BOB: Einmal aufklappen, bitte

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Sein Name ist BOB und er ist eine Mischung aus Zelt, Reisemobil und Haus. Wobei er letzteres am wenigsten ist. BOB ist ein Konzept des australischen Designer Duos Andrew Maynard und Soren Luckins. Das wesentlichste Merkmal: Seine Wände lassen sich aufklappen, wodurch sich die Gesamtfläche im Stand auf mehr als das Dreifache seiner Spurbreite vergrössert.

Die ganze Technik, inkl. Motor und Getriebe, befindet sich unter den Fahrersitzen oder zumindest im vorderen Teil des Fahrzeuges. Dadurch ist der hintere Teil flexibel, erst recht, wenn BOB aufgefaltet auf dem Campingplatz steht.Und das erlaubt es auch, BOB in nahezu beliebigen Längen zu produzieren.

Im Gegensatz zu den meisten anderen Reisemobilen müssen BOBs Innenbauten nicht strikte hintereinander, mit einem schmalen Gang dazwischen, aufgestellt sein.

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Das stimmt. Jedenfalls auf den aufgeklappten Zustand. Um zu fahren muss doch wieder alles eingeladen werden. Und Hand aufs Herz: Wer hat Lust, nach Ankunft auf dem Campingplatz erst mal Kleiderschrank, Duschkabine und Better vom Wagen runter zu holen und andersweitig aufzustellen? Richtig, vermutlich niemand.

Hinzu kommt, dass viele flexible Teile verwendet werden müssen, um BOB überhaupt faltbar zu machen. Dadurch dürfte die Steifheit im fahrbereiten Zustand wohl leiden.

Ich sehe die potentiellen Möglichkeiten des BOBs eher da, wo im Handumdrehen ein Verkaufsstand, eine Kommandostelle oder ein Samariterposten da sein muss. An Andrews Stelle würde ich primär Feuerwehren, Militär und Rettungsdienste akquirieren. Oder Event-Agenturen, die BOB als Instant-Lounge einsetzen könnten.

Quelle: Inhabitat | andrew maynard

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