iPhone: Track My Tour

Die iPhone-App „Track My Tour“ (iTunes-Link) ermöglicht das Führen einer Art Tagebuch auf Reisen. Dabei spielt es keine Rolle, ob man seine Stationen auf der Weltreise festhalten möchte oder die schönsten Punkte beim Spaziergang um den See zeigen will. „Track My Tour“ hilft dabei nicht nur, später in Erinnerung zu schwelgen, man kann damit auch Freunde oder die ganze Welt an seiner Reise teilhaben lassen. In Echtzeit, sozusagen.

Im Wesentlichen bietet „Track My Tour“ (TMT) die Möglichkeit, Wegpunkte zu erstellen. Diese bestehen aus einem Text oder einer Foto (oder beidem) und sind jeweils mit der aktuellen GPS-Position verknüpft. Macht man das mehrmals hintereinander an verschiedenen Orten, ergibt sich dadurch eine vereinfachte Darstellung der zurückgelegten Route. Und diese kann von den Freunden zu Hause betrachtet werden. Dadurch sehen die Freunde stets, wo man wann war und was man dazu hochgeladen hat. Ein Beispiel habe ich bei meiner Testfahrt mit einem Flyer-Fahrrad erstellt. Das Beispiel zeigt ziemlich gut, wie das ausschaut. Das Ganze lässt sich auch in Google-Maps anschauen oder mittels KML-Datei z.B. in Google-Earth

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Pontonboote: Wohnmobile im Wasser

Bislang hielt ich nicht besonders viel von Booten. Klar, es ist schön, damit mal ein paar Stunden auf’m See herum zu dümpeln. Aber das Wochenende für Wochenende zu tun wäre mir zu langweilig. Doch jetzt hab’ ich eine Art von Booten gefunden, für die ich mich begeistern könnte. Pontonboote heissen sie und sind so eine Art Wohnmobil auf dem Wasser. Leider haben wir in der Schweiz keine Kanäle, die man damit befahren könnte. Aber mal eine Woche Urlaub auf so einem Ding, doch, das wär was.

Unter der Werranixe-Seite kann man auch sehen, wie so ein Schiffchen als fast normales Transportmittel benutzt wird. Kürzlich erst war die Wasserung und die Fertigstellung des Innenausbaus. Die Werranixe ist so eine Art Rundfahrt-Schiff im kleinen Rahmen. Was auch zeigt, wie flexibel die Bauer in Sachen Grundriss sind. Da scheint der Auftraggeber auch ein paar Wörtchen mitreden zu können.

Mit dem Wohnmobil in die Schweiz

Zwei Bücher mit diesem Titel sind in der WOMO-Reihe erschienen. Eine Buchreihe, die für zahlreiche Länder und Gebiete erschienen ist und sozusagen pfannenfertige Wohnmobil-Touren vorstellt und vorschlägt.

Das ist zumindest als Basis für die Planung interessant, beginnt man doch nicht bei Null. Stattdessen hat man schon Anhaltspunkte, was es zu sehen geben könnte. Es ist dann ein Einfaches, die im Buch aufgezeigten Routen nach Belieben den eigenen Bedürfnissen anzupassen, zu verlängern oder zu kürzen.

Gefallen findet die Tatsache, dass die Autoren ihre Informationen ganz offensichtlich vor Ort gesammelt und nicht nur einfach die einschlägigen Tourismus-Prospekte abgeschrieben haben. Der WOMO-Verlag rühmt sich zu Recht damit, Bücher von Reisemobilisten für Reisemobilisten anzubieten. Besten Dank dafür.

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Wabern bei Bern: Camping Eichholz

Campingplätze, die in unmittelbarer Nähe zu Städten sind und sich dennoch anfühlen, als wäre man ein bisschen in der Natur, gibt es selten. Der Campingplatz Eichholz in Wabern bei Bern gehört dazu. Er bietet durch seine Lage direkt an der Aare gute Entspannung, ist dennoch nahe am öffentlichen Verkehr und der Stadt Bern. Die Einrichtung ist schlicht aber zweckmässig. Sehr gepflegte Sanitäranlage und eine Möglichkeit, sich ein Zimmer zu mieten. Für Zelter steht eine grosse Wiese zur Verfügung, für Wohnwagen und Reisemobile entsprechende Stellplätze. Die Preise sind angemessen: CHF 30.50 für ein Reisemobil mit zwei Erwachsenen pro Nacht (inkl. Strom). Betreiber des Campingplatzes ist das Sportamt Bern.

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Selbstausbau-Wohnmobil geklaut?

Martin vermisst seit ein paar Tagen sein Wohnmobil. Er hatte es, wie üblich, auf einem Platz im Süden von Aachen abgestellt. Jetzt ist es weg. Dass Wohnmobile geklaut werden, ist nichts Neues. Aber wer ein selbstausgebautes Wohnmobil klaut, klaut in aller Regel ein Unikat. Ein Fahrzeug, das schon deswegen auffällt, weil es nur eines davon gibt. Insofern sind die Chancen gross, dass die Diebe – so es denn wirklich gestohlen wurde – nicht besonders weit kommen.

