Eura Mobil: Rollendes Chalet wird Realität

Auf dem Caravan-Salon in Düsseldorf wurde das Chalet-Mobil als Studie präsentiert. Und es fand Gefallen bei den Besuchern. Es sieht ja auch schön aus, muss man neidlos eingestehen. Eura Mobil legt das Modell jetzt als exklusive Sonderserie auf. Käufer, die eines der gerade mal zwanzig Exemplare ergattern können, erhalten ein winterfestes Fahrzeug auf Basis des Integra 670 SB, das einige der Applikationen in echtem Schiefer und Möbelbezüge in Wildleder besitzt, die in Handarbeit eingebaut wurden.

Das ist dann auch schon alles, was hier speziell ist. Ein paar Folienaufkleber im Holz-Look für die “Aussenfassade” kann man sich auch bei jedem gut sortierten Folien-Händler beschaffen.

Die Serie, die mit gerade mal 20 Exemplaren nicht besonders ambitiös ausgefallen ist, ist natürlich längst ausverkauft. Da dürften vor allem die Händler versucht haben, ein Ausstellungsstück zu ergattern, um ein bisschen aufzufallen. Keine Ahnung, was sich Eura Mobil da überlegt hat, das rollende Chalet als derart kleine Serie zu produzieren. Hat man selber nicht so recht daran geglaubt? Oder versucht man damit, den Hauch von Exklusivität zu verbreiten?

Wer ernsthaft an einem Chalet-Eura interessiert ist, wendet sich am besten an einen grösseren Händler und versucht, eines dieser Ausstellungsstücke zu bekommen.

Ein Rückblick in die Zukunft

GM BonanzaEs ist immer wieder spannend zu sehen, wie Designer die Zukunft sehen. Noch viel spannender ist es aber, rückblickend festzustellen, wie vor 30, 40 oder 50 Jahren die Visionen für die heutige Zeit noch aussahen. Die Kollegen von paleofuture haben diese Vision eines Wohnmobils aus 1972 ausgegraben eingescannt. In Europa hätte so was wohl sowieso nie eine Chance gehabt. Aber wegen der Ölkrise in den Siebzigern wäre der GM Bonanza, wie ihn der Designer taufte, auch in den USA ein Flop geworden. Doch darum geht’s ja bei Visionen selten.

Quelle: paleofuture

Premium Light: Wenn einfach alles passt

Für mich selbst brauch’ ich nicht unbedingt das Beste vom Besten. Es muss auch nicht immer und überall Top-Design und Premium-Qualität sein. Aber zum Hinschauen ist’s halt doch schön, wenn etwas wie aus einem Guss wirkt und einfach stark ausschaut.

Ein Beispiel für so einen Hingucker ist an sich schon der Top-Caravan aus der Hobby-Küche: Der Premium. Im Wesentlichen ein normaler Caravan, im Detail aber ein starkes Design-Stück. Und damit der Anhänger auch auf dem Campingplatz gut ausschaut, hat Nordland ein perfekt passendes Vorzelt für ihn gefertigt.

Sieht schon toll aus, nicht?

Das Premium Light von Nordland wird, wen wundert’s, exklusiv über die Hobby-Premium-Händler verkauft und kostet je nach Ausführung zwischen 1400 und 1750 Euro.

 

Pimp your Schwalbennest

Knaus feiert sein 50. Jubiläum mit der Neuauflage des legendären Schwalbennestes. Im Rahmen eines Wettbewerbes geht der deutsche Caravan-Hersteller noch einen Schritt weiter und bezieht die potentielle Kundschaft mit ein. Wer Lust hatte, konnte ein zum Schwalbennest passendes Design entwerfen. Die drei besten sollen nun laut Knaus in Serie produziert und angeboten werden.

Abstimmen kann jedermann. Und das Beste: Wer seine Stimme abgibt, nimmt an der Verlosung von zwei Schwalbennestern im Wert von je ca. EUR 6’000.– teil.

Der erste von drei Design-Siegern ist übrigens bereits bestimmt: Das oben gezeigte Schalbennest wird 2012 produziert.

Nautic Edition: Beim Boot abgeschaut


Die Farbtupfer werden zwar häufiger, noch immer sind die meisten Caravans und Reisemobile aber vorwiegend weiss. Schade, denn etwas Farbe würde nicht nur helfen, sich vom Einheitsbrei abzuheben, es würde auch für Aussenstehende für Abwechslung sorgen. Mit weiss kann man zwar nicht viel falsch machen, aber so richtig schön ist es dennoch nicht. Während die meisten Hersteller die Eintönigkeit mit farbigen Folienmuster Abhilfe verschaffen (oder es zumindest versuchen), hat Karmann-Mobil mal eine etwas andere Idee:

Dem Nautic Edition des Colorado Teilintegrierten hat man das Holzdeck kurzerhand an die Seitenwand genagelt geklebt. Ich finde, das sieht nicht nur gut aus, sondern vermittelt tatsächlich etwas Eleganz und einen Hauch von Luxus. Steigern könnte man das, liebe Karmann-Mobil, indem man das Fahrzeug in marineblau statt weiss lackiert. Wow, das wär’ ein tolles Schiff Reisemobil.

Bild: Karmann-Mobil

Opera: Nicht mehr als ein Planwagen

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Wenn Designer Produkte entwerfen, dann geht’s meistens mehr ums Aussehen als um die Praxistauglichkeit. Das ist auch beim Opera (siehe Bild) nicht anders. Entworfen hat es ein belgischer Architekt, der offensichtlich an der Oper von Sydney einen Narren gefressen hat. Natürlich sieht das cool aus. Praktisch muss es deswegen aber noch lange nicht sein. Auch wenn der Opera laut verschiedenen Berichten mit so einigem an Luxus ausgestattet sein soll.

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Faltbare Design-Bikes

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Die bekannten Klappräder sind gemeinhin nicht sonderlich schön anzusehen. Um morgens beim Bäcker Brötchen zu holen muss man auch nicht unbedingt designmässig auf der Höhe sein. Praktisch, das muss es sein. Funktion vor Design.

Dass es auch anders gehen kann, zeigen obiges Bild und untenstehendes Video von zwei verschiedenen Konzept-Bikes, die beide auf ähnlich kleine Masse zusammengeklappt werden können. Bemerkenswert an den beiden Versionen sind einerseits ihr schönes Design, anderseits die Tatsache, dass sie mit normal dimensionierten Rädern auskommen. Damit dürften sie sich auch für längere Ausfahrten als bis zum lokalen Bäcker taugen.

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Mini Clubman mit Airstream für Surfer

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Der Mini ist nicht unbedingt das Zugfahrzeug erster Wahl für Caravan-Besitzer, hat die Diesel-Version doch gerade mal 95 PS. Schon gar nicht für einen nicht gerade für seine Leichtigkeit bekannten Airstream. Der Mini Clubman ist auf Surfer-Look getrimmt und sowohl Anhänger wie Zugfahrzeug wurden mit Neopren-Elementen verziert.

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One Bike von Tom J. Owen

Es sieht sehr futuristisch aus. Und es ist (vermutlich) mindestens vorläufig nichts anderes, als eine hübsche Design-Studie von Tom J. Owen. Aber immerhin ist damit bewiesen, dass ein Fahrrad noch kleiner zusammen gelegt werden kann, als man das bis anhin kannte. Die Transporttauglichkeit steigt dementsprechend natürlich.

Ein kleines Geheimnis ist noch die Frage, wie der Antrieb funktioniert. Vielleicht findet sich unter den inCamper-Lesern ein findiger Ingenieur, der eine mögliche Technik erkennen oder erahnen kann?