Umweltzonen in deutschen Städten

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In deutschen Städten, in denen desöftern die Feinstaub-Grenzwerte überschritten werden, kann seit 2007 mit sogenannten Umweltzonen nachgeholfen werden. Dabei geht es um die Verbannung emmissionsstarker Fahrzeuge aus definierten Stadtbereichen. Diese Zonen werden mit dem nebenstehenden Signal markiert. Wer keine der zugelassenen Plaketten hat, bleibt besser draussen. Wird man ansonsten erwischt, gibt’s einen Flensburg-Punkt und 40 Euro Busse. Wichtig ist: Die Regelung gilt auch für Ausländer.

Die ersten Städte haben bereits im Januar 2008 ihre Umweltzonen eingeführt und auf Januar 2009 erstmal verschärft. Dies geschieht dadurch, dass erst alle Plaketten zugelassen waren, neu nur noch gelb und grün. Und die dritte Stufe wäre, nur noch grüne Plaketten zuzulassen.

Wer mit seinem Reisemobil deutsche Städte besichtigen will, tut gut daran, sich erst über die möglicherweise vorhandenen Umweltzonen schlau zu machen. Oder noch besser, sich gleich die Plakette für sein eigenes Fahrzeug zu besorgen. Kriegt man für sein Mobil eine grüne Plakette, ist die Welt in Ordnung. Bei Gelb oder gar Rot kann’s kritisch werden. Insbesondere Eigentümer von älteren Wohnmobilen haben das Nachsehen, weil sie (wenn überhaupt möglich) Geld für eine nachträgliche Aufrüstung in die Hand nehmen müssen.

Witzigerweise gelten die Umweltzonen natürlich nur für Automobile. Industrie, Haushalte und öffentliche Hand sind davon ausgenommen. Was bei Kritikern nur eine von mehreren Schwächen ist.

Weitere Informationen:
ADAC
(mit kritischem Video) | Wikipedia | Umweltzonen.net

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