Mehr Deutsche und Holländer auf CH-Campingplätzen

Laut der Beherbergungsstatistik 2007 des Bundesamtes für Statistik hat der Anteil von deutschen und holländischen Gästen auf helvetischen Campingplätzen zugenommen. In den 280 von der Statistik erfassten Schweizer Campingplätzen haben 2007 rund 950’000 Deutsche und Holländer übernachtet, was ca. 34 % entspricht.

Im Durchschnitt blieben diese Gäste gut viereinhalb Tage auf dem gleichen Campingplatz. Das ist ungefähr doppelt so lange wie der durchschnittliche Aufenthalt in einem Hotel oder Kurbetrieb. Am beliebtesten ist dabei der Kanton Tessin: Fast 39 % aller Camping-Übernachtungen waren im Tessin. Hier konnte man zugleich eine Zunahme der Übernachtungen von knapp 20 % verzeichnen.

Die Schweizer machen nach wie vor über die Hälfte aller Campingplatz-Übernachtungen aus.

Designpreise für Wohnmobile

Nebst einem Wohnwagen sind dieses Jahr auch zwei Wohnmobile für überdurchschnittlich gutes Design mit dem “red dot design award” ausgezeichnet worden. Der Westfalia West Van und der Van TI 600 von Knaus wurden damit für ihre innovative Gestaltung geehrt. Die Zeiten, in denen es im und ums Wohnmobil einzig und allein praktisch sein musste, sind vorbei.

Der “red dot” Design-Award wird seit 2005 alljährlich verliehen. Eine Jury, bestehend aus zwei Dutzend Experten, bewertete dieses Jahr mehr als 3’000 Produkte. Immerhin ein guter Fünftel erhielt dabei das Qualitätssiegel “red dot”, lediglich 50 Produkte erhielten die höchste Auszeichung “red dot: best of the best”.

Rockband verlost VW Bulli

Foto: Volkswagen
Die Rockband “The Who” verlost in Kooperation mit VW einen Original-Bulli. Der Erlös der Verlosung, an der jeder mit einem Einsatz von 5 englischen Pfund teilnehmen kann, kommt der Wohltätigkeitsorganisation “Teenage Cancer Trust” zugute. Das Fahrzeug aus dem Jahre 1965 wurde nach einem Entwurf von ‘The Who’-Art Director Richard Evans mit Folie beklebt.

Jeder Teilnehmer darf sich ausserdem kostenlos einen unveröffentlichen Live-Mitschnitt des The Who-Songs “Magic Bus” herunterladen. Der Titel wurde am Auftritt während des Internationalen VW-Bus-Treffens im Oktober 2007 aufgenommen.

Weitere Infos: TheWhoMagicBus

VW Caddy Maxi Camper

Speziell auf die Bedürfnissen von Freizeitsportlern und Abenteurer scheint das VW-Modell Caddy Maxi Tramper zugeschnitten zu sein. Der Wohnmobil-Teil, so er denn als solchen bezeichnet werden kann, ist spärlich und die Schlafstätte muss jeweils vor dem Schlafengehen eingerichtet werden. Die dafür vorhandene dreiteilige Liegefläche misst ausgebreitet ca. zwei Meter in der Länge und 1,10 Meter in der Breite und dient ansonsten als Abdeckung des Kofferraums.

Reinschauen kann niemand. Sofern man den Vorhang, der mittels Reisverschluss an der Matratze gesichert wird, gezogen hat. Die hinteren Seitenfenster sind durch vier Stautaschen verdeckt. Selbstverständlich können die Taschen auch herausgenommen werden.

Die Motorenauswahl für den Caddy Maxi Camper reicht vom 1,6-Liter-Benziner (102 PS) über den 1,9-Liter Diesel (105 PS) bis zum 2,0-Liter Diesel (140 PS) und dürfte für die meisten Bedürfnisse vollkommen ausreichen.

Als Option sind Zelte erhältlich, die rasch aufgestellt und z.B. unter der geöffneten Heckklappe eingehängt werden können. Dadurch entsteht zusätzlicher nutzbarer Camping-Raum. Ebenfalls erhältlich ist eine 7-Liter-Kühlbox sowie Tische und Stühle.

Hotelbett? Nein, danke!

Die Zeiten, in denen Camper belächelt wurden, sind langsam aber sicher vorbei. Im Gegenteil, in einigen Regionen sind die mobilen Feriengäste bereits zur Liga der wichtigen Gäste aufgestiegen. Der Aufkleber “Hotelbett? Nein, danke!”, den einige Gespannfahrer und Wohnmobilisten an ihren Fahrzeugen tragen, bedeutet längst nicht mehr, dass man sich selbiges nicht leisten kann.

Mit dem zunehmenden Kreis an Mobil-Campern steigen auch die Ansprüche. Und auf die müssen sich die Campingplatz-Betreiber je länger je mehr einstellen. Wer das schafft, der blickt guten Zeiten entgegen. Das zeigt ein Beitrag der “Lübecker Nachrichten“.