Eine Hubstütze als Alarmanlage?!

Hubstützen sind dazu da, das Fahrzeug auszunivellieren. Im Gegensatz zu Auffahrkeilen wird dabei das Fahrzeug leicht angehoben. Das Gewicht ruht dann nicht mehr auf dem Fahrwerk, sondern auf den Stützen. Dadurch fallen Schaukelbewegungen weg, die durch die Federwege des Fahrwerks entstehen. Viele Wohnmobile sind deshalb mit technisch verhältnismässig einfachen Stützen am Fahrzeugheck ausgestattet, die bei Bedarf von Hand heruntergekurbelt werden können.

Etwas bequemer haben es Premium-Kunden. Ihre Fahrzeuge werden in der Regel mittels elektrohydraulischer Unterstützung ausgefahren. Im besten Fall übernimmt sogar die Technik das Ausnivellieren vollautomatisch. Die deutsche Firma Goldschmitt stellt seit geraumer Zeit die ihrer Meinung nach beste Hubstütze der Welt her. Und die geht jetzt noch einen Schritt weiter.

Mittels eigens dafür geschaffenen iPhone-App können die Hubstützen gesteuert und jederzeit aus der Ferne überprüft werden.Und der neueste Clou: Der Mini-Computer in der Hubstütze kann jetzt sogar eine SMS schicken, wenn die Sensoren eine übermässige Erschütterung wahrnehmen. Wenn also zum Beispiel jemand versucht, das Fahrzeug zu klauen, kriegt das der Eigentümer dank Hubstütze mit und kann geeignete Massnahmen ergreifen.

Entsprechende Apps werden demnächst auch für andere Betriebssysteme / Mobiltelefonie angeobten. Und die Techniker haben offenbar bereits Visionen, was sich mit solchen Schnittstellen sonst noch alles bewerkstelligen liesse. Ich bin mir sicher: Da wird noch einiges gehen in Zukunft.

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