Es sieht nach guter Camping-Saison aus.

Die Reservationen für dieses Jahr sehen gut aus. So gut, dass der TCS bereits die Prognose wagt, dass 2012 ein gutes Camping-Jahr geben könnte. Das Wetter an Ostern war schlecht, aber die Stimmung beim Branchenführer trübt das nicht.

Damit würde 2012 den Trend fortsetzen, der die letzten Jahre herrschte: Wachstum. Einzig 2011 hat die Aufwärtsentwicklung etwas gebremst, weil die Sommerferien sprichwörtlich ins Wasser fielen. Bei schlechtem Wetter haben auch echte Fans keine Lust auf Camping.

Der TCS musste mit seinen schweizweit verteilten Campingplätzen 2011 dann auch einen Rückgang von 1.8% gegenüber Vorjahr hinnehmen. Damit kam er noch verhältnismässig gut weg, denn der Gesamtmarkt nahm deutlich mehr ab. Anders formuliert bedeutet das, dass der TCS seinen Marktanteil ausbauen konnte.

Tendenziell würden laut TCS in jüngster Zeit vermehrt teurere Unterkünfte (Bungalow, Mobilheim) gebucht. Ausserdem reisen vermehrt Touristen mit Reisemobilen und weniger mit Zelten an, was aus finanzieller Sicht ebenfalls für ein besseres Ergebnis führt.

Quelle: 20min

Knaus Tabbert lässt die Krise hinter sich

Sie ist nicht vergessen, aber sie gerät stetig in den Hintergrund: Die Krise im Caravaning-Markt ist vorbei. Und auch bei Knaus Tabbert, wo man 2009 kurz vor dem endgültigen Aus einen Investor gefunden und neugestartet hat, spricht man mittlerweile mehr Investition, Modernisierung und Wachstum denn von Konsolidierung und Restrukturierung. Seit dem Neustart hat der deutsche Hersteller von Wohnwagen und Reisemobilen um die 18 Millionen in Produkte investiert und damit einen Beitrag geleistet, die Marke neu zu positionieren und das Interesse (und Vertrauen) der potentiellen Kunden erneut zu erobern.

Nun steckt man weitere sieben Millionen in die Modernisierung der bestehenden Produktionsstätte in Mottgers. Ein Teil der Anlage wird abgerissen und neugebaut, gleichzeitig nimmt man den gesamten Produktionsprozess unter die Lupe und optimiert die Zulieferung.

Natürlich erzählt das Management gerne von solchen Plänen, wird damit doch deutlich bestärkt, dass die Marke gesund ist, wächst und auch in Zukunft den Markt mitbestimmen wird. Viel wichtiger jedoch ist das Zeichen, das den Mitarbeitenden gegenüber gezeigt wird. Man glaubt an den Standort und will diesen stärken. Das motiviert die hier tätigen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, signalisiert aber auch den Partnern und Lieferanten den Wunsch nach langfristiger Zusammenarbeit. Das fördert Vertrauen und kann nur positiv sein.

Quelle: Pressemitteilung

Der Start ins 2011 ist gelungen

Die deutsche Caravan-Branche schaut optimistisch in die Zukunft. Kein Wunder, ist ihr doch ein fast schon traumhafter Start ins 2011 gelungen. Im Februar konnte man Wachstumsraten von 64,6% (Caravan) bzw. 59,3% (Reisemobile) verzeichnen. Und mit dem etwas weniger stark ausgeprägten Wachstum im Januar ergibt das immer noch ein gesamthaftes Plus von 43,6%. Interessanterweise haben prozentual sowohl Reisemobil- wie auch Caravan-Absatz gleichermassen an Umfang gewonnen.

Die ersten beiden Monate im 2011 wurden demnach alleine in Deutschland 2’045 Reisemobile (plus 43,9%) und 1’376 Wohnwagen (plus 43,2%) zugelassen. Natürlich hat man sich dabei an den vergleichsweise sehr schwachen 2010er Zahlen gemessen, aber so ist das nun mal: Wer die Krise durchsteht, wird mindestens im ersten Jahr danach Super-Zahlen ausweisen.

Wichtiger als die blanken Zahlen ist aber der Optimismus, der davon ausgeht und die Branche wieder auf Innovation und Kreativität fokussieren lässt statt sich mit der Frage nach dem einfachen Überleben beschäftigen zu müssen. Da hilft auch die Tatsache, dass die Auftragsbücher für die kommenden Monate prall gefüllt sind und ganz viele Menschen auf die Produktion ihres Freizeitfahrzeuges warten.

Ich hoffe jetzt mal, dass man aus den Problemen der letzten zwei Jahre gelernt hat und aufgrund des rasanten Starts ins aktuelle Jahr nicht gleich wieder alle Erfahrungen über Bord wirft.

Quelle: CIVD

Absage: Süddeutscher Caravan-Salon

Eigentlich häufen sich seitens Hersteller die positiven Meldungen zu Geschäftsgang und Marktverhältnis allgemein. Scheinbar sind sich aber die Vertreter der Caravaning-Zunft noch nicht so abschliessend einig, ob sie jetzt dem Aufschwung entgegensehen oder nur grad ein zwischenzeitliches Hoch über sie hinwegzieht.

