Buchtipp: Unterwegs auf dem schwarzen Kontinent

Dieses Buch ist laut den Autoren, Sabine und Burkhard Koch, im Wesentlichen eine Sammlung von alten Tagebucheinträgen, Blogartikeln und nachträglichen Ergänzungen. Im Prinzip reiht sich Anekdote an Anekdote, ein Erlebnis jagt das andere. Das Ganze liest sich extrem flüssig, keine Chance für Langeweile. Dafür sorgt einerseits der witzreiche Schreibstil, andererseits auch die Tatsache, dass man auf überflüssige Füllsätze weitgehend verzichtet. Pure Unterhaltung mit langen Grinsphasen. 

Die Autoren, vorwiegend scheint das Burkhard zu sein, versuchen gar nicht erst, einen lückenlosen Reiseführer anzubieten. Die tagebuchähnlichen Texte sind in loser Folge und weitgehend ohne Zusammenhang. Teilweise sind sie begleitet von Fotos, die leider oftmals nicht einmal zweitklassiger Qualität sind. Das heisst, die Foto mag im Original gut sein, die Druckqualität lässt jedoch im Fotobereich arg zu wünschen übrig. Das sieht stellenweise leider mehr nach Schwarz-Weiss-Kopie aus. Das ist aber der einzige Kritikpunkt.

Die Kochs schliessen das Buch ab mit einem kritischen Résumé zum Thema Entwicklungshilfe. Man mag darüber denken, was man will. Die Autoren haben sich aber immerhin vor Ort ein ungefähres Bild machen können, ihre Meinung ist deshalb zumindest ernst zu nehmen.

Afrika – Unterwegs auf dem schwarzen Kontinent: Ein Buch, das für jeden Reise-Fan vorbehaltlos empfehlenswert ist.

PS: Die Idee, einige Bemerkungen der Lektorin – sowie stellenweise sogar die Antwort darauf vom Autoren – im Buch zu belassen, ist erste Sahne!

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