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    Hymer erfolgreich übernommen durch Thor Industries

    Die Erwin Hymer Group ist mit allen seinen Marken klarer Marktleader in Europa, was Freizeitfahrzeuge anbelangt. Vermutlich haben die Nachkommen des verstorbenen Erwin Hymers keine so grosse Lust und Fähigkeit, das Unternehmen weiter zu führen. Jedenfalls wurde letztes Jahr der Verkauf an einen anderen Marktführer bekanntgeben: Thor Industries.

    Thor ist in den USA das, was Hymer in Europa war: Die klare Nummer 1. Und auch Thor ist nicht einfach Thor, sondern besitzt verschiedene Marken aus der Caravan- und Reisemobil-Branche. Die für Europäer vermutlich bekannteste Marke von Thor ist Airstream, der Hersteller der chromfarben glänzenden Aluminium-Caravans.

    Eben diese Übernahe der Erwin Hymer Group durch den US-Konzern Thor ist per heute abgeschlossen, wie man einer entsprechenden Pressemeldung entnehmen kann. Thor will natürlich mit, dank oder durch Hymer den europäischen Markt erobern. Es bleibt abzuwarten, ob sie das allein durch die Akquisition als erledigt betrachten, oder ob die Amis versuchen werden, auch andere, bislang auf dem europäischen Festland weniger bekannte Marken, zu etablieren.

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    Erholung am US-Markt

    Noch ist die Zukunft verschwommen und niemand wagt so richtig, Prognosen aufzustellen. Trotzdem gibt es erste Anzeichen dafür, dass sich in den USA der Camping-Markt langsam erholt. Die Anzahl ausgelieferter Reisemobile und Wohnwagen ist anfangs 2010 gegenüber dem Vorjahr endlich wieder gewachsen. Im März wurden mit rund 24’000 Freizeitfahrzeugen gar 87.5% mehr ausgeliefert als im gleichen Monat im Vorjahr.

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    Welche Nation ist Caravan-Weltmeister?

    Es liegt den meisten auf der Zunge: Holland. Doch wenn man den neuesten Zahlen des CIVD (Caravaning Industrie Verband Deutschland) traut, dann sind’s die Schweden. Auf 10’000 Schwedinnen und Schweden fallen 294 Caravans. Die Holländer liegen jedoch nur knapp dahinter mit 285 Wohnwagen je 10’000 Einwohnern. Auf dem dritten Platz mit 263 Caravans folgen die Dänen. Ich gestehe, ich hätte anders geraten.

    Wie sieht’s denn bei den Reisemobilen aus? Da sind die Deutschen weit vorne, nämlich auf dem dritten Platz mit 54 Fahrzeugen pro 10’000 Bewohner. Platz zwei geht an Finnland mit 62 und Platz eins an Belgien mit 74 Motorcaravans.

    Quelle: CIVD

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    Gegensätzliche Trends

    Die Trends in der Reisemobil-Branche gehen in zwei Richtungen, die gegensätzlicher nicht sein könnten. Zum Einen wird die Besucher des Caravan-Salons in Düsseldorf nächste Woche ein Feuerwerk an Luxus erwarten, das sich an zahlungsfähige und -willige Kunden richtet und versucht, die Wünsche von den Aguen abzulesen. Auf der anderen Seite bemühen sich mittlerweile selbst Premium-Marken darum, einen Teil der Neueinsteiger mit ihren Produkten ansprechen zu können. Was auf den ersten Moment widersprüchlich wirken mag, hat seine Gründe.