P.L.A. – Eine neue Marke aus Italien

Es ist unglaublich, wieviele Reisemobil-Hersteller es alleine in Europa gibt. Auch wenn einem da erstmal nur eine gute handvoll in den Sinn kommen, es sind deutlich über fünfzig Marken, die auf dem europäischen Markt oder Teilen davon vertreten sind. Weit über fünfzig! Und es hat offenbar immer noch Platz für neue. Einer, der seit Jahrzehnten dabei ist und schon bei verschiedenen Marken mitgemischt hat, heisst Pierluigi Alinari. Und er will es, im zarten Alter von 75 Jahren, noch einmal wissen.

Die neue Marke heisst P.L.A., was für den Namen des Patrons persönlich steht. Noch ist das Modellprogramm dieses jungen italienischen Herstellers überschaubar: Vier Alkovenmodell und vier Teilintegrierte. Kurz vor Einführung stehen jedoch offenbar noch je zwei zusätzliche Alkoven- und Teilintegriertenmodelle, die in einem tieferen Preissegment angesiedelt sein sollen. Noch tiefer, ist man versucht zu sagen. Denn die Preise drückt P.L.A. ganz bestimmt nicht in die Höhe: Knapp unter 40’000 Euro beginnt die Spanne, die bereits bei 50’000 endet (Grundpreise), dazu kommt noch die wunschgemässe Zusatzaustattung. Doch auch da ist man bei P.L.A. zurückhaltend: Die Optionsliste umfasst gerade mal drei oder vier Punkte.

Das Design der Fahrzeuge ist, zumindest auf Fotos betrachtet, ansprechend und modern. Abfallende Linien vorne und hinten geben ein sportliches Gesamtbild. Im Interieur und Exterieur gibt’s ein paar Besonderheiten wie automatisch zuziehende Staufächer und fernsteuerbare Aussenbeleuchtung. Ansonsten setzt man bei P.L.A. auf Bewährtes. Das gilt auch für die Grundrisse, die zwar für alle etwas bieten, aber eben nur etwas.

Ich hab’ die Fahrzeuge der Marke P.L.A. noch nie in der Realität gesehen, hoffe aber, dass ich mal einem begegne. Der Eindruck auf Papier und Foto ist aber ordentlich. Und ich bin sicher, dass sich P.L.A. genau in dem Segment bewegt, das am stärksten von Wachstum betroffen ist: Die Einsteigerklasse.

3 Gedanken zu „P.L.A. – Eine neue Marke aus Italien“

  1. Anmerkung zu den P.L.A.-Alkovenmobilen: Schön, dass endlich mal ein Hersteller das nach hinten abfallende Dach mit strakenden Linien verwendet. Die traditionelle Bauform (Quaderform mit erhöhtem Alkoven)ist aerodynamischer Bullshit und verleitet die Womo-Besitzer dazu, allerlei Gerümpel auf dem Womo-Dach zpazierenzufahren. Vor 50 Jahren war das o.k., aber heutzutage …?

  2. Mir gefiel die Form auch auf Anhieb. Und wie die mit ihren zwei Dachboxen es noch schaffen, im 3.5 to Limit zu bleiben, ist mir da und dort auch ein Rätsel. Aber vermutlich tun sie’s ja auch gar nicht.

  3. Wir haben zwei Fahrzeuge bei uns zum Verkauf.
    Ich kann nur sagen wunderschönes Design und die Verarbeitung wie auch Qualität ist dem Preis entsprechend super.

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