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    Azalai

    Wer die Welt entdecken und dabei auch unwegsame Gegenden nicht scheut, trotzdem aber immer sein eigens “Häuschen” dabei haben will, der muss Kompromisse eingehen. Komfort, Geländetauglichkeit, Wendigkeit, Raumgefühl, Luxus, wenig Gewicht: Elemente, denen man je nach Einsatzgebiet des Wohnmobils Prioritäten zuweisen muss. Da gehören auch da und dort Abstriche dazu, weil es die in allen Bereichen perfekte Lösung nicht gibt.

    Die Kompromisse auf möglichst kleinem Niveau halten hingegen will seit einigen Jahren die französische Marke Azalai. Mit ihren Aufbauten für die Geländewagen schlechthin – Land Rover und Landcruiser – geht sie dabei zum Teil neue Wege. So bieten die Azalai-Kabinen deutlich mehr Komfort als man das von anderen Expeditionsmobilen in dieser Grössenordnung gewohnt ist. Aber obwohl zum Beispiel Dusche und Toilette an Bord sind und bis zu fünf Personen Platz finden, sind die Kabinen nur wenig breiter als das Basisfahrzeug. Alle Fahrzeuge bleiben in ihrer Gesamthöhe unter 2.50 Metern.

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    Hobibus: Schweizer Handwerkskunst

    Letztes Jahr habe ich am Caravan Salon in Bern ein Produkt gesehen, das mich fasziniert hat. Die Rede ist vom Hobibus, einem Konzept, bei dem das Basisfahrzeug als Camper und Transporter genutzt werden kann. Das Geheimnis liegt im speziellen Innenausbau, der ohne jegliches Werkzeug innert Stundenfrist von zwei Personen erledigt werden kann.

    Die vollwertige Ausstattung findet auf vier Europaletten Platz und wird statt verschraubt lediglich ineinander gehängt. Handwerkskunst eben. Eindrücklich, wie man dabei gegenüber vergleichbaren Camperbussen kompromisslos geblieben ist: Vom Gasanschluss über Kühlschrank, Herd, Boiler, Heizung bis zur Nasszelle mit Toilette ist alles dabei.

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    Morelo: Der neue Luxus-Lieferant

    Nach dem Branchen-Gejammer in der vergangenen Krise hätte ich vermutet, dass sich nicht so schnell einer findet, der den Mut hat, sich ins Reisemobil-Getümmel zu stürzen. Doch es scheint, dass in der oberen Liga der Wohnmobil-Branche noch genügend Luft ist für einen weiteren Hersteller.

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    Von der Bücherei zum Schloss

    Die Wohnmobile der Selbstausbauer sind bekannt für üppige Ausstattung und knufflige Details. Doch mit barocken Möbeln unterwegs sind nur wenige. Eines davon nennt sich “Schloss auf Rädern” und gehört Katja und Michael. Aus einem 1979er-Bücherei-Bus haben die zwei ein ganz besonderes Wohnmobil gebaut. Dabei war ursprünglich mehr eine fahrende Vernisage geplant. Der Ausbau zum Wohnbus kam erst im Laufe der Zeit.

    Wenngleich ein fensterloses Wohnmobil mit Barock-Möbeln nicht jedermanns Sache ist, so ist das Schloss auf Rädern durchaus sehenswert. Es zeigt eindrücklich, was man aus so einem Oldtimer machen kann, wenn genügend Länge vorhanden ist und das Gewicht sekundär ist.

    Auf ihrer Webseite zeigen die zwei Bastler noch mehr Bilder und erzählen etwas über die Geschichte, die hinter diesem einzigartigen Wohnbus steckt.

    >>zur Webseite

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    Bocklet Dakar U 685

    Der Bocklet Dakar U 685 kennt kaum Hindernisse. Das Wohnmobil auf Unimog-Basis hat selbstverständlich Allradantrieb. Und die Wohnkabine ist hinten angeschrägt, um im Gelände nicht aufzuschlagen. Michael Bocklet, der Reisemobil-Bauer aus Koblenz, denkt an alles. Wer abseits von Strassen die Welt erkundet, möchte möglichst jeden Ärger verhindern.