Das neue Pistenkuh-Buch: Wow

No Worries, Too EasyLetzte Woche ist das neue Buch der Pistenkuh-Crew bei mir reingekommen. “No Worries, Too Easy” ist so was wie ein ausführlicher Reisebericht über die eineinhalb Jahre bzw. 40’000 Kilometer in Australien, die Sabine und Burkhard in einem verhältnismässig kleinen Fahrzeug zurück gelegt haben. Einen ausführlicheren Bericht schreibe ich wie immer erst, wenn ich das Buch gelesen habe.

Aber nachdem ich schon einige DVDs und Bücher von den Kochs gesehen und gelesen habe, fällt mir beim ersten Durchblättern dieses neuen Buches spontan nur ein Wort ein: Wow! Das Buch markiert einen eindeutigen Schritt, was sag ich, einen Sprung nach vorne.

Während die Texte schon immer einen hervorragenden Mix aus Unterhaltung, Information und persönlicher Meinung ausmachten, kamen die Bilder immer etwas zu kurz. Das lag sicherlich einerseits an der möglicherweise vernachlässigten Aufbereitung, andererseits sicher am Schwarz-Weiss-Druck. Nicht so in diesem neuen Buch. Ganz offensichtlich wurden die Bilder professionell aufbereitet für den Druck. Und sie erstrahlen nicht nur endlich in Farbe, der 360°-Verlag hat ihnen auch so viel Platz eingeräumt, dass die Wirkung nicht verfehlt wird. Freudig habe ich zu Kenntnis genommen, dass etliche Doppelseiten von Fotos eingenommen werden.

Wie gesagt: Wow! Kein Wort kann meinen ersten Eindruck von “No Worries, Too Easy” besser umschreiben. Ein ausführlicherer Bericht folgt.

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Review: Aborigines gestern und heute

Aborigines gestern und heuteSabine und Burkhard Koch kennt man vor allem als Betreiber der Webseite Pistenkuh und Eigentümer des gleichnamigen Expeditionsfahrzeuges. Ihre bisherigen Videos und Bücher richteten sich auch primär an Gleichgesinnte, also Weltenbummler und Offroad-Freunde. Mit dem Buch über die Geschichte und Gegenwart der australischen Urbewohner schlagen sie andere Wege ein. Und das gelingt ihnen ganz ordentlich.

“Aborigines gestern und heute” richtet sich an Australien-Reisende und solche, die sich für das Land bzw. insbesondere seine Urbevölkerung interessieren. Der Hauptteil behandelt die heutigen Probleme einer Volksgruppe, deren Integration die eingewanderten Weissen nie wirklich gefördert hatten. Die Kochs vergessen nicht, die Kultur der Aborigines näher zu betrachten, erwähnen auch religiöse und soziale Gründe, die direkt oder zumindest indirekt zu den Verursacher des nach wie vor grossen gesellschaftlichen Problems zu zählen sind.

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DVD-Tipp: Australien Diagonal

Australien DiagonalDer Titel der DVD sagt es: Australien diagonal zu durchqueren, meistens abseits von asphaltierten Strassen, war das Ziel von Sabine und Burkhard. Die beiden sind seit bald zehn Jahren ständig auf Achse mit ihrem liebevoll Pistenkuh genannten Reisemobil. Die vorliegende DVD ist das Resultat aus neun Monaten Abenteuer in einem Toyota Land Cruiser, der zum Buschcamper umgebaut wurde.

Dabei gilt es zu bedenken, dass die beiden nicht von einem vielköpfigen Kamerateam begleitet wurden sondern stattdessen vom Drehbuch über das Filmen bis zum Schnitt alles selber erledigten. Das Resultat ist weniger professionell als das vielleicht eine TV-Produktion wäre, aber um ein Vielfaches authentischer. Allein das Wissen, dass die das alleine machten, beeindruckt. Da wurde auf Hügel gekraxelt, durch Sümpfe gewatet und auf Berge gestiegen, um den fahrenden Toyo im Bild zu haben. (Trailer weiter unten)

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Krimi: Der Tod macht niemals Urlaub

Vor geraumer Zeit habe ich hier schon mal einen Camping-Krimi vorgestellt. Damals hatte er (der Tod) eine Anhängerkupplung. Heute findet er (eben, der Tod) sich wieder auf einem Campingplatz ein. In Angelika Wesners Debut-Krimi ermittelt die SOKO Camping in einem seltsamen Mordfall im Camping-Umfeld.

Das Besondere zuerst: “Der Tod macht niemals Urlaub” Angelika Wesners Erstlingswerk. Und die Ideen dazu sind ihr im Wesentlichen während des eigenen Campingurlaubs gekommen.

Der Krimi hat mit ca. 250 Seiten überschaubaren Umfang, die Spannung hält sich in Grenzen. Zwar basiert die Geschichte auf durchaus interessanten Überlegungen. Die Protagonisten des Camping-Krimis sind aber ziemlich oberflächlich und schnell eingeführt, da entsteht kaum stärkere Bindung des Lesers zu einzelnen Figuren.

