Der hässliche Camper

Ugly RentalWer will schon einen hässlichen Camper. Schon gar nicht mieten. Oder? Doch! Ugly Rental haben sogar ein Geschäftsmodell daraus gemacht. Ein… wirklich nicht sehr schöner Camper kann man da für 59 Euro pro Tag mieten. Bei längerfristigen Mieten ausserhalb der Saison allenfalls sogar noch günstiger. Drei Fahrzeuge, alle basierend auf dem Fiat Fiorino, stehen für die Vermietung zur Verfügung.

Wer den Webauftritt sowie vor allem die Facebook-Seite von Ugly Rental betrachtet, der merkt nach und nach: Die Hässlichkeit weicht Charme, ja gar Kult. Auffallen  und gemächliche Urlaubsfahrt garantiert. Das ist doch Urlaub, was braucht man mehr?

Bild: Ugly Rental

Neuer Ford Transit

In Sachen Nutzfahrzeuge gehört der Ford Transit zu den Bestsellern europaweit. Trotzdem hinkt Ford weit hinter Fiat her, wenn’s um Wohnmobile geht. Fast durchs Band werden auf Ford Transit – wenn überhaupt – lediglich die Einsteigerfahrzeuge aufgebaut. In der gehobenen Mittelklasse (und meistens auch schon darunter) gibt’s weit und breit kaum was anderes als den Ducato.

Ich bin gespannt, ob sich das mit dem neu lancierten Transit ändert. Aussehen würde er zumindest ja mal deutlich cooler als der Fiat. Klar, das ist auch Geschmacksache. Aber mal ehrlich, irgendwie darf man doch auch mal was anderes auf die Linse bekommen als Ducato um Ducato.

Wer mehr über den 2014 Transit erfahren will, kann sich hier in Text und Bild informieren.

Und falls hier jemand von Ford Schweiz mitliest: Ihr solltet die Webseite rassig aktualisieren.

Der neue Concorde Centurion

Der deutsche Premium-Hersteller Concorde hat einen Schritt Richtung Luxus getan. Concord-Reisemobile zählten noch nie zu den günstigsten Freizeitfahrzeugen. Aber mit dem neuen Flaggschiff namens Centurion begibt sich der Hersteller in ein Kreis, dessen Fahrzeuge selten an “normalen” Freizeitmessen ausgestellt sind. Es ist noch unklar, ob Concorde damit neue Segmente erreichen will oder ob es sich beim Centurion lediglich um eine Art Prestigeobjekt handelt.

Ich könnte mir auf jeden Fall vorstellen, dass die bisherige Klientel nicht unbedingt glücklich ist über diesen Wurf. Denn während man sich den Status des “Top-Kunden” bislang für 250’000 Euro sichern konnte, wird man nun wohl fast das Dreifache aufwerfen müssen. Oder anders gesagt: Der bisherige Top-Kunde liefert jetzt statistisch gesehen nur noch Durchschnittsumsatz. 🙂

Der nachfolgende Film liefert einige Einblicke in den Centurion. Die sind allemal interessant. Aber Concorde sollte sich vielleicht merken:

  1. Nur weil Concorde etwas zum ersten Mal anbietet, heisst noch lange nicht, dass es sich dabei um eine Innovation handelt.
  2. Der Video sollte mit einem Warnhinweis versehen werden: “Wirkt einschläfernd.” Selten so einen monoton-langweiligen Firmenvideo gesehen…

[youtube]http://youtu.be/XnPbmz6z6AA[/youtube]

Echter Nostalgie-Camper

Schon lange bevor es das, was wir heute als Wohnmobil bezeichnen, gab, hatten Wanderzirkusse das Bedürfnis nach mobilen Übernachtungsmöglichkeiten. Der ‘Beer Moth’ ist möglicherweise ein Überbleibsel aus jener Zeit. Die Basis bildet ein gewöhnlicher zeitgenössischer Truck, auf der Ladefläche hat man jedoch unter der Plane eine bescheidene Einzimmer-Wohnung eingerichtet.

Wer will, kann für 60 Pfund pro Nacht in genau diesem Gefährt übernachten, Frühstück inklusive. Es steht im schottischen Cairngorms, an idyllischer Lage. Leider (oder glücklicherweise?) ist das Fahrzeug aber nicht mehr mobil. Die Landschaft muss man deshalb zu Fuss erkunden.

Das Fahrzeug war früher ein Feuerwehrwagen, wurde nach der Ausmusterung von Walther Micklethwait gekauft und zum Nostalgie-Camper umgebaut.

