Radarfallen dank TomTom

Die meisten TomTom-Navigationsgeräte zeichnen gefahrene Routen inkl. Distanz- und Geschwindigkeitsdaten auf und schicken sie anonymisiert an TomTom. Die wiederum verwenden das Material, um einerseits ihre Software zu verbessern, anderseits aber auch, um damit Geld zu verdienen. TomTom verkauft die anonymen Bewegungsdaten ihrer Kunden nämlich weiter, vor allem Behörden. Die Idee dahinter: Wertet ein Staat die Daten schlau aus, lassen sich Schwachstellen im Strassennetz laut TomTom unschwer erkennen und Massnahmen zur Verbesserung ergreifen.

Massnahmen ganz anderer Art hat nun aber offenbar die niederländische Polizei ergriffen. Die hat nämlich dank der TomTom-Daten erkennen können, auf welchen Strassenabschnitten besonders häufig gegen die geltenden Geschwindigkeitsbeschränkungen verstossen wurde. Und ratet mal, was die dann an solche Orte hingestellt haben. Richtig, Radarfallen.

Dank Navigationsgeräten wie denen von TomTom wissen also die Kunden nicht nur, wie sie schneller von A nach B kommen, sondern die Polizei auch, wo sie am schnellsten die budgetierten Bussengelder einfahren kann. Irgendwie eine Win-Win-Situation… Oder?

Quelle:  heise

Garmin-Rückruf für nüvi

Wer ein nüvi-Navigationsgerät von Garmin sein Eigen nennt, sollte sich eine Minute Zeit nehmen. Aktuell hat Garmin nämlich gerade eine Rückrufaktion begonnen. Bei einigen Geräten soll wegen Fehler in elektronischen Bauteilen die Gefahr bestehen, dass es zu Überhitzungen oder sogar Brandentwicklung kommt.

Welche Geräte betroffen sind, kann man am einfachsten auf der eigens dafür eingerichteten Webseite erfahren. Betroffene Geräte können kostenlos zum Umtausch eingeschickt werden. Leider hat es Garmin noch nicht für nötig empfunden, die Seite auch auf Deutsch anzubieten.

Betroffen sind Geräte der Serien 200W, 250W, 260W, 7XX und 7XXT. Weltweit sind ca. 1.25 Millionen, in Europa und Asien über 450’000 Geräte betroffen. Nähere Details kann man der entsprechenden Pressemitteilung entnehmen.

Stellplatz-Suche per iPhone

Die deutsche Zeitschrift ‘promobil’ hat den Trend nicht nur erkannt, sondern auch gleich stilecht umgesetzt. Mit ihrer iPhone-Applikation ‘mobil life‘ bietet das Reisemobil-Magazin einen tollen Stellplatz-Finder für das Trend-Mobiltelefon. Und die App ist nicht nur äusserst sinnvoll, sondern auch wirklich toll umgesetzt.

Die App funktioniert so, dass sie alle bekannten Stellplätze in einem bestimmten Umkreis anzeigt. Hierfür erkennt die App anhand der Netz- und GPS-Signale den aktuellen Standort. Falls der Empfang mal mieserabel ist oder man an einem spezifischen Ort nach Stellplätzen suchen will, kann man den Mittelpunkt, ab dem gesucht werden soll, auch manuell eingeben. Mit einem simplen Schieberegler bestimmt der Benutzer danach den Umkreis, in welchem Stellplätze berücksichtigt werden sollen.

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Navi-Software für Wohnmobile

NavigonDie Navigationsgeräte haben unser Leben massiv verändert und die Reiseplanung auch für Wohnmobilfahrer vereinfacht. Vorbei die Zeiten, wo man erst sieben Mal durch eine Ortschaft gefahren ist, ehe man die richtige Abzweigung zum Campingplatz-Geheimtipp gefunden hatte.

Dafür tun sich neue Probleme auf. Es soll mittlerweile ja Leute geben, die der Stimme im Navigationsgerät mehr Aufmerksamkeit schenken als den Verkehrsschildern und deshalb plötzlich auf Wanderwegen oder in der Leitplanke landen. Gegen Dummheit kann man wenig machen. Aber dagegen, dass man mit einem 40-Tonnen-LKW auf eine Route gelotst wird, die nur für Fahrzeuge bis 4 Tonnen geeignet ist. Oder man mit dem zweieinhalb Meter breiten Wohnmobil durch zwei Meter breite Häuserschluchten geführt wird.

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