Fendt mit eigener iPhone App

Primär für seine eigenen Kunden hat Fendt-Caravan eine iPhone-App (iTunes-Link) lanciert. Die App kann aufgrund der eigenen Position die nächstgelegenen Fendt-Händler und -Reparaturbetriebe lokalisieren. Dankenswerterweise geschieht das alles ohne Internetverbindung. Damit kann man sich zumindest im Ausland teure Roaminggebühren sparen.

Darüber hinaus liefert die App in Listenform je Land die wichtigsten Notfall-Nummern (Polizei, Notruf, Pannendienst). Und damit man die wichtigsten Infos zu seinem Fendt-Caravan stets bei sich hat, kann man Modell, Baujahr, Fahrgestellnummer und Kennzeichen in der App hinterlagen.

Das war’s dann. Keine weltbewegende Sache, aber immerhin ein Zeichen dafür, dass man bei Fendt mit der aktuellen Technik versucht Schritt zu halten.

Verkehrsinfo in Echtzeit auf dem iPhone

Stau liebt keiner. Nur bringen die Radiosender die entsprechenden Warnungen häufig just in dem Moment, in dem man ans hintere Ende der Kolonne fährt. Zu spät. Man könnte sich in vielen Fällen aber auch vorab informieren wo die Staus sind oder wo Baustellen rasch zu solchen führen können. Einige davon haben wir bereits vor einiger Zeit vorgestellt.

Kürzlich kam ein weiteres Helferlein hinzu: Die iPhone-App vom TCS (iTunes-Link) informiert über Baustellen, gesperrte Strecken, Infos zu Pässen und Tunnels sowie Staus.

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Fiat Ducato: Hast du eine Schraube locker?

Der ADAC hat eine Reihe von Wohnmobilen auf Ducato-Basis getestet und dabei festgestellt, dass sich die Verbindungsschrauben zwischen Motor und Getriebe lösen können. Das kann zu Schaltproblemen oder im schlimmsten Fall zum Stillstand führen.

Fiat hat bereits reagiert und bietet Kontrollen über das Händlernetz an. Betroffene Kunden werden informiert. Wer ein Wohnmobil auf Ducato 250 hat, soll sich im Zweifelsfall an einen Fiat-Händler wenden. Gleiches gilt für Besitzer der gleichartigen Fahrzeuge von Peugeot und Citroen. Bei diesen beiden Herstellern sind allerdings laut Pressemeldung nur die 3-Liter-Dieselmotoren betroffen. Die beiden französischen Marken werden gleich vorgehen wie Fiat.

[Quelle]

Eine Woche USA im Wohnmobil: 1 US$

Wer den Titel liest, könnte meinen, man bekäme für einen US-Dollar eine Woche lang ein Wohnmobil und könnte damit durch die USA reisen. Und genau so ist es auch. Unglaublich? Stimmt. Aber es ist wahr.

Die Rede ist von den sogenannten „New Vehicle Specials„, die zum Beispiel Road Bear RV anbietet. Dabei geht es darum, dass der Kunde ein Neufahrzeug beim Hersteller abholt und an die Vermietstation überführt. Das bedeutet, dass Start- und Zielort natürlich fix sind. Und weil man innert einer Woche und der  vorgesehenen KM-Anzahl nicht die halbe USA besichtigen kann, kostet’s eben nur einen US-Dollar.

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Hobibus: Schweizer Handwerkskunst

Letztes Jahr habe ich am Caravan Salon in Bern ein Produkt gesehen, das mich fasziniert hat. Die Rede ist vom Hobibus, einem Konzept, bei dem das Basisfahrzeug als Camper und Transporter genutzt werden kann. Das Geheimnis liegt im speziellen Innenausbau, der ohne jegliches Werkzeug innert Stundenfrist von zwei Personen erledigt werden kann.

Die vollwertige Ausstattung findet auf vier Europaletten Platz und wird statt verschraubt lediglich ineinander gehängt. Handwerkskunst eben. Eindrücklich, wie man dabei gegenüber vergleichbaren Camperbussen kompromisslos geblieben ist: Vom Gasanschluss über Kühlschrank, Herd, Boiler, Heizung bis zur Nasszelle mit Toilette ist alles dabei.

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Das Schwalbennest von Knaus

Jede Marke nutzt ihre Firmenjubiläen dazu, Sondermodelle auf den Markt zu bringen. So auch Knaus, die 2011 ihren fünfzigsten Geburtstag feiern. Und entsprechend aus dem Vollen schöpfen mit Sondermodellen, limitierten Wiederauflagen und generell einer Neuheiten-Fülle, die es so noch kaum je gab.

Besonders hervor sticht aber ein Kleinstwohnwagen, für den es heute eigentlich gar keinen Markt mehr gibt. Aber weil mit diesem kleinen Caravan, genannt „Schwalbennest“ die Erfolgsgeschichte von Knaus ihren Anfang nahm, dürfte die auf 150 Exemplare limitierte Retro-Auflage dennoch ihre Abnehmer finden.

Mit etwas Glück lässt sich ein 2011-Schwalbennest sogar gewinnen.

Morelo: Der neue Luxus-Lieferant

Nach dem Branchen-Gejammer in der vergangenen Krise hätte ich vermutet, dass sich nicht so schnell einer findet, der den Mut hat, sich ins Reisemobil-Getümmel zu stürzen. Doch es scheint, dass in der oberen Liga der Wohnmobil-Branche noch genügend Luft ist für einen weiteren Hersteller.

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Markentreue? Nein, danke.

Laut der deutschen Reisemobilzeitschrift „promobil“ (Ausgabe 11/2010) steht es nicht besonders gut um die Markentreue der Reisemobilfahrer. Über die Hälfte der zukünftigen Neukäufer werden die Marke wechseln, nicht einmal ein Drittel gedenken, ihrer Marke treu zu bleiben. Beunruhigende Werte in einem Markt, der längst gesättigt ist und in dem man nur noch durch Verdrängung wachsen kann.

Der grösste Teil der Wechsel liegt zwar mit Grundriss-Fragen zusammen und ist damit nur gering oder gar nicht beeinflussbar. Trotzdem erstaunt es mich, dass einige Hersteller noch nicht verstanden haben, dass Service über allem stehen sollte. Es gibt genügend Fälle, in denen gleich mehrere Hersteller einen vom Kunden gewünschten Grundriss bieten können. Der Ruf einer Marke könnte da das bekannte Zünglein an der Waage sein. Und, klingelt’s? Richtig: Die Kundenfreundlichkeit ist ein nicht unwesentlicher Beitrag zum Ruf.

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