Tweet des Tages

„Ist das Ihr Wohnmobil?“
„Nein, ich habe ein Festnest.“

Ein Tweet ist eine maximal 140 Zeichen lange Kurznachricht, die man über den Online-Dienst ‚Twitter‘ verschicken kann. In unregelmässigen Abständen wird hier ein kreativer, lustiger oder sonstwie bemerkenswerter Tweet veröffentlicht. Tipps nehme ich gerne entgegen: tweet@incamper.ch oder direkt auf Twitter.

Shadow Hawk

Die Räder haben LKW-Dimension, die Sitzposition des Fahrers kommt der eines Sportwagens nahe. Ein V8-Motor sorgt für 360 Pferdestärken. Und bei Bedarf hat das Fahrzeug eine Bodenfreiheit von über einem Meter, obschon die übliche Reisehöhe nur wenige Zentimeter beträgt. Sowas gibt’s nicht? Fast richtig.

Nein, die Shadow Hawk fahren nicht in der Öffentlichkeit herum. Und wahrscheinlich noch nicht einmal auf dem Hof der Erfinder. Aber als detailreiche Konzeptstudien gibt es die Fahrzeuge schon in unterschiedlichen Versionen. Darunter auch eine, die schon fast ein bisschen die Bezeichnung „Wohnmobil“ verdient.

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Garmin-Rückruf für nüvi

Wer ein nüvi-Navigationsgerät von Garmin sein Eigen nennt, sollte sich eine Minute Zeit nehmen. Aktuell hat Garmin nämlich gerade eine Rückrufaktion begonnen. Bei einigen Geräten soll wegen Fehler in elektronischen Bauteilen die Gefahr bestehen, dass es zu Überhitzungen oder sogar Brandentwicklung kommt.

Welche Geräte betroffen sind, kann man am einfachsten auf der eigens dafür eingerichteten Webseite erfahren. Betroffene Geräte können kostenlos zum Umtausch eingeschickt werden. Leider hat es Garmin noch nicht für nötig empfunden, die Seite auch auf Deutsch anzubieten.

Betroffen sind Geräte der Serien 200W, 250W, 260W, 7XX und 7XXT. Weltweit sind ca. 1.25 Millionen, in Europa und Asien über 450’000 Geräte betroffen. Nähere Details kann man der entsprechenden Pressemitteilung entnehmen.

Bufalino: Dreirädrig und klein

Die Idee, eines der kleinsten verkehrstauglichen Fahrzeuge zum Wohnmobil umzufunktionieren, ist beileibe nicht neu. Mittlerweile hat sich meines Wissens sogar Dethleffs auf Kundenwunsch der Sache angenommen. Doch dieses Konzept von Cornelius Comanns ist besonders schön gelungen. Aber halt eben nur als Konzept.

Der (oder das?) Bufalino bietet bis auf Dusche und Toilette alles, was man braucht. Sogar für eine Art Arbeitsplatz ist gedacht worden. Und ja, auch eine „Küche“ ist eingebaut worden. Und bei schönem Wetter lässt sich das Dach des kleinen Camping-Flitzers auch als Sonnenliege nutzen.

Mehr tolle Bilder vom Bufalino gibt’s bei DesignBoom. Und je länger ich die Bilder anschaue, desto mehr bedaure ich, dass nicht wenigstens ein WC eingebaut wurde. Denn dann wäre das kleine Ding tatsächlich eine reizvolle Art zu Reisen. Für eine Einzelperson zumindest.

Quelle: Gizmodo

Monster-Wohnmobil

Gut, der Titel ist reisserisch. Aber als Monster würd‘ wohl jeder Platzwart dieses Allrad-Wohnmobil bezeichnen. Wer damit nicht vorsichtig umgehen kann, der dürfte auf dem Weg zum Stellplatz einiges an Schaden anrichten. Sofern die Polizei den Fahrer nicht vorher rausgenommen hat.

[youtube]http://www.youtube.com/watch?v=GKVA6cCO3eE[/youtube]

Camping Miralago, Tenero (TI)

Der Herr an der Rezeption von Camping Miralago war sich nicht sicher, ob er noch eine Parzelle frei hätte. Er gab uns den Plan mit den Worten: „Gehen Sie schauen, ob Parzelle 91 noch frei ist. Wenn ja, ist gut. Wenn nein, sind wir voll.“ Wir trauten erst unseren Ohren nicht. Aber der meinte das wirklich so.

