Frankreich: Alkoholtester obligatorisch

Voll gaga, aber dennoch Gesetz: Ab 1. Juli 2012 müssen in jedem Fahrzeug zwei Alkoholtester mitgeführt werden. Das gilt für PWs gleichermassen wie für Wohnmobile oder Motorräder. Grund für die Regelung: Angeblich steht eine grosse Zahl von tödlichen Verkehrsunfällen in Frankreich mit alkoholisierten Lenkern im Zusammenhang (31%). In der Schweiz sind es übrigens nur gut halb so viele (16%), in Deutschland sogar nur 9,4%.

Nun ändert das Mitführen eines solchen Einweg-Testers ja grundsätzlich erst mal gar nichts an der Tatsache, dass offenbar viele Menschen sich trotz Alkohol noch ans Steuer setzen. Wer diesbezüglich unverantwortlich handelt, wird das auch tun, wenn ein Tester im Auto ist. Nur wird’s in Zukunft teurer (auch der französische Staat braucht offenbar mehr Einnahmen): Bescheidene 11 Euro kostet es, wenn man ohne Tester erwischt wird, sofern man dabei nüchtern ist. Hat man keinen Tester, jedoch Alkohol (über 0.5 Promille), riskiert man Bussen bis 4’500 Euro und sogar Gefängnisstrafen bis zu zwei Jahren.

Die elf Euro dürften in naher Zukunft zu Zehntausenden kassiert werden (was auch eine schöne Summe gibt). Denn diese neue Regelung ist noch alles andere als weit verbreitet. Also, Frankreich-Reisende, unbedingt dran denken. Die Einweg-Tester gibt’s für umgerechnet wenige Franken in Drogerien und Supermärkten.

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Der Caravan fürs harte Gelände (Video)

Wer sich, wie die Gall Boys, für Reisen jenseits von befestigten Strassen entschieden hat, tut gut daran, auch das entsprechende Rollmaterial dabei zu haben. In der Regel sind das 4×4-Expeditionsfahrzeuge, die mehr an Rally-Trucks denn an Reisemobile erinnern. Oder es sind ganz speziell fürs Gelände entwickelte Caravans.

Ein weiterer Anbieter (wie könnte es anders sein: aus Australien) nennt sich ‚Urban Escape Vehicles‘ und der Name ist Programm: Mit den Caravans von UEV ist die Flucht aus der Stadt kein Problem. Auch dann nicht, wenn es bis tief in die Wildnis oder Wüste geht. (Video weiter unten)

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The Gall Boys

In Australien gibt es nebst dem Earth Cruiser noch eine andere Marke, die ihren festen Platz im Caravaning-Business gefunden hat: Kedron. Auch diese Marke hat sich auf Offroad-Reisen spezialisiert, stellt jedoch keine Reisemobile, sondern Wohnwagen her. Offroad und Wohnwagen? Passt das? Oh ja!

Die Gall Boys stellen das regelmässig auf ihren ausgedehnten Abenteuerreisen unter Beweis. Die fünf Söhne halten die Reisen mit ihrem Vater jeweils auf Video fest. Mittlerweile sind so bereits neun DVDs erschienen, die käuflich erworben werden können. Unglaublich, dass es auch für sowas einen Markt gibt. Allerdings: Wenn man sich den untenstehenden Trailer anschaut, kann das schon ziemlich unterhaltsam sein…

[youtube]http://youtu.be/1pXTEqVZA2I[/youtube]

Mehr Infos: Webseite | Facebook

Airstream Meeting Venlo (NL) 2011

Vor einem guten Jahr fand im niederländischen Venlo ein Europäisches Airstream Treffen statt. Auf YouTube findet man dazu verschiedene Clips (verschiedener Qualität). Einer der besseren habe ich hier eingebettet. In der Hoffnung, dass sich ein Airstreamer hier meldet und bereit erklärt, auch 2012 von einem solchen Treffen zu berichten. Egal, ob mit Fotos oder sogar Video.

