Azalai

Wer die Welt entdecken und dabei auch unwegsame Gegenden nicht scheut, trotzdem aber immer sein eigens „Häuschen“ dabei haben will, der muss Kompromisse eingehen. Komfort, Geländetauglichkeit, Wendigkeit, Raumgefühl, Luxus, wenig Gewicht: Elemente, denen man je nach Einsatzgebiet des Wohnmobils Prioritäten zuweisen muss. Da gehören auch da und dort Abstriche dazu, weil es die in allen Bereichen perfekte Lösung nicht gibt.

Die Kompromisse auf möglichst kleinem Niveau halten hingegen will seit einigen Jahren die französische Marke Azalai. Mit ihren Aufbauten für die Geländewagen schlechthin – Land Rover und Landcruiser – geht sie dabei zum Teil neue Wege. So bieten die Azalai-Kabinen deutlich mehr Komfort als man das von anderen Expeditionsmobilen in dieser Grössenordnung gewohnt ist. Aber obwohl zum Beispiel Dusche und Toilette an Bord sind und bis zu fünf Personen Platz finden, sind die Kabinen nur wenig breiter als das Basisfahrzeug. Alle Fahrzeuge bleiben in ihrer Gesamthöhe unter 2.50 Metern.

Einen wesentlich Beitrag zum Raumgefühl dürfte das Aufstelldach bieten, das vorne angeschlagen ist und im Eingangsbereich im Heck ein entsprechendes Raumgefühl entstehen lässt. Die meisten Kabinen, die übrigens aus einer 21mm dicken Haut (davon 15mm Isolation) bestehen, sind indes für zwei Personen ausgelegt.

Interessant: Auch bestehende Fahrzeuge beinahe jeden Alters können nachträglich zu Azalais umgebaut werden. Es ist also nicht zwingend eine Neuanschaffung nötig, obwohl natürlich der Umbau auch kosten dürfte. Von wegen Kosten schweigt sich übrigens die Webseite von Azalai Schweiz aus. In der Schweiz steckt hinter Azalai mit Jürg Sollberger übrigens ein in der Globetrotter-Szene nicht Unbekannter. Erstmals der Öffentlichkeit gezeigt hat sich Azalai in der Schweiz vor zwei Jahren.

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Mehr Infos: Azalai Schweiz
Fotos: Azalai Schweiz

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