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    Stellplatzverzeichnis Schweiz

    Was Stellplätze für Wohnmobile anbelangt, ist die Schweiz leider nach wie vor Entwicklungsland. Einige Plätze sind die vergangenen Jahre zwar dazu gekommen, aber von einer nur annähernd flächendeckenden Infrastruktur sind wir noch immer weit entfernt. Das Ehepaar Angela und Peter Schüttel haben es sich zur Aufgabe gemacht, die raren Plätze in der Schweiz zu finden und in einem kleinen Stellplatzverzeichnis aufzuführen. Dabei scheuen sie sich laut eigenen Aussagen auch nicht, in Hunderten von Briefen an Private und Gemeinden nach neuen Plätzen zu suchen bzw. auf das Bedürfnis aufmerksam zu machen.

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    Camping Miralago, Tenero (TI)

    Der Herr an der Rezeption von Camping Miralago war sich nicht sicher, ob er noch eine Parzelle frei hätte. Er gab uns den Plan mit den Worten: “Gehen Sie schauen, ob Parzelle 91 noch frei ist. Wenn ja, ist gut. Wenn nein, sind wir voll.” Wir trauten erst unseren Ohren nicht. Aber der meinte das wirklich so.

    Es stellte sich heraus, dass die besagte Parzelle frei war. Nicht besonders gross, aber wir planten sowieso, nur eine Nacht zu bleiben. Bezahlt wird im Voraus: 113 Franken (2 Erw., 2 Kinder inkl. Strom). Jawohl. Ich wusste noch nicht einmal, dass ein Campingplatz so viel kosten kann. Aber wir waren müde und blieben aus lauter Bequemlichkeit.

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    Camping Pradafenz, Churwalden (GR)

    Aus touristischer Sicht kennt man vor allem den grösseren Ort im gleichen Tal: Lenzerheide. Doch auch Churwalden bietet im Sommer und noch mehr im Winter genügend Möglichkeiten, ein paar Tage ohne Langeweile zu verbringen. Der Campingplatz Pradafenz in Churwalden bietet dabei eine fast schon perfekte Ausgangslage, braucht man doch kaum mehr als ein paar Schritte zu gehen und schon sitzt man auf der Sessebahn auf die Alp Stätz. Von da gelangt man über die Zwischenstation “Valbella” auch ins Skigebiet “Lenzerheide”.

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    Aareschlucht

    Zwischen Meiringen und Innertkirchen befindet sich eine weitere Schlucht des Berner Oberlandes: Die Aareschlucht. Sie ist 1,4 Kilometer lang und an einigen Stellen bis zu 200 Meter tief. Die Aareschlucht ist zwar nicht ganz so spektakulär wie die Rosenlaui Gletscherschlucht, aber trotzdem durchaus einen Besuch wert. Was sie an Dramatik hinterher hinkt, macht sie mit ihrer grösseren Länge wieder wett.

    Die Schlucht hat – im Gegensatz zur Gletscherschlucht – zwei Eingänge und kann somit von beiden Seiten (Ost oder West) her begangen werden. Genau das ist in meinen Augen ein Kritikpunkt. Denn so muss man bei schönem Wetter (=viel Besucher) immer wieder aneinander vorbeidrängeln. Das ist auf den engen Wegen zum Teil ganz schön nervend. Und stört auch beim Geniessen und Fotografieren.

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    Rosenlaui Gletscherschlucht

    Unzählige Jahre lang hat das Wasser sich einen Weg gesucht – und gefunden. Immer tiefer hat es sich in die Kalksteinfelsen gegraben und dabei eine eindrückliche Spur hinterlassen. Inmitten hoher Felsen führt ein enger Pfad über das Wasser. Durch Gischt und Tropfen, über schmale Stege und tiefe Tunnels führt der abenteuerliche Weg ungefähr eine halbe Stunde durch die Gletscherschlucht Rosenlaui.

    Oben angekommen bietet sich die Möglichkeit für ein Picknick. Je nach Kondition macht man sich dann auf den Abstieg auf einem angenehmen Waldweg (ca. 20 Minuten) oder bricht auf zu einer weitergehenden Wanderung. Nach dem Abstieg gelangt man wieder zum Ausgangspunkt bzw. Schluchteingang. Da gibt’s einfache Snacks und Kaffee (aus dem Krug).