Camping in deinem Garten

Eine Idee aus Grossbritannien sieht vor, dass man seinen Garten fremden Leuten als Campingplatz zur Verfügung stellt. Je nach Gusto des Gartenbesitzers steht es einem frei, als Zusatzleistung auch Zugang zu WC, Dusche oder Badezimmer zu gewähren. Das hat seinen Reiz, wenn man als Gartenbesitzer aufgeschlossen ist und Interesse hat, neue Bekanntschaften zu schliessen. Dass man sich dabei nicht zwingendermassen lauter Probleme aufhalsen muss, zeigen vergleichbare Beispiele, bei denen für Ferienaufenthalte die Couch im Wohnzimmer (Couchsurfing) oder gar ein Bett mit Frühstück (bed & breakfast) zur Verfügung gestellt wird.

Der Dienst, der den bezeichnenden Namen ‘Camp in my Garden’ trägt, dürfte allerdings eher Campingtypen mit Zelt ansprechen. Denn für Caravans und Reisemobile dürfte es den meisten Gärten entweder an der Grösse oder an der Zufahrt fehlen. Eigentlich schade, denn gerade in Ländern wie der Schweiz, in der Stellplätze eher rar sind, könnte dieser Dienst wenigstens in der Theorie durchaus Potential haben.

Mehr Infos: Camp in my Garden

Überall Zugang zu meinen Dokumenten

Vor Diebstahl oder Verlust von Dingen ist man nie sicher. Aber man kann die eine oder andere Vorkehrung treffen. Eine davon heisst bei mir “Dropbox“. Dabei handelt es sich im Prinzip um nichts anderes als einen gut geschützten Online-Speicherplatz. Die Daten darin können einerseits von jedem PC mit Internetzugang angeschaut und heruntergeladen werden. Anderseits kann ich auf meinen persönlichen Geräten wie PC, Notebook, Mobiltelefon etc. Dropbox lokal einrichten. Das hat den Vorteil, dass die Daten automatisch immer auf alle Geräte synchronisiert werden bzw. ich auf sie zugreifen kann. Damit habe ich von jedem meiner persönlichen Computer – mobil oder stationär – direkten Zugang auf meine persönliche Dokumentenablage. Ohne komplizierte Software, die Dropbox wird ganz einfach wie ein Diskettenlaufwerk angezeigt. Genial.

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Markentreue? Nein, danke.

Laut der deutschen Reisemobilzeitschrift “promobil” (Ausgabe 11/2010) steht es nicht besonders gut um die Markentreue der Reisemobilfahrer. Über die Hälfte der zukünftigen Neukäufer werden die Marke wechseln, nicht einmal ein Drittel gedenken, ihrer Marke treu zu bleiben. Beunruhigende Werte in einem Markt, der längst gesättigt ist und in dem man nur noch durch Verdrängung wachsen kann.

Der grösste Teil der Wechsel liegt zwar mit Grundriss-Fragen zusammen und ist damit nur gering oder gar nicht beeinflussbar. Trotzdem erstaunt es mich, dass einige Hersteller noch nicht verstanden haben, dass Service über allem stehen sollte. Es gibt genügend Fälle, in denen gleich mehrere Hersteller einen vom Kunden gewünschten Grundriss bieten können. Der Ruf einer Marke könnte da das bekannte Zünglein an der Waage sein. Und, klingelt’s? Richtig: Die Kundenfreundlichkeit ist ein nicht unwesentlicher Beitrag zum Ruf.

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