Die kopflose Puppe

sitztestpuppeLaut einer Pressemeldung von Hobby sollen ab 2015 neue Vorschriften gelten was die Sicherheit von Rückhaltesystemen in Freizeitfahrzeugen betrifft. Um sich darauf seriös vorzubereiten führt Hobby zur Zeit Tests durch. Dabei geht es darum die optimalen Befestigungspunkte für die Rückhaltesysteme zu definieren. Insbesondere die Positionen von Sicherheitsgut und Kopfstütze sind im Notfall äusserst entscheidend, sollen sie doch so weit möglich Verletzungen verhindern.

sitztestpuppe2Für diese Tests kommt bei Hobby eine Metallpuppe zum Einsatz, die ziemlich seltsam aussieht. Nicht mal einen Kopf hat sie. Aber die muss ja auch nicht hübsch sein, sondern möglichst konkrete und brauchbare Messdaten liefern. Und das tut sie offenbar auch. Gut zu wissen, dass die Reisemobil-Hersteller auch in puncto Sicherheit investieren.

Die Puppe (ob das wirklich eine treffende Bezeichnung für dieses Stahl-Gebilde ist?) kostet alleine um die EUR 30’000, ganz zu schweigen von den vielen Stunden, die für die Tests nötig sind.

Aufblasbare Relax-Insel

Für den heimischen Pool ist das Ding wohl den meisten zu gross. Und im Hotelpool wird es nicht lange dauern, bis die Hotelleitung schlichtend einschreitet. Aber auf natürlichen Gewässern kamm dieser aufblasbare Cabana Islander schon der Hit sein. Leider ist mir nicht bekannt, ob sich auch ein Anker im Lieferumfang befindet. Andernfalls könnte es ein böses Erwachen geben, wenn man mal kurz zwei Stunden einschläft und abtreibt.

[youtube]http://www.youtube.com/watch?v=NkO3dVBe-wQ[/youtube]

Der Cabana Islander kann hier gekauft werden.

Via sicura: Erstes Massnahmenpaket ab 1.1.2014

Das Handlungsprogramm für mehr Verkehrssicherheit “via sicura” hat zum Ziel, die Anzahl Todesopfer und Verletzten auf Schweizer Strassen drastisch zu senken. Das Programm beinhaltet verschiedene Massnahmenpakete in Sachen Prävention, Durchsetzung bestehender Regeln, Strafen und Infrastrukturverbesserung. Zum 1. Januar 2014 wird nun das erste Massnahmenpaket umgesetzt. Die Details dazu finden sich auf den Seiten von ASTRA, dem Bundesamt für Strassen. Die wichtigsten Punkte, die zwecks Verhinderung von unnötigen Bussen zu beachten sind:

  • Verbot von mehr als 0,1 Promille Alkohol für Berufschauffeure, Neulenker, FahrschülerInnen und Begleitpersonen von Lernfahrten.
  • Obligatorisches Fahren mit Licht auch am Tag (ausser Fahrzeuge, die vor 1970 erstmals zugelassen sowie Mofas, E-Bikes und Fahrräder. Busse bei Nichtbeachtung: CHF 40
  • Wenn der Täter nicht nachgewiesen werden kann, haftet der Fahrzeughalter bei Ordnungsbussen

Wie gesagt, die Massnahmen, die später (Juli 2014, Januar 2015 und danach) umgesetzt werden, lassen sich hier nachlesen.

Ich wünsche allzeit gute Fahrt. Und denkt dran: Null Promille ist immer besser.

Ein Rückblick in die Zukunft

GM BonanzaEs ist immer wieder spannend zu sehen, wie Designer die Zukunft sehen. Noch viel spannender ist es aber, rückblickend festzustellen, wie vor 30, 40 oder 50 Jahren die Visionen für die heutige Zeit noch aussahen. Die Kollegen von paleofuture haben diese Vision eines Wohnmobils aus 1972 ausgegraben eingescannt. In Europa hätte so was wohl sowieso nie eine Chance gehabt. Aber wegen der Ölkrise in den Siebzigern wäre der GM Bonanza, wie ihn der Designer taufte, auch in den USA ein Flop geworden. Doch darum geht’s ja bei Visionen selten.

Quelle: paleofuture

Braucht’s eine Stütze?

markise

Ich bin kein richtiger Freund der Markise. Natürlich, es ist schön, bei heissen Temperaturen darunter im Schatten zu sitzen. Es mag auch angenehm sein, den unmittelbar vor dem Camper liegenden Platz bei Regen etwas zu schützen oder gar bei Regen draussen zu sitzen. Aber: Wir sind eine vierköpfige Familie. Einer sitzt immer nicht ganz im Trockenen oder kriegt noch schweisstreibende Sonnenstrahlen aufgedrückt. Und gerade wenn’s regnet muss die Markise abends ja wieder rein. Es sei denn, man will auf Risiko gehen und traut darauf, dass der Wettergott ein Camperfreund ist und keine Böen oder gar Stürme schickt. Wie habt ihr das so mit euren Markisen?

Gerade habe ich übrigens die Pressemeldung von Dometicgelesen, nach der nun auch für Kastenwagen stützenfreie Markisen erhältlich sein sollen. Das hat schon seinen Reiz, wenn die Store ausgefahren werden kann, ohne dass noch diese mickrigen Stützen herausgefidelt werden müssen. Nur denke ich, dass die dann bei einer Böe noch anfälliger sind und sich wie im untenstehenden (sehr utnerhaltsamen) Video aufs Camperdach “zurück ziehen”. Dank den Stützen lassen sich die Markisen immerhin noch einigermassen verankern (wenn man sich die Mühe denn macht).

