Toaster für Bulli-Fans

Manchmal stolpert man über Fundstücke im Internet, auf die die Welt gewartet hat. Manchmal auch solche, auf die sie eben nicht gewartet hat.

Vielleicht könnte sich der eine oder andere VW-Fan dafür begeistern, einen Toaster sein eigen zu nennen, der die Brötchen nicht nur knusprig macht, sondern sie auch noch mit dem VW-Logo verseht.

Dafür mehrere hundert Dollar hinzublättern ist allerdings nochmals was ganz anderes…

Aber wenn es ein solches Produkt nicht nur als Einzelstück gibt, dann besteht ja eine reelle Chance, dass so was auch den Weg auf den deutschsprachigen Markt findet.

Toyota RV-2

Toyota hat den perfekten Camper erfunden: Ein Fahrzeug, so kompakt wie ein PKW, und gleichzeitig so geräumig wie ein kleiner Pickup-Camper. Das Fahrzeug hat in jeder üblichen Garage Platz und bietet selber Platz für vier Personen. Der hintere Teil des Fahrzeuges kann jedoch aufgeklappt werden und beinhaltet dann weiteren Platz zum Essen und Schlafen.

Die Pläne für dieses RV-2 genannte Fahrzeug stammen aus dem Jahre 1973. Und wie wir mittlerweile wissen: Das interessante Gefährt wurde nie in Serie produziert.

via Camping-Bus

 

Der VW T1 Camper… aus Lego

Lego war schon ab und zu das Thema hier auf inCAMPER. Doch das bisher tollste Lego-Modell stammt vom dänischen Hersteller selbst und zeigt einen Ur-VW-Camper. Faszinierend sind dabei insbesondere die vielen liebevollen Details wie bewegliche Frontscheiben, die Inneneinrichtung oder schwenkbare Türen. Ein feines Modell.

Unten gibt’s ein Zeitraffer-Video des Zusammenbaus. Ich kann mir vorstellen, dass das nicht ganz so einfach zusammen zu bauen ist.

[youtube]http://youtu.be/5Xn4VMCEB3A[/youtube]

Den Lego-Camper gibt’s unter anderem bei Amazon.

Seltsame Schilder

Habe gerade etwas in meinen Fotos gewühlt und bin dabei auf ein Schild gestossen, dass im Gemeindegebiet St. Moritz (Graubünden, Schweiz) aufgenommen wurde. Dass man hier allergisch ist auf Reisemobile, haben wir ja anhand der Geschichte von Familie Kummdopf und Leiserust bereits erörtert. Dass dies mitunter seltsame Schilder hervorruft, beweist dieses Bild.

Das Parkieren von Fahrzeugen jeglicher Art ist auf auf diesem Platz für 24 Stunden erlaubt. Also ausdrücklich auch über Nacht dürfen hier Autos stehen. Naheliegenderweise vermutet man als Reisemobilist, dass somit auch das Übernachten für eine Nacht toleriert wird, sofern man eben keinen Campingbetrieb aufzieht, sprich Stühle, Tisch und Markise eingepackt bleiben. Falsch gedacht.

Auf Nachfrage bestätigt die Gemeindepolizei St. Moritz, dass man hier Camping mit dem Übernachten in einem Fahrzeug gleich setzt. Sobald also jemand im Auto schläft, gilt das nicht mehr als Parking, sondern Camping. So haarsträubend das für manchen erfahrenen Reisemobilisten scheint, es ist tatsächlich so und gilt übrigens auch für LKW-Fahrer, die ihre Ruhezeiten einhalten müssten, wie ich auf Nachfrage erfahren habe.

Wie gesagt, solche doofen Verbote haben wir denjenigen unter uns zu verdanken, die sich wie Familie Kummdopf verhalten.

Das Engadin will keine Reisemobile

Wer das Engadin im Speziellen und das Bündner Land im Allgemeinen bereist, dem fallen die unzähligen Schilder auf, die das Campieren auf ganzem Gemeindegebiet verbieten. Woher kommt das?

Familie Kummdopf macht Urlaub im Reisemobil. Wenn sie ein schönes Plätzchen finden, stellen Sie ihren Camper so hin, dass sie genügend Platz für Tisch und Stühle haben. Notfalls trampeln sie ein Gebüsch weg. In härteren Fällen holt Papa Kummdopf auch mal die Säge hervor und entfernt störendes Geäst vom nahestehenden Baum.

Nach getaner Arbeit genehmigt sich der Papa ein Bier, die leere Flasche schmeisst er auf den Felsen im rauschenden Fluss gleich neben dem Platz. Glas zersetzt sich ja mit den Jahren durch die Strömung. Und der Abfallsack ist ohnehin auf der anderen Seite des Fahrzeuges. Abfalltrennung lohnt sich nicht für die kurze Zeit im Urlaub.

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Wie ein Wohnmobil entsteht (Video)

Wer schon einmal eine Werksbesichtigung erlebt hat, weiss, dass da in aller Regel das Fotografieren und Filmen streng verboten ist. Für eine Dokumentation des n-tv hat Dethleffs jedoch eine Ausnahme gemacht. Herausgekommen sind nicht nur spannende Bilder zu der Entstehung eines Alkoven- und eines Luxus-Liners, sondern auch viel Informatives. Die Mitarbeiter scheinen weitgehend frei von der Leber zu erzählen. Eine erfrischende Dokumentation, für die wir uns bei n-tv und Dethleffs bedanken.

[youtube]http://www.youtube.com/watch?v=jy_GQuhVOpA[/youtube]

Orangework Expeditionsmobile

Wer bei seinen Individualreisen gerne mal die asphaltierte Strasse oder gut erschlossene Länder verlässt, der ist gut beraten, sich ein besonders robustes Reisemobil zu beschaffen. Wenn der Bereich des Serienmarktes verlassen wird, finden sich einige wenige Firmen, die sogenannte Expeditionsmobile nach Kundenwunsch fertigen. Hier ist eine flexible finanzielle Ausgangslage von Vorteil, denn solche rollenden Einfamilienhäuser sind preislich grundsätzlich nach oben offen, jedoch kaum unter einer Viertelmillion zu haben. Ein Vertreter dieser Gattung ist MAN KAT 1A1 von Orangework.

Das aufblasbare Zelt

Letztes Jahr in Klagenfurt haben zwei junge Frauen neben uns versucht, ein Zelt aufzustellen. Nach einiger Zeit habe ich das offensichtliche ausgesprochen: “Braucht ihr Hilfe?”. Gemeinsam haben wir dann versucht, das Gestänge und den Stoff darum richtig aufzustellen. Kein einfaches Unterfangen, muss ich gestehen.

Dass die beiden das Zelt noch nie aufgestellt haben und somit keine Ahnung hatten, half da ebenso wenig weiter wie die Tatsache, dass sie die Anleitung nicht dabei hatten. Nach einer halben Stunde stand das Ding dann immerhin so, dass Innen- und Aussenzelt sich nicht berührten und die Nägel sicher im Boden waren.

Viel einfacher wäre es sicherlich mit ‘The Cave’ gegangen: Pumpe anschliessen, pumpen, fertig. Gut, ein bisschen Verankerung in den Ecken und so würde sicherlich nicht schaden. Ein Windstoss würde sonst reichen, um das leere Zelt wegzublasen. Und eine Tasche voll Flickzeug sollte man bitte auch gleich mitnehmen.

Nicht praxistauglich, sowas, oder was meint ihr?