Es stellte sich heraus, dass die besagte Parzelle frei war. Nicht besonders gross, aber wir planten sowieso, nur eine Nacht zu bleiben. Bezahlt wird im Voraus: 113 Franken (2 Erw., 2 Kinder inkl. Strom). Jawohl. Ich wusste noch nicht einmal, dass ein Campingplatz so viel kosten kann. Aber wir waren müde und blieben aus lauter Bequemlichkeit.

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Die drei Reisemobil-Typen

Auch wenn Wohnmobilfahrer meistens vom Reisefieber befallen sind und nicht selten beachtliche Distanzen in ihren fahrenden Ferienhäusern zurücklegen: Zwischendurch braucht es Schlaf. Soviel haben sie einander alle gemeinsam. Absolut unterschiedlich jedoch die Art, wie oder vor allem wo die Nacht verbracht wird. Im Wesentlichen gibt es drei Typen:

Typ 1: Hier und da und überall
„Ich habe alles, was ich brauche, dabei: Toilette, Wasser und ein Bett. Wo ich mein Wohnmobil einigermassen eben hinstellen kann, da kann ich auch schlafen. Je weniger offensichtlich ich das mache, desto kleiner die Gefahr, dass sich einer daran stört und ich nachts geweckt werde.“

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Goldschmitt baut aus

Den Namen Goldschmitt bringen Reisemobilisten primär mit Luftfederung in Verbindung. Längst jedoch hat sich die süddeutsche Firma zu einem Spezialisten für Veredelung und Optimierung von Reisemobilen gemausert. Und das so schnell, dass das Firmengebäude, das vor vier Jahren bezogen wurde, bereits wieder zu klein wurde.

Der Neubau bietet mit 2’400 Quadratmetern viermal mehr Platz als der „Altbau“. Genug Platz, um an bis zu 22 Reisemobilen gleichzeitig zu arbeiten. Apropos arbeiten: Das Zuschauen ist nicht nur erlaubt sondern ausdrücklich erwünscht. So überrascht es auch nicht, dass mitten in der Werkstatt eine Polstergruppe zum Verweilen einlädt.

Noch bequemer geht’s allerdings im Restaurant auf dem Firmengelände, das unter anderem auch speziell für Camper ein Frühstück anbietet. Warum denn sowas? Weil Goldschmitt seit jeher auf dem Firmengelände auch einen kostenlosen Stellplatz zur Verfügung stellt.

Mehr Infos gibt’s bei NOKZEIT.

Camping Pradafenz, Churwalden (GR)

Aus touristischer Sicht kennt man vor allem den grösseren Ort im gleichen Tal: Lenzerheide. Doch auch Churwalden bietet im Sommer und noch mehr im Winter genügend Möglichkeiten, ein paar Tage ohne Langeweile zu verbringen. Der Campingplatz Pradafenz in Churwalden bietet dabei eine fast schon perfekte Ausgangslage, braucht man doch kaum mehr als ein paar Schritte zu gehen und schon sitzt man auf der Sessebahn auf die Alp Stätz. Von da gelangt man über die Zwischenstation „Valbella“ auch ins Skigebiet „Lenzerheide“.

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Absage: Süddeutscher Caravan-Salon

Eigentlich häufen sich seitens Hersteller die positiven Meldungen zu Geschäftsgang und Marktverhältnis allgemein. Scheinbar sind sich aber die Vertreter der Caravaning-Zunft noch nicht so abschliessend einig, ob sie jetzt dem Aufschwung entgegensehen oder nur grad ein zwischenzeitliches Hoch über sie hinwegzieht.

Anders lässt es sich kaum erklären, dass der süddeutsche Caravaning-Salon heuer abgesagt wurde. Als Grund lässt sich zwischen den Zeilen der offiziellen Mitteilung (siehe unten) entnehmen, dass zu viele Händler „den Schwanz eingezogen“ und die Teilnahme am Salon zurückgezogen haben.

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