[youtube]http://youtu.be/bbArv4x_H80[/youtube]

Autopilot im Reisemobil

Ich bin zuversichtlich. Zuversichtlich, dass ich mein „Traum-Auto“ noch erleben werde. Damit meine ich das autonome Auto, ein Auto, das seinen Weg findet, ohne dass ich als Lenker eingreifen muss. Laut GM-Entwicklungschef Burns könnte es schon ab 2020 Autos geben, die ohne Fahrereinwirkung unterwegs sind. Erst auf Autobahnen, wenige Jahre später aber auch im normalen Strassenverkehr. Und GM ist noch nicht einmal die Firma, die den Eindruck erweckt, diesbezüglich am weitesten zu sein. Google hat in Kalifornien bereits Autos, die offiziell zugelassen sind und auf den Strassen ihre Runden drehen. Autonom. Wenn das mal nicht cool ist.

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Bulli T1 für jedermann

Wer gerne einen hätte, ihn sich aber nicht leisten kann: Es gibt den VW Bulli auch ganz erschwinglich für knapp 400 Euros. Zwar ist der dann ohne Motor, aber zum Fahren ist der ohnehin zu schade. Gut, er hat auch keine Inneneinrichtung, aber die Hülle strahlt so viel Charme aus, dass das Innere nicht interessiert.

Klar, wir sprechen hier nur von einem Zelt. Doch was heisst hier nur? Der Bulli sieht hübsch aus. Egal, woraus er besteht.

Damit haben wir hier also noch eine Alternative zur Dub-Box gefunden.

Das Bulli-Zelt jetzt bestellen.

Dub-Box: Der Bulli-Caravan

Der Bulli ist Jahrzehnte alt, trotzdem erfreut er sich nach wie vor grosser Beliebtheit. Unter anderem auch in Camper-Kreisen. Denn nicht wenige Classic-Bullis sind regelmässig als rollende Herberge für deren Besitzer im Einsatz. Doch der Platz ist beschränkt. Und was tut der Bulli-Fan, wenn’s infolge Nachwuchs zu eng wird?

Er kauft sich eine sogenannte Dub-Box: Ein Caravan aus modernem Fiberglas, dessen Design jedoch unverkennbar dem Bulli nachempfunden ist. Mehr noch, er ist eigentlich ein Bulli mit mehr Platz, aber ohne Motor. Und damit das Gesamtgespann ein stimmiges Bild ergibt, lässt sich der Dub-Box in der passenden Lackierung zum Zugfahrzeug bestellen.

Ein Dub-Box kostet knapp unter 20’000 Franken (vollausgerüstet) oder ca. 8’000 Franken als Hülle für den Selbstausbau.

Was haltet ihr von diesem schmucken Caravan?

Infos/Fotos: Dub-Box | Quelle: Camping-Bus

Earth Cruiser auf Fuso-Basis

Der Fuso gilt hierzulande nicht gerade als typische Basis für Wohnmobile. Der australische Earth Cruiser baut allerdings genau auf diese Marke aus dem ehemaligen Mitsubishi-Konzern, die heute grösstenteils Daimler gehört.

Auf der Suche nach dem passenden Expeditionsfahrzeug für die eigenen Reise sind die Macher des Earth Cruise auf die Idee gekommen, ihr eigenes Offroad-Wohnmobil zu bauen. Und offenbar – wirklich überprüfen kann ich das nicht – haben sie damit doch einiges an Erfolg.

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Teal Camper: Leichtgewicht mit Potential

Eigentlich war es die Tochter von Lawrence Drake, die sich Camping-Urlaub mit ihrem Vater wünschte. Drake war in einem Dilemma: Einerseits wollte er nicht mehr in einem Zelt übernachten. Andererseits kam die Anschaffung eines neuen Zugfahrzeugs für einen richtigen Wohnwagen nicht in Frage. Also fing er an, sich Gedanken zu machen, wie er die Zugfähigkeit seines Privatautos von gerade mal knapp 450 kg mit einem „Caravan“ unter ein Dach bringen könnte. Er hat offensichtlich eine Lösung gefunden und sie Teal getauft.  Teal Camper: Leichtgewicht mit Potential weiterlesen

Wohnmobil-Modelle im Massstab 1:87

Peter Hieke war schon als Jugendlicher ein Sammler. Von der Briefmarke über die Märklin-Eisenbahn ist er schliesslich zu Wohnwagen und Reisemobilen gelangt. Mittlerweile hat er davon einige Tausend. Alle im Massstab 1:87 (was der Spur H0 bei Modellbahnen entspricht). Und viele, viele davon hat er als einziger Mensch. Denn zahlreiche Modelle gibt es nirgends im Handel, sondern wurden von Peter in unzähligen Stunden filigraner Handarbeit selber erstellt, modifiziert und bemalt. 

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