Seltsame Schilder

Habe gerade etwas in meinen Fotos gewühlt und bin dabei auf ein Schild gestossen, dass im Gemeindegebiet St. Moritz (Graubünden, Schweiz) aufgenommen wurde. Dass man hier allergisch ist auf Reisemobile, haben wir ja anhand der Geschichte von Familie Kummdopf und Leiserust bereits erörtert. Dass dies mitunter seltsame Schilder hervorruft, beweist dieses Bild.

Das Parkieren von Fahrzeugen jeglicher Art ist auf auf diesem Platz für 24 Stunden erlaubt. Also ausdrücklich auch über Nacht dürfen hier Autos stehen. Naheliegenderweise vermutet man als Reisemobilist, dass somit auch das Übernachten für eine Nacht toleriert wird, sofern man eben keinen Campingbetrieb aufzieht, sprich Stühle, Tisch und Markise eingepackt bleiben. Falsch gedacht.

Auf Nachfrage bestätigt die Gemeindepolizei St. Moritz, dass man hier Camping mit dem Übernachten in einem Fahrzeug gleich setzt. Sobald also jemand im Auto schläft, gilt das nicht mehr als Parking, sondern Camping. So haarsträubend das für manchen erfahrenen Reisemobilisten scheint, es ist tatsächlich so und gilt übrigens auch für LKW-Fahrer, die ihre Ruhezeiten einhalten müssten, wie ich auf Nachfrage erfahren habe.

Wie gesagt, solche doofen Verbote haben wir denjenigen unter uns zu verdanken, die sich wie Familie Kummdopf verhalten.

Die Suche nach dem Stellplatz

Wer viel reist und weniger die ganze Woche auf dem gleichen Platz verbringen möchte, der hält meistens Ausschau nach Stellplätzen. Dabei handelt es sich um offizielle Flächen, die für übernachtende Reisemobilisten vorgesehen sind. Sie bieten in vielen Fällen ein bisschen Infrastruktur wie Ver- und Entsorgungsstationen, Stromanschlüsse oder gar Duschräume.

Sie zu finden hilft ein Stellplatzführer. Und einer der bekanntesten und beliebtesten dieser Spezies ist der Bordatlas, den ‘Reisemobil International’ jährlich herausgibt. Die 2012-Version ist nun erhältlich und enthält wieder etliche Dutzend Plätze mehr als im Vorjahr. Sie sind übersichtlich als NEU markiert.

Die Plätze sind alphabetisch nach Ortschaft sortiert. Das hilft, wenn man einen Platz in einem bestimmten Ort sucht, macht es allerdings etwas umständlich, wenn man lediglich Übernachtungsmöglichkeiten in einer Region ausfindig machen möchte. Eine beiliegende Karte hilft hier jedoch als Übersicht, so dass man in jedem Fall rasch fündig wird.

Der Bordatlas besteht auch in dieser Ausgabe aus zwei Büchern, eines mit Stellplätzen in Deutschland und ein zweites mit dem übrigen Europa. Insgesamt werden über 5’600 Stellplätze vorgestellt beziehungsweise gelistet.

Bordatlas 2012 jetzt bestellen

Stellplatz Locarno (TI)

Nach dem finanziell belastenden Erlebnis in Tenero hatten wir überhaupt keine Lust, nochmals auf einem völlig überteuerten Campingplatz in der Umgebung von Locarno zu übernachten. Also haben wir uns einen völlig überteuerten Stellplatz in Locarno ausgesucht. 🙂

Schon die Bezeichnung “Stellplatz” ist völlig irreführend. In Tat und Wahrheit handelt es sich um einen vorwiegend mit Kiesbelag ausgestatteten simplen Parkplatz sowie einige Plätze im Gras der Strasse entlang. Die einzige vorhandene Infrastruktur besteht aus einem ebenso simplen Parkticket-Automaten. Simpel, weil er zwar verhältnismässig grosse Beträge (20 Franken pro Nacht) fordert, jedoch nur Münzen akzeptiert. Bravo! Münzwechsler gäbe es zwar auch als Automaten, auf den Aufbau eines solchen hat die Stadt aber verzichtet.

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Stellplatzverzeichnis Schweiz

Was Stellplätze für Wohnmobile anbelangt, ist die Schweiz leider nach wie vor Entwicklungsland. Einige Plätze sind die vergangenen Jahre zwar dazu gekommen, aber von einer nur annähernd flächendeckenden Infrastruktur sind wir noch immer weit entfernt. Das Ehepaar Angela und Peter Schüttel haben es sich zur Aufgabe gemacht, die raren Plätze in der Schweiz zu finden und in einem kleinen Stellplatzverzeichnis aufzuführen. Dabei scheuen sie sich laut eigenen Aussagen auch nicht, in Hunderten von Briefen an Private und Gemeinden nach neuen Plätzen zu suchen bzw. auf das Bedürfnis aufmerksam zu machen.

