Morelo bringt Einsteigermodell

Morelo HomeWer sich einen Morelo leisten will, muss tief in die Tasche greifen. Exklusivität und Luxus haben ihren Preis. Wenn ein Premium-Hersteller ein Einstiegsmodell ankündigt, dann ist das deshalb besonders interessant. Denn was bei Morelo und anderen Herstellern von Luxus-Reisemobilen als günstiger Einstiegspreis gesehen wird, ist nach wie vor viel Geld.

Mit dem neuen Modell mit der Bezeichnung HOME wird es in Zukunft möglich sein, ab knapp über 100’000 Euro einen Morelo sein Eigen zu nennen. Das beschert dem verhältnismässig jungen Hersteller mit Sicherheit etwas mehr Marktanteil im Segment der obersten Mittel- und tieferen Luxusklasse.

Der HOME ist die fünfte Modellreihe von Morelo und rundet das Angebot nach unten ab. Er basiert auf einem Ducato mit Tiefrahmen und wird erstmals im August auf dem Caravan-Salo in Düsseldrof gezeigt. Den Home wird es in vier Varianten geben

Wenn Fahrende zum Problem werden

Sie lassen sich mit Dutzenden Wohnwagen und ebenso vielen Fahrzeugen ohne nachzufragen auf einer Wiese nieder. Und wenn Sie nach ein paar Tagen (oder auch später) wieder abreisen, hinterlassen Sie Berge von Müll und – man glaubt es kaum – ihre Exkremente in Feld, Wald und Wiese verteilt.

Dies sind die schlechten Beispiele (es gibt unter den Fahrenden sicher auch deren gute), von denen man liest. Das sind die Gründe dafür, dass wir lauter Parkplätze haben, die zwar prima geeignet wären, um zu übernachten, aber mit einer 2-Meter-Sperre versehen sind. Die Gründe dafür, dass ganze Gemeinden das Campieren verbieten. Die Gründe dafür, dass sich Städte scheuen, Stellplätze für Wohnmobile zu errichten.

Ich fasse es nicht, dass ausgerechnet die, die das Reisen mit Auto und Caravan sozusagen erfunden haben und am meisten an einem guten Image interessiert sein müssten, selbiges mit Füssen treten und alle Vorurteile immer wieder prompt erfüllen.

Danke allen Fahrenden, die das Eigentum Dritter respektieren und sich bemühen, einen guten Eindruck zu hinterlassen.

Mini-Camper mit Pedale

Mit reiner Muskelkraft wird dieses Wohnmobil betrieben. Und dafür braucht man ganz schön Muckis in den Waden, denn sonst bewegt sich das als Fahrrad zugelassene Gefährt keinen Meter. Ausserdem gibt’s noch einiges zu optimieren. So fehlt zum Beispiel jeglicher Schutz gegen Wind und Wetter für die Fahrer. Und die Sitzposition beim Treten scheint alles andere als bequem. Aber witzig ist es allemal.

Allerdings dürfte es entgegen der Behauptung des Erbauers nicht das kleinste Wohnmobil zu sein. Ich habe den Eindruck, dass die Piaggios, die ich hier schon mal zeigte, noch ein Stück kleiner sind.

Das etwas andere Hauszelt

Ein Zelt, das den Wohnraum eines Caravans erweitert, ist wahrlich nichts Neues. Und Zelte, die sich fast nahtlos ans Auto anbauen lassen, auch nicht. Aber so was habe ich noch nie gesehen. Denn damit lassen sich ganze Zeltsiedlungen bauen und – das ist das Faszinierende – miteinander verbinden.

Wer mit Freunden zelten geht, kann so die jeweiligen Familienzelte mit gedeckten Durchgängen verbinden. Vorausgesetzt natürlich, alle nutzen das gleiche System.

Laut Dornob ist das Konzept die Idee eines Designers, der damit an einem japanischen Design-Wettbewerb bis ins Final vordringen konnte. Ob die tolle Idee den Weg zur Marktreife findet, ist natürlich noch offen. Eine schöne Bereicherung wäre sie auf jeden Fall.

Quelle: Dornob