Opera: Nicht mehr als ein Planwagen

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Wenn Designer Produkte entwerfen, dann geht’s meistens mehr ums Aussehen als um die Praxistauglichkeit. Das ist auch beim Opera (siehe Bild) nicht anders. Entworfen hat es ein belgischer Architekt, der offensichtlich an der Oper von Sydney einen Narren gefressen hat. Natürlich sieht das cool aus. Praktisch muss es deswegen aber noch lange nicht sein. Auch wenn der Opera laut verschiedenen Berichten mit so einigem an Luxus ausgestattet sein soll.

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Im Endeffekt ist es nichts anderes als ein etwas ausgefallener Zeltanhänger und mitnichten ein Caravan. Im fahrbereiten Zustand verschwindet nämlich der Blachenaufbau, der dem Opera seinen Namen verschaffte in einem gut brusthohen Anhängerchen.

Damit ist auch gleich klar, dass der Opera ein äusserst kleines (wenn überhaupt existentes) Publikum ansprechen kann. Eines nämlich, das (vermutlich) viel Geld ausgeben kann für ausgefallene Camping-Fahrzeuge, die zwar modern aussehen, am Ende des Tages aber doch nur den Schutz und die Ruhe eines Zeltes bieten.

Ich schätze, davon gibt es ein Dutzend.  🙂

Was mir hingegen sehr gefällt ist die Idee mit der ausklappbaren Plattform. Das ermöglicht auch dann sauberen Fusses draussen zu essen, wenn der Campingplatz nach dem letzten Regen grad noch einer Sumpflandschaft gleicht.

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