Schwalbennest bis 31.12.11 bestellbar

Retro ist „in“: Was nach einer abgedroschenen Floskel klingt, hat sich zu einem echten Trend entwickelt. Bestes Beispiel ist der zum 50. Geburtstag der Marke Knaus neu aufgelegte Wohnwagen mit dem Namen „Schwalbennest“.

Auf dem Caravan Salon in Düsseldorf Ende August dieses Jahres wurden die drei neuen Modelle „Sunrise“, „Moonlight“ und „Birdie“ erstmals vorgestellt. Seitdem sind bereits mehr als 130 Stück bei autorisierten Knaus-Händlern geordert worden. Viel Zeit bleibt allerdings nicht mehr, denn am 31. Dezember 2011 endet der Geburtstag der Marke Knaus und mit ihm auch die Bestellfrist für den kultigen Retro-Caravan.

1961 überraschte Firmengründer Helmut Knaus, ein Architekt der Ingenieur- und Baumeisterwesen studiert hatte, die Fachwelt mit einem selbst gestalteten und konstruierten Wohnwagen. Das Schwalbennest war sehr kompakt, dabei trotzdem ausreichend bequem und vor allem mit nur 265 Kilogramm extrem leicht gebaut. Und zu einem Preis von 2.750 Mark kamen Käufer für damalige Verhältnisse relativ erschwinglich ihrem Traum von Freiheit und Mobilität ein großes Stück näher. In seinen drei Varianten „Luxus“, „Komfort“ und „Sport“ gewann der runde Wohnanhänger von Knaus nicht nur Design-Preise sondern eroberte auf Anhieb auch die Herzen vieler Fans. Bereits im ersten Jahr wurden hundert Modelle verkauft.

Heute, 50 Jahre später, gibt es wieder drei Modelle dieses Caravans zu kaufen. Auch in der modernen Variante dieser kleinen „Einraumwohnung auf zwei Rädern“ schläft es sich mit über zwei Metern Bettlänge sehr komfortabel. Der Preis liegt bei 6.450 Euro und mit lediglich 585 Kilogramm kann das „Nest“ auch von Autos mit geringerer Motorisierung problemlos gezogen werden.

2 Gedanken zu „Schwalbennest bis 31.12.11 bestellbar“

  1. Naja, heute geht’s wohl mehr ums Besitzen als ums Bewohnen. Allerdings, wer gerne reist und den Hänger nur fürs Nächtigen braucht, warum nicht. Kompakt ist er, und damit fällt auch das Rangieren einfach. Ist ja nicht jeder gewöhnt, Brummi zu bewegen. 🙂

    Mein Ding ist es allerdings auch nicht.

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