Mehr Infos zum ‘Beer Moth’ (englisch)

Doubleback: VW Transporter verdoppelt (Video)

Die Jungs von Bikeradar haben ein interessantes Video über einen umgebauten VW Camper rausgebracht. Der VW Doubleback verfügt über eine Art zweite Innenhülle, die aus dem Heck ausgefahren werden kann und dadurch den zur Verfügung stehenden Innenraum nahezu verdoppelt. Dadurch besteht mehr Platz für Sportgeräte oder anderes Zeugs, das man dabei hat. Gleichzeitig kann der Innenraum natürlich multifunktional verwendet werden. Innert Sekunden wechselt man von Transport über Wohnraum zu Schlafzimmer. Insgesamt sollen so bequem vier Personen einen Schlafplatz finden können, denn auf ein Dachbett muss man nicht verzichten. (Video weiter unten)
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StadtCamper von Irmscher

Wer Irmscher hört, denkt vor allem an Opel-Tuning. Doch die Irmscher-Holding hat sich längst weiter entwickelt. Und in Zukunft will man auch im wachsenden Campingmarkt mitmischen. Das Debut der sogenannten “VanAvenue”-Marke ist dieser putzige StadtCamper mit ‘Himmelbett’. Als Basis herhalten musste ein Peugeot Partner ‘Tepee’, dessen kleinen Aussenabmessungen bei gleichzeitig relativ grosszügigem Innenraum der grosse Pluspunkt des StadtCampers sind: Er passt damit in jede Parklücke. Etwas, das sonst kaum ein Camper von sich behaupten kann.

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Volkswagen T2 als Neuwagen

Wer sich für die Geschichte des Reisemobil-Baus interessiert, kommt irgendwann unweigerlich am guten alten Bulli und seinem Nachfolger aus dem Hause Volkswagen vorbei. Und manchmal ist es eben gerade schwierig, an ihm vorbei zu gehen. Man bleibt stehen, schaut sich die ‘gute alte’ Technik an, die spartanische Innenausstattung und das niedliche Design an. Und man schweift in Gedanken ab, in eine Zeit, als man noch als Pionier gelten musste, wenn man Camping-Urlaub machte. … …

Bitte lies weiter, wenn du aus deinen Träumen zurück bist.

Wer sich einen VW T2 (siehe Abbildung) als Oldtimer beschaffen möchte, muss tief in die Tasche greifen. Für ungefähr gleich viel Geld kann man jetzt aber möglicherweise sogar einen funkelnagelneuen T2 bekommen. Doch, sowas ist möglich.

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Fluchtwagen-Vermietung


Wohnmobilvermieter schiessen wie Pilze aus dem Boden, das Angebot ist riesig. Schwierig, sich in diesem von weissen Fahrzeugen mit Campingaufbau geprägten Umfeld irgendwie abzuheben. Dem Anbieter “Fluchtwagen.com” aus Hannover ist es jedoch eindeutig gelungen. Einerseits fällt die Bezeichnung “Fluchtwagen” schon auf. Sie deutet darauf hin, dass man sich aus dem Alltagstrott flüchten will. Anderseits sind da die VW-Busse, die wohl als Unikate unterwegs sind. Liebevoll von Airbrushern gestaltet sind die Camper garantiert überall ein Blickfang. Was wiederum eine tolle Werbung ist.

Mehr Infos: Fluchtwagen.com

P.L.A. – Eine neue Marke aus Italien

Es ist unglaublich, wieviele Reisemobil-Hersteller es alleine in Europa gibt. Auch wenn einem da erstmal nur eine gute handvoll in den Sinn kommen, es sind deutlich über fünfzig Marken, die auf dem europäischen Markt oder Teilen davon vertreten sind. Weit über fünfzig! Und es hat offenbar immer noch Platz für neue. Einer, der seit Jahrzehnten dabei ist und schon bei verschiedenen Marken mitgemischt hat, heisst Pierluigi Alinari. Und er will es, im zarten Alter von 75 Jahren, noch einmal wissen.

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Dethleffs feiert 80. Geburtstag

Wir schreiben das Jahr 1931. Arist Dethleffs ist es leid, auf seinen ausgiebigen Geschäftsreisen ständig ohne Familie auszukommen. Er will seine Liebsten dabei haben und erfindet deshalb das “Wohnauto”, heute unter dem Namen Caravan oder Wohnwagen bekannter. Er hat vermutlich keine Ahnung, dass auf diese Weise schon bald Hunderte, Tausende, Millionen Menschen Urlaub machen werden.

Allerdings liess die Nachfrage nicht lange auf sich warten. Reisefreudige Mitmenschen waren schnell von Dethleffs Wohnauto begeistert, wollten auch eines. So kam es, dass Arist Dethleffs schon fünf Jahre später mit dem serienmässigen Bau von Caravans begann und mit der Produktion nicht mehr nachkam. Einzige der Zweite Weltkrieg wirkte als Bremse, ab 1948 ging’s aber wieder los. Und wie: 1956 wurde auf Serienfertigung umgestellt und 1973 zählt die Firma bereits 235 Mitarbeiter. Vier Jahre später sind’s deren 600. Damit ist Dethleffs gröster Arbeitgeber der Region. Heute bauen 700 Mitarbeiter jährlich 800 Freizeitfahrzeuge und sorgen dafür, dass Dethleffs eine der wichtigsten Marken im Caravan-Bereich ist.

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