Bürstner: Zahlen und Fakten 2008/09

Bürstner hat das letzte Geschäftsjahr ähnlich abgeschlossen wie viele Mitbewerber: Umsatz-Rückgang, Stellenabbau und Verlust. Doch die Geschäftsleitung ist zuversichtlich und erwartet innert Jahresfrist das Ende der Krise. Um darauf vorbereitet zu sein, will man auch jetzt nicht um jeden Preis sparen.

„Wir dürfen trotz dieser wirtschaftlich schwierigen Zeiten nicht die Weiterentwicklung unserer Modellpalette vernachlässigen“, sagt der Bürstner- Chef, Klaus-Peter Bolz. Die für das laufende Modelljahr vorgestellte reichhaltige Modellpalette unterstreicht diese Absichtserklärung.

Trotzdem: 200 Stellen wurden abgebaut, weitgehend natürliche Fluktuation. Und die Einbrüche im Verkauf hinterlassen Spuren. Ungefähr 30 % sank der Verkauf von Reisemobilen (von 6’600 auf 4’600) und Caravans (von 5’000 auf 3’500). Das reduzierte den Umsatz von 323 auf 240 Mio Euro. Zum ersten Mal seit fast zwanzig Jahren schreibt Bürstner im Geschäftsjahr 2008/09 rote Zahlen.

Doch bereits im nächsten Geschäftsjahr erwartet die Bürstner-Geschäftsleitung wieder schwarze Zahlen, und wenn’s nur eine Null ist. Denn grosse Sprünge erwartet auch Bürstner nicht, den Absatz sieht man ungefähr im Vorjahresbereich. Demnach werden die positiven Beeiflussungen andernorts zu suchen sein: Rationalisierungen in der Fertigung und Verwaltung sollen bereits kurzfristig ihre Wirkung zeigen.

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