Keiner zu klein…

Ein Freizeitfahrzeug sollte schon eine gewisse Grösse haben, damit man sich darin überhaupt bequem einrichten und wenigstens die Nacht verbringen kann. Dass hierfür aber keine Sieben-Meter-Schiffe nötig sind, zeigt Wagner.

Dessen kleinste Wohnkabine passt auf die kleinsten Pickups, die der Markt hergibt. Und bieten trotzdem alles Nötige für ein Abenteuer fernab von Hotels: Von der Nasszelle und Toilette mit Dusche über Küche mit Kühlschrank bis zum Alkovenbett und einer kleinen Sitzgruppe ist alles dabei. Nur eines nicht: Platz zum Austoben.

Dieses Beispiel von Wagner Kunststofftechnik, die auch für grössere Pickups die passenden Kabinen liefern, zeigt mal wieder eindrucksvoll die vielfältige Art von Caravaning. Einfach toll, nicht?

Tonke Campers

Was die Aussenfarbe der Freizeitfahrzeuge angeht zeigt sich die Branche ja seit Jahren nicht sonderlich fantasievoll. Es gibt einzelne Lichtblicke, aber im grossen Ganzen gilt: Mit Weiss kann man nix falsch machen. Dass es auch anders geht beweist zum Beispiel Tonke Campers. Die niederländische Firma um Maarten von Soest baut Absetzkabinen für Chassis der gängigen Hersteller (Fiat, Mercedes, VW, etc.).

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Wird die Brevio-Klappe zum neuen Trend?

Die Wohnmobilhersteller bemühen sich, immer wieder Neuheiten zu bringen. Das ist auch nötig, denn einerseits ist die Konkurrenz beachtlich, man muss sich von anderen abheben. Andererseits will aber auch der Kunde auf einen aufmerksam gemacht werden. Denn zu leicht weiss der vor lauter gleich aussehender weisser Kästen nicht mehr, welche Marke ihm passt, geschweige denn, welches Modell seinen Bedürfnissen entspricht.

Bürstner bringt auf 2013 eine neue Idee: Die grosse Heckklappe. Wobei, so neu ist die Idee nicht, findet sie doch seit Jahrzehnten Anwendung bei den Fahrzeugen, die den Wohnmobilen als Basis dienen. Aber immerhin gibt es noch kaum ein Wohnmobil, bei dem sich nahezu die gesamte Heckwand aufklappen lässt und dadurch grosszügigen Zugang zum Wohnraum gewährt.  Continue reading Wird die Brevio-Klappe zum neuen Trend?

Moonlight Shadow…

Keine Ahnung, ob Mike Oldfields Hit eine Rolle spielte beim Dekor-Design der Ixeo-Sonderedtion ‘Moonlight‘. Passend wär’s jedenfalls. Denn die mit zusätzlichen Optionen beladenen Sparangebote aus dem Hause Bürstner kommen wie ein Schatten aus der eintönigen Weisswelt der Wohnmobile. Sportlich-auffälliges Schwarz beim Basisfahrzeug kombiniert mit champagnerfarbenem Aufbau sieht allein schon deswegen toll aus, weil es (endlich) mal was anderes ist.

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Earth Cruiser auf Fuso-Basis

Der Fuso gilt hierzulande nicht gerade als typische Basis für Wohnmobile. Der australische Earth Cruiser baut allerdings genau auf diese Marke aus dem ehemaligen Mitsubishi-Konzern, die heute grösstenteils Daimler gehört.

Auf der Suche nach dem passenden Expeditionsfahrzeug für die eigenen Reise sind die Macher des Earth Cruise auf die Idee gekommen, ihr eigenes Offroad-Wohnmobil zu bauen. Und offenbar – wirklich überprüfen kann ich das nicht – haben sie damit doch einiges an Erfolg.

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Offroad-Monster von Unicat

Aus dem Hause Unicat kommt ein ganz besonderes Wohnmobil, eine Art Offroad-Monster. Denn das acht Meter lange Ungetüm kommt wohl so ziemlich überall durch, wo genügend Platz ist. Eine Strasse braucht der Wohncontainer auf Basis eines Unimog nicht wirklich. Und mit einem 430-Liter-Frischwassertank können seine Bewohner durchaus eine Zeit lang fernab der Zivilisation ausharren.

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Nautic Edition: Beim Boot abgeschaut


Die Farbtupfer werden zwar häufiger, noch immer sind die meisten Caravans und Reisemobile aber vorwiegend weiss. Schade, denn etwas Farbe würde nicht nur helfen, sich vom Einheitsbrei abzuheben, es würde auch für Aussenstehende für Abwechslung sorgen. Mit weiss kann man zwar nicht viel falsch machen, aber so richtig schön ist es dennoch nicht. Während die meisten Hersteller die Eintönigkeit mit farbigen Folienmuster Abhilfe verschaffen (oder es zumindest versuchen), hat Karmann-Mobil mal eine etwas andere Idee:

Dem Nautic Edition des Colorado Teilintegrierten hat man das Holzdeck kurzerhand an die Seitenwand genagelt geklebt. Ich finde, das sieht nicht nur gut aus, sondern vermittelt tatsächlich etwas Eleganz und einen Hauch von Luxus. Steigern könnte man das, liebe Karmann-Mobil, indem man das Fahrzeug in marineblau statt weiss lackiert. Wow, das wär’ ein tolles Schiff Reisemobil.

Bild: Karmann-Mobil

Peugeot will wieder mitmischen

Wenn der Kuchen grösser wird, steigt die Chance, dass man sich wieder ein lohnenswertes Stückchen davon abschneiden kann. So hat sich das vermutlich Peugeot gedacht und den Wiedereinstieg in die Wohnmobil-Szene geplant. Ganz weg waren die Franzosen zwar nie, verschiedene Kastenwagen-Ausbauer haben neben Fiat immer auch die französischen Hersteller berücksichtigt. Aber jetzt scheint es der Löwenmarke ernst zu sein.

Es ist mit Burow Mobil dann auch einer dieser Kastenwagen-Spezialisten, die Peugeot zum fliegenden Start verhelfen. Liberté soll das teilintegrierte Gefährt heissen und schon bald über den PKW- und Nutzfahrzeug-Kanal von Peugeot vertrieben werden. Ob das hingegen funktioniert, bleibt abzuwarten. Ich bezweifle, dass diese Schiene ausreichen wird, um vernünftige Stückzahlen an den Mann zu bringen.

Offenbar sieht Peugeot darin aber nur mal den Anfang. Auch als Basisfahrzeug will die Marke ihren Boxer vermehrt bei den Reisemobilherstellern sehen. Das dürfte einzig eine Frage des Preises sein. Denn auf die mit dem Fiat Ducato baugleichen Fahrzeuge können die Werke wohl mit kleinstmöglichen Aufwand umstellen. Ich bin gespannt, ob der Ducato da wirklich sozusagen von einem Zwillingsbruder ernsthafte Konkurrenz bekommt.

P.L.A. – Eine neue Marke aus Italien

Es ist unglaublich, wieviele Reisemobil-Hersteller es alleine in Europa gibt. Auch wenn einem da erstmal nur eine gute handvoll in den Sinn kommen, es sind deutlich über fünfzig Marken, die auf dem europäischen Markt oder Teilen davon vertreten sind. Weit über fünfzig! Und es hat offenbar immer noch Platz für neue. Einer, der seit Jahrzehnten dabei ist und schon bei verschiedenen Marken mitgemischt hat, heisst Pierluigi Alinari. Und er will es, im zarten Alter von 75 Jahren, noch einmal wissen.

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