Anders lässt es sich kaum erklären, dass der süddeutsche Caravaning-Salon heuer abgesagt wurde. Als Grund lässt sich zwischen den Zeilen der offiziellen Mitteilung (siehe unten) entnehmen, dass zu viele Händler „den Schwanz eingezogen“ und die Teilnahme am Salon zurückgezogen haben.

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Sunlight erhöht Arbeitszeit

sunlight-logoEben erst noch hat sich die Branche einstimmig über sinkende Absatzzahlen und die allgemeine Krise Sorgen gemacht, schon geht’s wieder aufwärts. Jedenfalls bei Sunlight. Da hat man die Kurzzeit bereits im Oktober 2009 beendet. Und die Nachfrage nach preiswerten Fahrzeugen der Dethleffs-Tochter ist derart gross, dass ab Februar voraussichtlich die Arbeitszeit auf 42 Stundenwochen angehoben werden muss.

Der Geschäftsführer von Sunlight, Thomas Fritz, blickt zuversichtlich in die Zukunft. Die Wartezeiten für Kundenbestellungen steigen, die Preisschlacht geht ihrem Ende entgegen.

Besucherrekord am Caravan Salon

Gut 3’000 Besucher mehr als im Vorjahr, das ist die positive Bilanz des diesjährigen Caravan Salons. Über 161’000 Menschen sind dieses Jahr nach Düsseldorf gepilgert und haben sich die Neuheiten der Camping-Branche angeschaut. Damit wurden die Erwartungen der Veranstalter übertroffen und wohl auch die einiger Aussteller.

Nun hofft die Branche, dass der Besucherrekord ein Zeichen dafür ist, dass die Talsohle erreicht ist und die wirtschaftliche Wende bevorsteht.

Bürstner: Zahlen und Fakten 2008/09

Bürstner hat das letzte Geschäftsjahr ähnlich abgeschlossen wie viele Mitbewerber: Umsatz-Rückgang, Stellenabbau und Verlust. Doch die Geschäftsleitung ist zuversichtlich und erwartet innert Jahresfrist das Ende der Krise. Um darauf vorbereitet zu sein, will man auch jetzt nicht um jeden Preis sparen.

„Wir dürfen trotz dieser wirtschaftlich schwierigen Zeiten nicht die Weiterentwicklung unserer Modellpalette vernachlässigen“, sagt der Bürstner- Chef, Klaus-Peter Bolz. Die für das laufende Modelljahr vorgestellte reichhaltige Modellpalette unterstreicht diese Absichtserklärung.

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Neue Leitung bei Knaus Tabbert

Verblüffend rasch nach der Wiederaufnahme der Produktion präsentiert Knaus-Tabbert, neuerdings unter der Flagge von HTP, eine neue Führungs-Equippe vor. Der bisherige Geschäftsführer Thomas Dickenberger tauch darin nicht mehr auf. Er soll das Unternehmen im gegenseitigen Einvernehmen, jedoch auf eigenen Wunsch, verlassen haben. Darüber könnte man mutmassen, bringt aber nichts.

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Schnäppchenjagd ist jetzt fehl am Platz

Wird in den Medien von Überproduktion, hohen Lagerbeständen und schleppenden Absatzzahlen berichtet, assoziiert das so mancher mit hohen Rabatten, tollen Eintauschprämien und kostenlosen Zugaben. Auch dieses Verhalten ist nachvollziehbar, aber deswegen noch nicht richtig. Denn wer so handelt, fordert von denjenigen, die ohnehin schon schlecht verdienen noch zusätzliche Geschenke. Es wird zwar eine grosse Anzahl Händler geben, denen der Lagerabbau wichtiger ist als ein angemessener Gewinn. Doch solches Denken ist zu kurzfristig, sowohl beim Kunden, wie auch beim Verkäufer.

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Hobby trotzt der Krise

Der deutsche Wohnwagen- und Reisemobilbauer Hobby trotzt dank hoher Eigenkapitalquote der Krise bislang erfolgreich. Obschon auch bei Hobby die Auftragsbücher dünner und der Absatz wesentlich geringer wurde, ist die Situation für das Traditionsunternehmen noch nicht kritisch.

Herausforderungen gibt es aber dennoch zu meistern. Denn der Absatz von Reisemobilen hat sich sozusagen halbiert. Die Händler bleiben auf den Fahrzeugen sitzen. Und das kostet Geld. Geld, das die Händler oftmals nicht haben. Wenn die Händler aber auf dem Trockenen sitzen, können sie auch keine Fahrzeuge mehr vorfinanzieren und in den Showroom stellen.Daraus ergibt sich ein Rattenschwanz, denn wo keine Produkte stehen, wird kaum etwas verkauft.

Hobby geht aber davon aus, dass die Branche sich ab Ende 2009 erholen und wieder wachsen wird. Hoffen wir mit Hobby.

Quelle: KN-Online