Die drei Reisemobil-Typen

Auch wenn Wohnmobilfahrer meistens vom Reisefieber befallen sind und nicht selten beachtliche Distanzen in ihren fahrenden Ferienhäusern zurücklegen: Zwischendurch braucht es Schlaf. Soviel haben sie einander alle gemeinsam. Absolut unterschiedlich jedoch die Art, wie oder vor allem wo die Nacht verbracht wird. Im Wesentlichen gibt es drei Typen:

Typ 1: Hier und da und überall
“Ich habe alles, was ich brauche, dabei: Toilette, Wasser und ein Bett. Wo ich mein Wohnmobil einigermassen eben hinstellen kann, da kann ich auch schlafen. Je weniger offensichtlich ich das mache, desto kleiner die Gefahr, dass sich einer daran stört und ich nachts geweckt werde.”

Typ 2: Der günstige Kompromiss
“Weniger mehr als nichts kosten Stellplätze. Dafür bieten sie ein Mindestmas an Infrastruktur. Und weil man da am ehesten andere Wohnmobilfahrer trifft, ist das auch aus sozialer Sicht am spannendsten.”

Typ 3: Fast wie zu Hause
“Auf dem Campingplatz gehe ich auf Nummer sicher und habe die Infrastruktur, die mir allen erdenklichen Luxus ermöglicht. Ich treffe Leute, die Kinder haben Platz zum Spielen, es läuft immer etwas und in der Dusche habe ich richtig Platz. Preislich fahre ich damit immer noch günstiger als in jedem Hotel.”

Zu welchem Typ gehörst du? Was hältst du von den anderen Typen?


Ein Gedanke zu „Die drei Reisemobil-Typen“

  1. Es ist wie im normalen Leben, keiner ist gleich. In sofern haben alle 3 Typen ihre Daseinsberechtigung, wobei die Grenzen aber sicher fliessend sind. Heute schlafe ich in einem Industriegebiet, weil ich die 10 Euro für ein paar Stunden Schlaf auf einem Stellplatz scheue, morgen gehe ich auf einen Campingplatz, um die Seele mal einen Tag durchhängen zu lassen und die Wäsche auch nach “Arbeit” ruft. Sicher gibt es Womo-Fahrer, die genau in die Schemata passen, aber ich denke, alle drei Typen des Reisens haben ihre Berechtigung.

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