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Stellplatz-Suche per iPhone

Die deutsche Zeitschrift ‘promobil’ hat den Trend nicht nur erkannt, sondern auch gleich stilecht umgesetzt. Mit ihrer iPhone-Applikation ‘mobil life‘ bietet das Reisemobil-Magazin einen tollen Stellplatz-Finder für das Trend-Mobiltelefon. Und die App ist nicht nur äusserst sinnvoll, sondern auch wirklich toll umgesetzt.

Die App funktioniert so, dass sie alle bekannten Stellplätze in einem bestimmten Umkreis anzeigt. Hierfür erkennt die App anhand der Netz- und GPS-Signale den aktuellen Standort. Falls der Empfang mal mieserabel ist oder man an einem spezifischen Ort nach Stellplätzen suchen will, kann man den Mittelpunkt, ab dem gesucht werden soll, auch manuell eingeben. Mit einem simplen Schieberegler bestimmt der Benutzer danach den Umkreis, in welchem Stellplätze berücksichtigt werden sollen.

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Fürs Navi-Gerät: 2'700 Stellplätze

Magical Snap - 2009.08.01 23.58 - 001

Elektronische Helferlein sind in jedem Bereich bemüht, uns das Leben einfacher zu machen. So auch im Strassenverkehr: Navigationsgeräte helfen uns, auf dem rechten Weg zu bleiben, unsere Ziele rasch zu finden und den besten Umweg bei Staus zu fahren. Neuere Geräte haben durchaus auch eine stattliche Anzahl Camping-Plätze als sogenannte “POI” (Point Of Interest, Orte von Interesse). Doch wer preisbewusst reist und auf Luxus verzichten kann, sucht eher Stell- denn Camping-Plätze. Um diese Lücke zu schliessen, bietet promobil kostenlos die Koordinaten von 2’700 deutschen Stellplätzen.

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Fürs Navi-Gerät: 2’700 Stellplätze

Magical Snap - 2009.08.01 23.58 - 001

Elektronische Helferlein sind in jedem Bereich bemüht, uns das Leben einfacher zu machen. So auch im Strassenverkehr: Navigationsgeräte helfen uns, auf dem rechten Weg zu bleiben, unsere Ziele rasch zu finden und den besten Umweg bei Staus zu fahren. Neuere Geräte haben durchaus auch eine stattliche Anzahl Camping-Plätze als sogenannte “POI” (Point Of Interest, Orte von Interesse). Doch wer preisbewusst reist und auf Luxus verzichten kann, sucht eher Stell- denn Camping-Plätze. Um diese Lücke zu schliessen, bietet promobil kostenlos die Koordinaten von 2’700 deutschen Stellplätzen.

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TopPlatz: Kostenloser Stellplatzführer

topplatz

TopPlatz hatte letztes Jahr grossen Erfolg mit der kostenlosen Stellplatzbroschüre “Ausgezeichnete Reisemobil-Stellplätze”. Deshalb gibt’s davon eine neue Version für 2009. Noch umfangreicher (116 Seiten, 58 Stellplätze), noch grösser (A5). Zu jedem der 58 vorgestellten Stellplätzen liefert TopPlatz ausserdem Ausflugsmöglichkeiten und hilfreiche Infos.

Ebenfalls integriert in die Broschüre ist die Teilnahmekarte für die Wahl zum TopPlatz des Jahres sowie eine Übersicht über die wichtigsten Events des Jahres.

Die Broschüre gibt’s auf allen 58 TopPlätzen in Deutschland oder bei den zuständigen Tourismus-Informationen. Oder noch einfacher: Einfach runterladen auf www.top-platz.de.

Mehr Infos: TopPlatz

Stellplatz-Sterne: Hilfreich oder sinnlos?

stellplatzsterne

Der Deutsche Tourismusverband prüft die Einführung von Sterne-Bewertungen für Reisemobil-Stellplätze. Die Bewertung soll für den Stellplatz-Betreiber freiwillig, jedoch kostenpflichtig sein. Dass die Kosten auf die Platzgebühren umgewälzt werden, ist naheliegend. Die Idee ist genau so wenig neu – seit 2006 wird darüber immer wieder mal diskutiert – wie beliebt. Fast überall scheinen sich die mutmasslichen Stellplatzbesucher gegen eine solche Bewertung auszusprechen. Kritisiert werden dabei vor allem zwei Punkte: Kosten und Sinn.

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