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SOKO Camping ermittelt

Der Roman von Angelika Wesner dürfte das nächste Buch sein, das ich lesen werde und das mit Camping zu tun hat. Angelika Wesner verarbeitet in “Der Tod macht niemals Urlaub” Erlebnisse aus ihrem Camper-Leben. Mit dem Argument, einen Camper-Krimi zu schreiben, werden die Wesners für die Camp-Trophy von Knaus-Tabbert ausgewählt und durften eine Saison lang kostenlos mit dem Knaus Boxstar umherreisen.

Offenbar sind die Voraussetzungen äusserst gut: Angelika ist Journalistin, während ihr Mann als Kriminalbeamter tätig ist. Da ist ein Krimi ja schon fast sowas wie Naturgesetz.

Angelika Wesner, die laut eigenen Aussagen nur über Dinge schreibt, die sie kennt, brachte den Roman im Eigenverlaug heraus. Und das offenbar mit Erfolg. Täglich kommen Bestellungen rein, die Frau Wesner eigenhändig verpackt. Unterstützung kriegt sie von ihrer Tochter.

In den nächsten Tagen wird sie auch meine Bestellung verarbeiten. Und ich werde selbstverständlich hier berichten, sobald ich das Buch gelesen habe.

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Buchtipp: Unterwegs auf dem schwarzen Kontinent

Dieses Buch ist laut den Autoren, Sabine und Burkhard Koch, im Wesentlichen eine Sammlung von alten Tagebucheinträgen, Blogartikeln und nachträglichen Ergänzungen. Im Prinzip reiht sich Anekdote an Anekdote, ein Erlebnis jagt das andere. Das Ganze liest sich extrem flüssig, keine Chance für Langeweile. Dafür sorgt einerseits der witzreiche Schreibstil, andererseits auch die Tatsache, dass man auf überflüssige Füllsätze weitgehend verzichtet. Pure Unterhaltung mit langen Grinsphasen.  Continue reading Buchtipp: Unterwegs auf dem schwarzen Kontinent

Mit dem Wohnmobil in die Schweiz

Zwei Bücher mit diesem Titel sind in der WOMO-Reihe erschienen. Eine Buchreihe, die für zahlreiche Länder und Gebiete erschienen ist und sozusagen pfannenfertige Wohnmobil-Touren vorstellt und vorschlägt.

Das ist zumindest als Basis für die Planung interessant, beginnt man doch nicht bei Null. Stattdessen hat man schon Anhaltspunkte, was es zu sehen geben könnte. Es ist dann ein Einfaches, die im Buch aufgezeigten Routen nach Belieben den eigenen Bedürfnissen anzupassen, zu verlängern oder zu kürzen.

Gefallen findet die Tatsache, dass die Autoren ihre Informationen ganz offensichtlich vor Ort gesammelt und nicht nur einfach die einschlägigen Tourismus-Prospekte abgeschrieben haben. Der WOMO-Verlag rühmt sich zu Recht damit, Bücher von Reisemobilisten für Reisemobilisten anzubieten. Besten Dank dafür.

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Ein Traum, vier Räder, ein Mann

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Mit einem zehnjährigen Wohnmobil waren Michaela und Andreas über eineinhalb Jahre auf dem amerikanischen Kontinent unterwegs. Die Route führte sie über fast 70’000 Kilometer von Alaska im Norden über die Panamericana bis Feuerland ganz im Süden. Ganze 3’900 Digitalfotos und 8’000 Dias wurden geschossen und es wurde viel geschrieben. Ein ganzes Buch voll.

Es hat den Titel “Ein Traum, vier Räder, ein Mann”, zählt über 150 Seiten und ist keine Sekunde langweilig. Michaelas Schreibstil zieht einen von Beginn an in seinen Bann. Erfrischend, humorvoll und absolut kurzweilig. Ohne Umschweife bringen die kurzen Sätze das Erlebte scheinbar unverfälscht aufs Papier und lassen mitfühlen. Nicht nur wenn es um persönliche Sorgen geht. Fast schon wie ein Tagebuch beschreibt das Buch das Abenteuer, das sich auf persönlicher, emotionaler Ebene abspielt und weniger die Reise als solche. Auch fehlen weitestgehend Bilder. Und die paar wenigen sind schwarz-weiss in schlechter Druckqualität.

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Der Tod hat eine Anhängerkupplung

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Ein seltsamer Titel für einen Blog-Eintrag. Auch ein seltsamer Titel für einen Roman. So heisst nämlich der Campingkrimi von Comedy-Altmeister Bernd Stelter, mir vor allem als Bestandteil von “Sieben Tage, Sieben Köpfe” in Erinnerung geblieben.

Was der Leser hier an Futter bekommt, hat wenig mit den klassischen Bestsellern im Krimi-Bereich zu tun. Klar, es gibt Tote, Verdächtige, und Polizisten. Man sucht Spuren, Motive und Beweise. Aber die eigentliche Geschichte wird wenig vorangetrieben, der Autor nutzt lieber Kleinigkeiten und Alltägliches, um mit viel Humor den Leser immer wieder daran zu erinnern: Hey, ich komme aus der Comedy-Ecke.

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Musik für die Kleinen

kinderfete

Camping-Ferien sind optimal für Familien mit Kindern. Damit den Kleinen auch auf den zum Teil langen Reisen nicht langweilig wird, haben wir eine Auswahl an tollen CDs mit Kinderliedern in unseren Shop aufgenommen.

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