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    Hymer erfolgreich übernommen durch Thor Industries

    Die Erwin Hymer Group ist mit allen seinen Marken klarer Marktleader in Europa, was Freizeitfahrzeuge anbelangt. Vermutlich haben die Nachkommen des verstorbenen Erwin Hymers keine so grosse Lust und Fähigkeit, das Unternehmen weiter zu führen. Jedenfalls wurde letztes Jahr der Verkauf an einen anderen Marktführer bekanntgeben: Thor Industries.

    Thor ist in den USA das, was Hymer in Europa war: Die klare Nummer 1. Und auch Thor ist nicht einfach Thor, sondern besitzt verschiedene Marken aus der Caravan- und Reisemobil-Branche. Die für Europäer vermutlich bekannteste Marke von Thor ist Airstream, der Hersteller der chromfarben glänzenden Aluminium-Caravans.

    Eben diese Übernahe der Erwin Hymer Group durch den US-Konzern Thor ist per heute abgeschlossen, wie man einer entsprechenden Pressemeldung entnehmen kann. Thor will natürlich mit, dank oder durch Hymer den europäischen Markt erobern. Es bleibt abzuwarten, ob sie das allein durch die Akquisition als erledigt betrachten, oder ob die Amis versuchen werden, auch andere, bislang auf dem europäischen Festland weniger bekannte Marken, zu etablieren.

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    Lady Camper von Hymer

    Lady CamperIch kann mir vorstellen, dass Hymer ein toller Lehrbetrieb ist. Jedenfalls gibt er seinen Azubis viel Spielraum. Das gilt ganz besonders für die zwölf jungen Frauen, die sozusagen selbständig ein Van-Modell gestalten konnten: den sogenannten Lady Camper.

    Als Basis diente der Hymercar auf VW Basisund das Ziel war, das Fahrzeug an einer regionalen Bildungsmesse im Februar dieses Jahres zeigen zu können.

    Das Team setzte sich zusammen aus Auszubildenden in verschiedenen Bereichen des Unternehmens. Jede hatte – ihrem Berufsbild entsprechend – eine klar definierte Aufgabe. Nur als Team konnte das Ziel erreicht werden. Natürlich wurde kein Fahrzeug von Grund auf konzipiert, sondern ein bestehendes modifiziert. So konnte an dann auch keine Weltneuheit oder konzeptionelle Sensationen erwarten. Doch darum ging’s auch nicht.

    Ich ziehe meinen Hut vor den Lehrlingsverantwortlichen bei Hymer, die ihre Azubis mit solchen Projekten fördern und herausfordern. Da bekommt die Theorie noch viel mehr Praxisbezug als sie das in einem Betrieb wie Hymer wohl ohnehin schon tut. Und sehen lassen tut sich der Lady Camper alleweils, oder?

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    Hymer bald mit Slideout?

    01-Esser-MeckeHymer und AL-KO arbeiten gemeinsam an der Entwicklung eines preiswerten Slideouts für Mittelklasse-Reisemobile. Bis Ende 2014 konnten Interessierte in diesem Zusammenhang auf einer eigens eingerichteten Webseite ihre Wunsch-Grundrisse planen und für den Wettbewerb einreichen. Nun wurde aus den weit über 300 eingereichten Vorschlägen der Gewinner ermittelt.

    Den meisten, die abgestimmt haben, gefällt demnach ein Lösungsansatz, der nicht die sonst weit verbreitete Vergrösserung des Wohnbereichs im Fokus hat. Vielmehr hätten viele gerne ein deutlich grösseres Bett in ihrem Reisemobil. Ein solches nimmt aber halt auch immer dem restlichen Wohnraum Platz weg. Ausser, ja, ausser man wählt den Lösungsansatz des Wettbewerb-Gewinners: Das Bett kommt in den Slideout.

    Während der Fahrt nimmt das Bett nicht unnötig Platz weg. In der Nacht hat man ein grosszügiges Lager dank ausfahrbarem Erker.

    Hymer plant auf die Messe-Saison 2015 mit einem Prototypen aufzuwarten. Die Serienproduktion steht noch in den Sternen. Aber mit grosser Wahrscheinlichkeit werden wir bald auch im Mittelklassen-Segment mit ausfahrbaren Erkern beglückt. Spannend, wie ich meine.

    Quelle: hymer.com

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    Goldschmitt wird HYMER-Exklusivpartner

    Die Marken HYMER und Goldschmitt geben bekannt, dass sie zukünftig eine enge Zusammenarbeit anstreben. Goldschmitt wird exklusiver Partner der Marke HYMER im Bereich Fahrwerkstechnik. HYMER ist damit der erste Reisemobilhersteller überhaupt, der Fahrwerksprodukte in sein Original Zubehör-Programm aufnimmt.

    Der Reisemobil-Hersteller aus Bad Waldsee hat ausgewählte Goldschmitt-Komponenten wie Luftfederungen, Nivellierungssysteme und Aluminiumfelgen für seine Fahrzeuge freigegeben. HYMER-Händler dürfen somit offiziell Goldschmitt-Produkte in die Reisemobile verbauen.

    In einem weiteren Schritt ist vorgesehen, dass ausgewählte und besonders qualifizierte HYMER-Handelspartner demnächst als Goldschmitt-Premium-Partner zertifiziert werden und eine sogenannte Goldschmitt-Box einrichten. Dabei handelt es sich um einen speziell dafür ausgestatteten Arbeitsplatz in der Werkstatt, an dem Goldschmitt-Produkte montiert werden. Zukünftige Goldschmitt-Premium-Partner durchlaufen hierfür ein umfassendes Schulungsprogramm.

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    Erwin Hymer gestorben

    Der Gründer und Namensgeber der deutschen Vorzeige-Marke in Sachen Reisemobil, Erwin Hymer, ist am 11. April 2013 im Alter von 82 Jahren gestorben.

    Wie kaum ein Zweiter hat Erwin Hymer die Branche geprägt und massgebende Trends gesetzt.

    Ich spreche der Familie mein Beileid aus und wünsche den Angehörigen Trost in der Zeit der Trauer.

    Foto: Hymer