Krimi: Der Tod macht niemals Urlaub

Vor geraumer Zeit habe ich hier schon mal einen Camping-Krimi vorgestellt. Damals hatte er (der Tod) eine Anhängerkupplung. Heute findet er (eben, der Tod) sich wieder auf einem Campingplatz ein. In Angelika Wesners Debut-Krimi ermittelt die SOKO Camping in einem seltsamen Mordfall im Camping-Umfeld.

Das Besondere zuerst: “Der Tod macht niemals Urlaub” Angelika Wesners Erstlingswerk. Und die Ideen dazu sind ihr im Wesentlichen während des eigenen Campingurlaubs gekommen.

Der Krimi hat mit ca. 250 Seiten überschaubaren Umfang, die Spannung hält sich in Grenzen. Zwar basiert die Geschichte auf durchaus interessanten Überlegungen. Die Protagonisten des Camping-Krimis sind aber ziemlich oberflächlich und schnell eingeführt, da entsteht kaum stärkere Bindung des Lesers zu einzelnen Figuren.

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SOKO Camping ermittelt

Der Roman von Angelika Wesner dürfte das nächste Buch sein, das ich lesen werde und das mit Camping zu tun hat. Angelika Wesner verarbeitet in “Der Tod macht niemals Urlaub” Erlebnisse aus ihrem Camper-Leben. Mit dem Argument, einen Camper-Krimi zu schreiben, werden die Wesners für die Camp-Trophy von Knaus-Tabbert ausgewählt und durften eine Saison lang kostenlos mit dem Knaus Boxstar umherreisen.

Offenbar sind die Voraussetzungen äusserst gut: Angelika ist Journalistin, während ihr Mann als Kriminalbeamter tätig ist. Da ist ein Krimi ja schon fast sowas wie Naturgesetz.

Angelika Wesner, die laut eigenen Aussagen nur über Dinge schreibt, die sie kennt, brachte den Roman im Eigenverlaug heraus. Und das offenbar mit Erfolg. Täglich kommen Bestellungen rein, die Frau Wesner eigenhändig verpackt. Unterstützung kriegt sie von ihrer Tochter.

In den nächsten Tagen wird sie auch meine Bestellung verarbeiten. Und ich werde selbstverständlich hier berichten, sobald ich das Buch gelesen habe.

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Der Tod hat eine Anhängerkupplung

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Ein seltsamer Titel für einen Blog-Eintrag. Auch ein seltsamer Titel für einen Roman. So heisst nämlich der Campingkrimi von Comedy-Altmeister Bernd Stelter, mir vor allem als Bestandteil von “Sieben Tage, Sieben Köpfe” in Erinnerung geblieben.

Was der Leser hier an Futter bekommt, hat wenig mit den klassischen Bestsellern im Krimi-Bereich zu tun. Klar, es gibt Tote, Verdächtige, und Polizisten. Man sucht Spuren, Motive und Beweise. Aber die eigentliche Geschichte wird wenig vorangetrieben, der Autor nutzt lieber Kleinigkeiten und Alltägliches, um mit viel Humor den Leser immer wieder daran zu erinnern: Hey, ich komme aus der Comedy-Ecke.

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