Falls ich LeserInnen aus der weiteren Umgebung von Aachen habe: Haltet schon mal die Augen offen, bitte.

Billige Etikette

Es ist sicher lieb gemeint, dass man den Fahrer mit einem eigens angebrachten Sticker darauf aufmerksam macht, dass sich hinter dieser Abdeckung der Treibstofftank (nicht der Wassertank) befindet. Und dass selbiger gerne Diesel, nicht Benzin, zugeführt bekomme. Warum man diesen Sticker aber in einer derart lausigen Qualität produziert, dass er sich nach wenigen Regentropfen in mehrere Bestandteile auflöst, erschliesst sich mir nicht.

Geht man davon aus, dass sich der Besitzer mittlerweile sicher daran gewöhnt hat, an dieser Stelle Diesel statt Benzin oder gar Wasser einzufüllen?

Pfui, Wohnmobil-Bauer. Entweder ihr macht da Kleber hin, dann aber richtige, keine aus Papier, die sich bei der kleinsten Feuchtigkeit aufzulösen beginnen. Oder ihr steht dazu, dass ihr an allen Ecken sparen wollt und lasst die Sticker weg. *kopfschüttel*

Wohnmobilforum-Schweiz zu Gast in Lungern

Bei strahlendem Wetter konnten die Mitglieder des Schweizer Wohnmobilforums ihr Jahrestreffen (11. bis 13. Juni 2010) in Lungern im Kanton Obwalden beginnen. Auf dem neuerstellten Stellplatz für Wohnmobile des Camping Obsee am Lungerersee verbrachten Teilnehmer aus vier Nationen ein gemeinsames Wochenende mit Plaudern, Fachsimpeln, gutem Essen oder auch einer Wanderung durch das Schöhnbüelgebiet. Für das leibliche Wohl sorgte mitunter die Bäckerei Krenger, welche ihre Produkte direkt auf den Platz lieferte

In den beiden Festzelten konnte am Abend bis tief in die Nacht über das „schönste Hobby überhaupt“ diskutiert werden. Das Wetter, welches im Laufe des Samstags Regenwolken in das Gebiet brachte, konnte der guten Stimmung nichts anhaben, so dass sich im Verlaufe des Sonntags alle zufrieden auf den Nachhauseweg machen konnten; im Gepäck die guten Erinnerungen an die Gastfreundschaft der Gemeinde Lungern und der Familie Bürgi, den Eignern des Camping Obsee. Alle waren sich einig: „Hier kommen wir bestimmt wieder einmal hin!“

>> Webseite Camping Obsee
>> Wohnmobilforum Schweiz

Regen in ganz Europa

In Bern jedenfalls regnet es schon so ziemlich den ganzen lieben Tag. Es will einfach keine Sommerstimmung aufkommen. Da hilft auch die Reggae-Musik im Wohnmobil nicht wirklich aus der Patsche.

Wir kochen uns jetzt was Feines während sich der Kollege nebenan bereit macht für die Weiterfahrt nach Basel. Danach steht bei uns ein weiteres WM-Spiel auf dem Programm.

Von der Bücherei zum Schloss

Die Wohnmobile der Selbstausbauer sind bekannt für üppige Ausstattung und knufflige Details. Doch mit barocken Möbeln unterwegs sind nur wenige. Eines davon nennt sich „Schloss auf Rädern“ und gehört Katja und Michael. Aus einem 1979er-Bücherei-Bus haben die zwei ein ganz besonderes Wohnmobil gebaut. Dabei war ursprünglich mehr eine fahrende Vernisage geplant. Der Ausbau zum Wohnbus kam erst im Laufe der Zeit.

Wenngleich ein fensterloses Wohnmobil mit Barock-Möbeln nicht jedermanns Sache ist, so ist das Schloss auf Rädern durchaus sehenswert. Es zeigt eindrücklich, was man aus so einem Oldtimer machen kann, wenn genügend Länge vorhanden ist und das Gewicht sekundär ist.

Auf ihrer Webseite zeigen die zwei Bastler noch mehr Bilder und erzählen etwas über die Geschichte, die hinter diesem einzigartigen Wohnbus steckt.

>>zur Webseite

Damit kann jeder Videos drehen

Sie erzählen ihrer Familie vom letzten Camping-Urlaub in Südfrankreich. Oder plaudern mit Freunden über ihre Eindrücke vom letzten Wohnmobil-Treffen oder einem sonstigen Anlass. Und sie wünschen sich, sie hätten ein paar Eindrücke als Video dabei. Denn während ein Bild mehr sagt als tausend Worte, spricht ein Film meist geradezu Bände. Doch Videofilmen, das ist was für die Jungen. Denken Sie?

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