Wenn Fahrende zum Problem werden

Sie lassen sich mit Dutzenden Wohnwagen und ebenso vielen Fahrzeugen ohne nachzufragen auf einer Wiese nieder. Und wenn Sie nach ein paar Tagen (oder auch später) wieder abreisen, hinterlassen Sie Berge von Müll und – man glaubt es kaum – ihre Exkremente in Feld, Wald und Wiese verteilt.

Dies sind die schlechten Beispiele (es gibt unter den Fahrenden sicher auch deren gute), von denen man liest. Das sind die Gründe dafür, dass wir lauter Parkplätze haben, die zwar prima geeignet wären, um zu übernachten, aber mit einer 2-Meter-Sperre versehen sind. Die Gründe dafür, dass ganze Gemeinden das Campieren verbieten. Die Gründe dafür, dass sich Städte scheuen, Stellplätze für Wohnmobile zu errichten.

Ich fasse es nicht, dass ausgerechnet die, die das Reisen mit Auto und Caravan sozusagen erfunden haben und am meisten an einem guten Image interessiert sein müssten, selbiges mit Füssen treten und alle Vorurteile immer wieder prompt erfüllen.

Danke allen Fahrenden, die das Eigentum Dritter respektieren und sich bemühen, einen guten Eindruck zu hinterlassen.