Was sind eure Erfahrungen mit stützenlosen Markisen?

[youtube]http://www.youtube.com/watch?v=OtpJL5qya2I[/youtube]

Braucht's eine Stütze?

markise

Ich bin kein richtiger Freund der Markise. Natürlich, es ist schön, bei heissen Temperaturen darunter im Schatten zu sitzen. Es mag auch angenehm sein, den unmittelbar vor dem Camper liegenden Platz bei Regen etwas zu schützen oder gar bei Regen draussen zu sitzen. Aber: Wir sind eine vierköpfige Familie. Einer sitzt immer nicht ganz im Trockenen oder kriegt noch schweisstreibende Sonnenstrahlen aufgedrückt. Und gerade wenn’s regnet muss die Markise abends ja wieder rein. Es sei denn, man will auf Risiko gehen und traut darauf, dass der Wettergott ein Camperfreund ist und keine Böen oder gar Stürme schickt. Wie habt ihr das so mit euren Markisen?

Gerade habe ich übrigens die Pressemeldung von Dometicgelesen, nach der nun auch für Kastenwagen stützenfreie Markisen erhältlich sein sollen. Das hat schon seinen Reiz, wenn die Store ausgefahren werden kann, ohne dass noch diese mickrigen Stützen herausgefidelt werden müssen. Nur denke ich, dass die dann bei einer Böe noch anfälliger sind und sich wie im untenstehenden (sehr utnerhaltsamen) Video aufs Camperdach “zurück ziehen”. Dank den Stützen lassen sich die Markisen immerhin noch einigermassen verankern (wenn man sich die Mühe denn macht).

Was sind eure Erfahrungen mit stützenlosen Markisen?

[youtube]http://www.youtube.com/watch?v=OtpJL5qya2I[/youtube]

Robrady: Wohnmobil-Studie

Robrady Studie Die Studie von Robrady Design im Kleid des US-Herstellers MONACO sieht schlicht toll aus. Wäre so ein Fahrzeug auf dem europäischen Markt, es hätte rein aufs Design bezogen gute Verkaufschancen. Auch was Robrady an Technologie in das leicht futuristisch aussehende Gefährte packen will, klingt vielversprechend. Viel mehr ist es aber vermutlich (noch) nicht.

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Denn wäre die Technik für Wasserstoffantrieb, Stromgewinnung über Solarpanels und Wassergewinnung aus der Luft schon halbwegs fertig entwickelt und zu vernünftigen Preisen zu haben, müsste wohl nicht erst eine Design-Agentur mit den Ideen hinter der Bank hervor kommen.

Aber trotzdem: Sie sieht prächtig aus, die Studie, oder?

Fotos / Quelle: Robrady Design

Wie Schumi, Barrichello und Coulthard hausten

rubensDie Zeiten ändern sich, alles entwickelt sich weiter. Deshalb ist anzunehmen, dass die mobilen Behausungen, die prominente Motorsport-Piloten heute zur Verfügung stehen, noch einen Tick grosszügiger und luxuriöser daher kommen. Aber auf der Webseite von ‘visibly loud’ sind halt “nur” die rollenden Hotels von den letzten Jahren aufgeführt. Trotzdem: Ein Blick auf die eindrücklichen Vehikel lohnt sich alleweil, insbesondere der Blick ins Innere.

>>Hier geht’s zu den Luxus Linern

Stauber lässt Caravans anders aussehen

staubercaravanStauber ist eher bekannt für exklusive, weitgehend massgeschneiderte Motorhomes. Die Reisemobil-Schmiede bietet aber auch ebenso exklusive wie interessante Caravans an. Das Aussendesign orientiert sich dabei an den amerikanischen Fith-Wheel-Aufliegern, es handelt sich aber Wohnwagen, die mit normaler Anhängerkupplung gezogen werden. Das obige Bild wirft in meinen Augen aber zumindest die Frage auf, warum denn eigentlich alle Wohnwagen mehr oder weniger ähnlich aussehen.

Die alkovenähnliche Nase mit darunter befindlicher Garage hat in meinen Augen klare Vorteile, lässt sich doch ein schönes Doppelbett und ein grosser Stauraum auf den gleichen paar Quadratmetern einrichten, ohne dass man fürs Nächtigen umbauen muss. Erstaunlicherweise nutzt Stauber diesen Vorteil dennoch nicht um im Heck oder mittig nochmals ein Kajütenbett für die Kinder unter zu bringen. Auch hier scheint man vor allem für die zahlungskräftige Senioren-Klientel zu produzieren. Eigentlich schade, wenngleich das Budget halt vermutlich doch den meisten Familien einen Riegel bei so exklusiven Freizeitfahrzeugen schiebt.

Ich kenne Stauber als Hersteller nicht, würde mich aber freuen über Erfahrungsberichte von Besitzern von Stauber-Fahrzeugen. Eines ist aber offensichtlich: In Sachen Webdesign besteht noch – gelinde gesagt – Verbesserungspotential. Wer eine Viertelmillion (oder mehr) für ein Freizeitfahrzeug auszugeben bereit ist, darf doch wenigstens tolle, scharfe Fotos erwarten.

Foto: Stauber