Welche Nation ist Caravan-Weltmeister?

Es liegt den meisten auf der Zunge: Holland. Doch wenn man den neuesten Zahlen des CIVD (Caravaning Industrie Verband Deutschland) traut, dann sind’s die Schweden. Auf 10’000 Schwedinnen und Schweden fallen 294 Caravans. Die Holländer liegen jedoch nur knapp dahinter mit 285 Wohnwagen je 10’000 Einwohnern. Auf dem dritten Platz mit 263 Caravans folgen die Dänen. Ich gestehe, ich hätte anders geraten.

Wie sieht’s denn bei den Reisemobilen aus? Da sind die Deutschen weit vorne, nämlich auf dem dritten Platz mit 54 Fahrzeugen pro 10’000 Bewohner. Platz zwei geht an Finnland mit 62 und Platz eins an Belgien mit 74 Motorcaravans.

Quelle: CIVD

Das Alter der Reisemobile

Schon mal erlebt, dass du Freunden davon erzählt hast, dass du ein Reisemobil besitzt, und die dich dann mit grossen Augen angesehen haben? “Wie kannst du dir das leisten?” haben sie dich (oder sich) vielleicht gefragt.

Kein Wunder. Wer sich heute schlau macht über die Anschaffungspreise eines Wohnmobils, der schluckt meistens erst Mal leer. Eine tolle Mittelklasselimousine wäre als Gegenwert mindestens zu haben. Eher eine kleine Oberklassekutsche.

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Im 2008 ging's nochmals gut…

Ein Plus von 6.4 % ist nicht schlecht in einem Markt, der seit längerem anzieht. So sehen die Zulassungszahlen von Reisemobilen in Deutschland für 2008 aus. Das entspricht 20’920 Reisemobilen. Bei den Wohnwagen fiel das Wachstum etwas bescheidener aus: 19’278 Caravans bedeuten eine Zunahme der Zulassungen von 1.1 % gegenüber 2007.

Deutschland war mit diesen Zahlen 2008 das einzige europäische Land, das wachsen konnte. Auf europäischer Ebene wurde 2008 ein Rückgang von 10.6 % bei den Caravans sowie 6 % bei den Reisemobilen verzeichnet. Die Zulassungen schrumpften damit auf immer noch verhältnismässig hohe rund 105’500 Wohnwagen bzw. knapp 85’500 Reisemobile.

Es ist anzunehmen, dass die Zahlen für das Jahr 2009 deutlich tiefer sein werden.

Im 2008 ging’s nochmals gut…

Ein Plus von 6.4 % ist nicht schlecht in einem Markt, der seit längerem anzieht. So sehen die Zulassungszahlen von Reisemobilen in Deutschland für 2008 aus. Das entspricht 20’920 Reisemobilen. Bei den Wohnwagen fiel das Wachstum etwas bescheidener aus: 19’278 Caravans bedeuten eine Zunahme der Zulassungen von 1.1 % gegenüber 2007.

Deutschland war mit diesen Zahlen 2008 das einzige europäische Land, das wachsen konnte. Auf europäischer Ebene wurde 2008 ein Rückgang von 10.6 % bei den Caravans sowie 6 % bei den Reisemobilen verzeichnet. Die Zulassungen schrumpften damit auf immer noch verhältnismässig hohe rund 105’500 Wohnwagen bzw. knapp 85’500 Reisemobile.

Es ist anzunehmen, dass die Zahlen für das Jahr 2009 deutlich tiefer sein werden.

Camping-Urlauber sparsam

Ausländische Camping-Gäste geben in der Schweiz im Durchschnitt CHF 61.– pro Logiernacht aus. Davon entfallen 13 Franken auf die Unterkunft (als den Campingplatz), 26 Franken auf die Verpflegung und 22 Franken auf sonstige Ausgaben. Damit macht ein Camping-Gast rund fünfmal weniger Umsatz als ein Hotelgast.

Quelle: Schweizer Tourismus in Zahlen

Mehr Deutsche und Holländer auf CH-Campingplätzen

Laut der Beherbergungsstatistik 2007 des Bundesamtes für Statistik hat der Anteil von deutschen und holländischen Gästen auf helvetischen Campingplätzen zugenommen. In den 280 von der Statistik erfassten Schweizer Campingplätzen haben 2007 rund 950’000 Deutsche und Holländer übernachtet, was ca. 34 % entspricht.

Im Durchschnitt blieben diese Gäste gut viereinhalb Tage auf dem gleichen Campingplatz. Das ist ungefähr doppelt so lange wie der durchschnittliche Aufenthalt in einem Hotel oder Kurbetrieb. Am beliebtesten ist dabei der Kanton Tessin: Fast 39 % aller Camping-Übernachtungen waren im Tessin. Hier konnte man zugleich eine Zunahme der Übernachtungen von knapp 20 % verzeichnen.

Die Schweizer machen nach wie vor über die Hälfte aller Campingplatz-Übernachtungen aus.