten Hobby-Teilintegrierten wird an der CMT 2010 Premiere feiern. Es soll im D 690 der Toskana Exclusive-Serie erhältlich sein.

Das Hubbet ist gleich hinter dem Cockpit, über der L-förmigen Sitzgruppe, installiert. Wird es nicht benötigt, verschwindet es sozusagen in der Decke, ohne die Bewegungsfreiheit zu beeinträchtigen. Runtergezogen wird es zum komfortablen Doppelbett, ähnlich gross (1.9 x 1.4 Meter) wie das französische Bett im Fahrzeugheck.

Auf diese Weise war es möglich, in einem kompakten Teilintegrierten zwei gleichwertige Doppelbetten unterzubringen, ohne Kompromisse eingehen zu müssen. Das Hubbett wird mit einer manuellen Mechanik herunter gelassen. Als Option steht eine elektrische Hebefunktion zur Verfügung.

Bürstner Ixeo Plus: Wegweisend?

Magical Snap - 2009.08.29 12.01 - 001Am Caravan-Salon in Düsseldorf stellt Bürstner unter anderen den neuen Ixeo Plus auf Fiat Ducato-Basis vor. Ein Fahrzeug, das von aussen eindeutig nach Teilintegrierter für zwei Personen ausschaut, kann problemlos eine vierköpfige Familie beherbergen. Und das ohne aerodynamisch ungünstiger Alkoven und damit verbundene höhere Treibstoffverbrauche und üppigere Aussenmasse.

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Der neue Nexxo von Bürstner

newnexxoti

Bürstner präsentierte jüngst ihren neuen Nexxo. Der Teilintegrierte basiert neuerdings auf einem Fiat-Gestell, nicht mehr Ford Transit. Er ist knapp 5,7 Meter lang und 2,3 Meter breit. Optimalen Platz bietet er für zwei bis drei Personen, theoretisch möglich wären bis zu vier. Doch dann wird’s definitiv eng. Auch tagsüber.

Des nachts verschiebt man sich nach hinten, ins längs stehende Doppelbett. Dieses steht je nach Grundriss mittig oder auf der Seite. Doch wenn man’s mittig als Queensbett wünscht, muss man auf den deutlich längeren Wagentyp (knapp 6.9 Meter) ausweichen.

Bemerkenswert ist die Auswahl an Polsterungen, die Bürstner für den Kunden bereit hält.

Weitere Infos: Bürstner