Glaarkshouse: Unendliche Hochzeitsreise?

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Jennifer und Peter kannten sich noch nicht lange als sie beschlossen, alles aufzugeben und zu verkaufen, ein Expeditionsfahrzeug anzuschaffen und auf Reise zu gehen. Vorher heirateten sie noch, so dass dies nun die Hochzeitsreise ist. Dauer? Unbestimmt. Ziel? Der Weg.

Ihre Reise führte sie seit dem 30. April 2013 erst über Osteuropa in die Türkei bis in die Vereinigten Arabischen Emirate, später via Sri Lanka und Indien nach Nepal.

Auf ihrer Webseite glaarkshouse.com berichten sie in unregelmässigen Abständen über das Erlebte, stets humorvoll geschrieben und mit tollen Fotos versehen. Ein Besuch lohnt sich.

Die Anfänger, die zu Abenteurern wurden

shaguri0002Als Corinne Anliker und Oliver Beccarelli mit ihrer kleinen Schweizer Tour Halt in Wetzikon machten, hatte ich Gelegenheit, mir ihren Vortrag “Vom Anfänger zum Abenteurer” live anzuhören. Und anzusehen. Denn auch fürs Auge wurde einiges geboten. In liebevoller und sicher stundenlanger Arbeit haben die zwei und ihre Helfer den Saal mit unzähligen Bildern, Kommentaren und echt afrikanischen alltäglichen (und weniger alltäglichen) Gegenständen ausstaffiert. Beeindruckend. Allein dafür hätte man sich als Besucher wohl eine gute Stunde Zeit nehmen sollen.

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Die beiden waren 2010 noch weitgehend unerfahren was Off road-Fahren und Expeditionen anging. Auf ihrer mehrmonatigen Tour der Küste Afrikas entlang lernten sie nach und nach, warum es ein paar “eiserne Regeln” dafür gibt. Und sie lernten vor allem auch Afrika mit seiner Landschaft und seinen Leuten schätzen. Das spürt der Hörer von Anfang bis Ende.

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ActionCamper auf Jeep Wrangler

Das Ding sieht scharf aus! Auf Basis eines Jeep Wrangler Unlimited hat Thaler Design einen exzellenten Offroad-Camper gezaubert. Jeder Zentimeter scheint sinnvoll genutzt, höchste Flexibilität ist gegeben und das Ganze mit marginal Mehrgewicht gegenüber dem Basismodell. Damit ist man ausserdem nicht nur top gerüstet für die Expedition fernab von asphaltierten Strassen, sondern fühlt sich auch auf städtischen Strecken wohl.

Expeditions-Fans sei die Seite von Thaler-Design wärmstens empfohlen. Detaillierte Beschreibung des Jeep ActionCampers und zahlreiche Bilder lohnen den Klick dahin.

>>zur Webseite von Jeep ActionCamper

Orangework Expeditionsmobile

Wer bei seinen Individualreisen gerne mal die asphaltierte Strasse oder gut erschlossene Länder verlässt, der ist gut beraten, sich ein besonders robustes Reisemobil zu beschaffen. Wenn der Bereich des Serienmarktes verlassen wird, finden sich einige wenige Firmen, die sogenannte Expeditionsmobile nach Kundenwunsch fertigen. Hier ist eine flexible finanzielle Ausgangslage von Vorteil, denn solche rollenden Einfamilienhäuser sind preislich grundsätzlich nach oben offen, jedoch kaum unter einer Viertelmillion zu haben. Ein Vertreter dieser Gattung ist MAN KAT 1A1 von Orangework.

Der Caravan fürs harte Gelände (Video)

Wer sich, wie die Gall Boys, für Reisen jenseits von befestigten Strassen entschieden hat, tut gut daran, auch das entsprechende Rollmaterial dabei zu haben. In der Regel sind das 4×4-Expeditionsfahrzeuge, die mehr an Rally-Trucks denn an Reisemobile erinnern. Oder es sind ganz speziell fürs Gelände entwickelte Caravans.

