Nirgends so teuer wie in der Schweiz

Der ADAC berichtet, was wir längst wissen: In der Schweiz ist Camping teuer. Doppelt so teuer wie in Deutschland. Und immer noch deutlich teurer als in allen anderen europäischen Ländern. Nicht wirklich eine neue Erkenntnis.

Jahr für Jahr berichtet der ADAC darüber. Mal erwähnt er dabei einen Brienzer Platz als vorbildlich, mal ist es einer in Tenero. Die üblichen ‘Verdächtigen’, Jahr für Jahr. Und daran, dass die Schweiz teuerstes Campingland ist, wird sich so schnell auch nichts ändern. Vielleicht holt Kroatien auf, vielleicht auch Italien. Aber es wird auch in fünf Jahren noch teurer sein, seinen Wohnwagen in der Schweiz zu parken als in Deutschland.

Was mich viel mehr ärgert ist die Tatsache, dass die Plätze in der Hauptsaison ständig komplett ausgebucht sind und für spontan Reisende mit dem Wohnmobil kaum je Platz haben wollen. Überhaupt wird die Spezies derjenigen Camper, die halt eben nicht eine Woche auf dem selben Platz verbringen und schon Monate im Voraus buchen wollen, sozusagen schweizweit ignoriert. Wer spontan viel Geld ausgeben will auf einem Top-Campingplatz, kann das in der Schweiz fast ausschliesslich ausserhalb der Saison.

Seltsame Schilder

Habe gerade etwas in meinen Fotos gewühlt und bin dabei auf ein Schild gestossen, dass im Gemeindegebiet St. Moritz (Graubünden, Schweiz) aufgenommen wurde. Dass man hier allergisch ist auf Reisemobile, haben wir ja anhand der Geschichte von Familie Kummdopf und Leiserust bereits erörtert. Dass dies mitunter seltsame Schilder hervorruft, beweist dieses Bild.

Das Parkieren von Fahrzeugen jeglicher Art ist auf auf diesem Platz für 24 Stunden erlaubt. Also ausdrücklich auch über Nacht dürfen hier Autos stehen. Naheliegenderweise vermutet man als Reisemobilist, dass somit auch das Übernachten für eine Nacht toleriert wird, sofern man eben keinen Campingbetrieb aufzieht, sprich Stühle, Tisch und Markise eingepackt bleiben. Falsch gedacht.

Auf Nachfrage bestätigt die Gemeindepolizei St. Moritz, dass man hier Camping mit dem Übernachten in einem Fahrzeug gleich setzt. Sobald also jemand im Auto schläft, gilt das nicht mehr als Parking, sondern Camping. So haarsträubend das für manchen erfahrenen Reisemobilisten scheint, es ist tatsächlich so und gilt übrigens auch für LKW-Fahrer, die ihre Ruhezeiten einhalten müssten, wie ich auf Nachfrage erfahren habe.

Wie gesagt, solche doofen Verbote haben wir denjenigen unter uns zu verdanken, die sich wie Familie Kummdopf verhalten.

Das Engadin will keine Reisemobile

Wer das Engadin im Speziellen und das Bündner Land im Allgemeinen bereist, dem fallen die unzähligen Schilder auf, die das Campieren auf ganzem Gemeindegebiet verbieten. Woher kommt das?

Familie Kummdopf macht Urlaub im Reisemobil. Wenn sie ein schönes Plätzchen finden, stellen Sie ihren Camper so hin, dass sie genügend Platz für Tisch und Stühle haben. Notfalls trampeln sie ein Gebüsch weg. In härteren Fällen holt Papa Kummdopf auch mal die Säge hervor und entfernt störendes Geäst vom nahestehenden Baum.

Nach getaner Arbeit genehmigt sich der Papa ein Bier, die leere Flasche schmeisst er auf den Felsen im rauschenden Fluss gleich neben dem Platz. Glas zersetzt sich ja mit den Jahren durch die Strömung. Und der Abfallsack ist ohnehin auf der anderen Seite des Fahrzeuges. Abfalltrennung lohnt sich nicht für die kurze Zeit im Urlaub.

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Airstream-Treffen in der Schweiz

Am 20. und 21. August 2011 verwandelt sich der Neuenburger Ort Colombier in ein Eldorado der Airstream-Fans und Liebhaber von US Classic-Cars. Kombiniert mit dem Treffen des “American Car Club Neuchâtel” findet das “Internationale Airstream Meeting” statt.

Der Eintritt ist frei und Parkplätze stehen in unmittelbarer Nähe zur Verfügung. Auch für Gäste, die keinen US-Car als Reisemittel einsetzen. Vielleicht lässt sich für den Einen oder Anderen ein Besuch kombinieren mit dem Sommerurlaub.

Bild: airstream-meeting.ch

Ausflugsziele in der Schweiz

Die Welt hat so viel zu bieten. Da ist es unmöglich, alles zu kennen. Und dennoch: Wer in eine bestimmte Gegend fährt, wüsste zu gerne, was es in der Umgebung an Sehenswürdigkeiten oder lohnenswerten Ausflugszielen gibt. Gerade Wohnmobil-Fahrer sind ja flexibel und können auch mal ihre Route den sehenswürdigen Orten anpassen. Mit “Ausflugsziele.ch” dürfte das für die Schweiz besonders einfach fallen.

Übersichtlich nach geografischer Lage, Art der Aktivität und Sommer/Winter sortiert findet man auf Ausflugsziele.ch rasch eine überraschend grosse Auswahl an möglichen Destinationen. Lediglich ein speziell auf die Camper zugeschneiderter Hinweis auf naheliegende Übernachtungsmöglichkeiten fehlt. Aber dafür gibt’s ja eingängig bekannte Stell- und Campingplatz-Führer.

Ausflugsziele ist auch auf Facebook vertreten. Wie inCamper übrigens auch. 😉