Ein weiterer Anbieter (wie könnte es anders sein: aus Australien) nennt sich ‘Urban Escape Vehicles’ und der Name ist Programm: Mit den Caravans von UEV ist die Flucht aus der Stadt kein Problem. Auch dann nicht, wenn es bis tief in die Wildnis oder Wüste geht. (Video weiter unten)

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The Gall Boys

In Australien gibt es nebst dem Earth Cruiser noch eine andere Marke, die ihren festen Platz im Caravaning-Business gefunden hat: Kedron. Auch diese Marke hat sich auf Offroad-Reisen spezialisiert, stellt jedoch keine Reisemobile, sondern Wohnwagen her. Offroad und Wohnwagen? Passt das? Oh ja!

Die Gall Boys stellen das regelmässig auf ihren ausgedehnten Abenteuerreisen unter Beweis. Die fünf Söhne halten die Reisen mit ihrem Vater jeweils auf Video fest. Mittlerweile sind so bereits neun DVDs erschienen, die käuflich erworben werden können. Unglaublich, dass es auch für sowas einen Markt gibt. Allerdings: Wenn man sich den untenstehenden Trailer anschaut, kann das schon ziemlich unterhaltsam sein…

[youtube]http://youtu.be/1pXTEqVZA2I[/youtube]

Mehr Infos: Webseite | Facebook

Earth Cruiser auf Fuso-Basis

Der Fuso gilt hierzulande nicht gerade als typische Basis für Wohnmobile. Der australische Earth Cruiser baut allerdings genau auf diese Marke aus dem ehemaligen Mitsubishi-Konzern, die heute grösstenteils Daimler gehört.

Auf der Suche nach dem passenden Expeditionsfahrzeug für die eigenen Reise sind die Macher des Earth Cruise auf die Idee gekommen, ihr eigenes Offroad-Wohnmobil zu bauen. Und offenbar – wirklich überprüfen kann ich das nicht – haben sie damit doch einiges an Erfolg.

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Azalai

Wer die Welt entdecken und dabei auch unwegsame Gegenden nicht scheut, trotzdem aber immer sein eigens “Häuschen” dabei haben will, der muss Kompromisse eingehen. Komfort, Geländetauglichkeit, Wendigkeit, Raumgefühl, Luxus, wenig Gewicht: Elemente, denen man je nach Einsatzgebiet des Wohnmobils Prioritäten zuweisen muss. Da gehören auch da und dort Abstriche dazu, weil es die in allen Bereichen perfekte Lösung nicht gibt.

Die Kompromisse auf möglichst kleinem Niveau halten hingegen will seit einigen Jahren die französische Marke Azalai. Mit ihren Aufbauten für die Geländewagen schlechthin – Land Rover und Landcruiser – geht sie dabei zum Teil neue Wege. So bieten die Azalai-Kabinen deutlich mehr Komfort als man das von anderen Expeditionsmobilen in dieser Grössenordnung gewohnt ist. Aber obwohl zum Beispiel Dusche und Toilette an Bord sind und bis zu fünf Personen Platz finden, sind die Kabinen nur wenig breiter als das Basisfahrzeug. Alle Fahrzeuge bleiben in ihrer Gesamthöhe unter 2.50 Metern.

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Bocklet Dakar 630

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Dakar 630 – das klingt nach Abenteuer. Und wenn der Hersteller Bocklet heisst, dann ist es das auch. Der Spezialist für individuelle Reisemobile, Expeditions- und Sonderfahrzeuge wird den neuen Sprössling im Juni an der “Abenteuer & Allrad” vorstellen. Der 6,3 Meter lange und 3,2 Meter hohe Dakar 630 basiert auf dem Allrad-Iveco Daily und hat ein zulässiges Maximalgewicht von 5.5 Tonnen. Was reichlich Zuladung verspricht. Ein Drehmoment von 400 Nm und 176 Pferde bringen diese Masse in Bewegung.

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