Was ist eigentlich mit Alligro Mobile?

Alligro_Individual_Liner_19Vor bald sechs Jahren habe ich (und mit mir viele andere) über eine neue vielversprechende Marke im Reisemobil-Markt berichtet: Alligro Mobile hat im März seinen ersten Prototypen vorgestellt, der im Premium-Segment mitmischen sollte. Seither ist viel Zeit verstrichen, ohne dass man in erwähnenswerter Weise weiterhin von dieser jungen Marke gehört hätte. Mir ist auch noch nie ein Alligro in freier Wildbahn begegnet. Und wenn man sich die Webseite von Alligro Mobile anschaut, dann entsteht da nicht der Eindruck, dass man da mit viel Tatendrang und Innovation am Markt aktiv wäre.

Weiss jemand aus meiner Leserschaft mehr über Alligro Mobile und was mit der Marke geschehen ist? Vielleicht gibt’s da draussen auch jemanden, der einen Alligro sein eigen nennt (obwohl ich den Verdacht habe, dass da noch gar keine Fahrzeuge verkauft wurden).

Wie Schumi, Barrichello und Coulthard hausten

rubensDie Zeiten ändern sich, alles entwickelt sich weiter. Deshalb ist anzunehmen, dass die mobilen Behausungen, die prominente Motorsport-Piloten heute zur Verfügung stehen, noch einen Tick grosszügiger und luxuriöser daher kommen. Aber auf der Webseite von ‚visibly loud‘ sind halt „nur“ die rollenden Hotels von den letzten Jahren aufgeführt. Trotzdem: Ein Blick auf die eindrücklichen Vehikel lohnt sich alleweil, insbesondere der Blick ins Innere.

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Stauber lässt Caravans anders aussehen

staubercaravanStauber ist eher bekannt für exklusive, weitgehend massgeschneiderte Motorhomes. Die Reisemobil-Schmiede bietet aber auch ebenso exklusive wie interessante Caravans an. Das Aussendesign orientiert sich dabei an den amerikanischen Fith-Wheel-Aufliegern, es handelt sich aber Wohnwagen, die mit normaler Anhängerkupplung gezogen werden. Das obige Bild wirft in meinen Augen aber zumindest die Frage auf, warum denn eigentlich alle Wohnwagen mehr oder weniger ähnlich aussehen.

Die alkovenähnliche Nase mit darunter befindlicher Garage hat in meinen Augen klare Vorteile, lässt sich doch ein schönes Doppelbett und ein grosser Stauraum auf den gleichen paar Quadratmetern einrichten, ohne dass man fürs Nächtigen umbauen muss. Erstaunlicherweise nutzt Stauber diesen Vorteil dennoch nicht um im Heck oder mittig nochmals ein Kajütenbett für die Kinder unter zu bringen. Auch hier scheint man vor allem für die zahlungskräftige Senioren-Klientel zu produzieren. Eigentlich schade, wenngleich das Budget halt vermutlich doch den meisten Familien einen Riegel bei so exklusiven Freizeitfahrzeugen schiebt.

Ich kenne Stauber als Hersteller nicht, würde mich aber freuen über Erfahrungsberichte von Besitzern von Stauber-Fahrzeugen. Eines ist aber offensichtlich: In Sachen Webdesign besteht noch – gelinde gesagt – Verbesserungspotential. Wer eine Viertelmillion (oder mehr) für ein Freizeitfahrzeug auszugeben bereit ist, darf doch wenigstens tolle, scharfe Fotos erwarten.

Foto: Stauber

Morelo bringt Einsteigermodell

Morelo HomeWer sich einen Morelo leisten will, muss tief in die Tasche greifen. Exklusivität und Luxus haben ihren Preis. Wenn ein Premium-Hersteller ein Einstiegsmodell ankündigt, dann ist das deshalb besonders interessant. Denn was bei Morelo und anderen Herstellern von Luxus-Reisemobilen als günstiger Einstiegspreis gesehen wird, ist nach wie vor viel Geld.

Mit dem neuen Modell mit der Bezeichnung HOME wird es in Zukunft möglich sein, ab knapp über 100’000 Euro einen Morelo sein Eigen zu nennen. Das beschert dem verhältnismässig jungen Hersteller mit Sicherheit etwas mehr Marktanteil im Segment der obersten Mittel- und tieferen Luxusklasse.

Der HOME ist die fünfte Modellreihe von Morelo und rundet das Angebot nach unten ab. Er basiert auf einem Ducato mit Tiefrahmen und wird erstmals im August auf dem Caravan-Salo in Düsseldrof gezeigt. Den Home wird es in vier Varianten geben

Der neue Concorde Centurion

Der deutsche Premium-Hersteller Concorde hat einen Schritt Richtung Luxus getan. Concord-Reisemobile zählten noch nie zu den günstigsten Freizeitfahrzeugen. Aber mit dem neuen Flaggschiff namens Centurion begibt sich der Hersteller in ein Kreis, dessen Fahrzeuge selten an „normalen“ Freizeitmessen ausgestellt sind. Es ist noch unklar, ob Concorde damit neue Segmente erreichen will oder ob es sich beim Centurion lediglich um eine Art Prestigeobjekt handelt.

Ich könnte mir auf jeden Fall vorstellen, dass die bisherige Klientel nicht unbedingt glücklich ist über diesen Wurf. Denn während man sich den Status des „Top-Kunden“ bislang für 250’000 Euro sichern konnte, wird man nun wohl fast das Dreifache aufwerfen müssen. Oder anders gesagt: Der bisherige Top-Kunde liefert jetzt statistisch gesehen nur noch Durchschnittsumsatz. 🙂

Der nachfolgende Film liefert einige Einblicke in den Centurion. Die sind allemal interessant. Aber Concorde sollte sich vielleicht merken:

  1. Nur weil Concorde etwas zum ersten Mal anbietet, heisst noch lange nicht, dass es sich dabei um eine Innovation handelt.
  2. Der Video sollte mit einem Warnhinweis versehen werden: „Wirkt einschläfernd.“ Selten so einen monoton-langweiligen Firmenvideo gesehen…

[youtube]http://youtu.be/XnPbmz6z6AA[/youtube]

Globetrotter XXL Premium Liner auf der Strasse

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Der Verkauf des neuen Liners, mit dem Dethleffs das Luxus-Segment neu mischen will, hat mit einem Konvoi-Ausflug gestartet. Elf ausgesuchte Händler gingen für fünf Tage gemeinsam auf Reise und konnten den Premium-Liner im Alltag kennen lernen. Schliesslich lassen sich Vorzüge besser dem Kunden erklären, wenn man sie selbst erlebt hat. Damit keine Fragen offen blieben, wurden die Händler von Mitgliedern des Entwicklungsteams begleitet.

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Italienisches Design: VAS

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Heute bin ich über einen italienischen Reisemobil-Bauern gestolpert, den ich bislang nicht kannte. VAS hat sich auf Premium-Fahrzeuge mit hohem Individualitätscharakter spezialisiert. Das Aussehen der Modelle hebt sich positiv ab von den meisten Mitbewerbern, allein die farbliche Vielfalt bietet schöne Abwechslung zum Einheitsweiss der meisten Anbieter.

Abheben von der Konkurrenz tut sich VAS allerdings auch preislich. Da zahlt man halt Premium-Preise für Premium-Fahrzeuge. Aber auch wenn nur wenige sich ein VAS leisten können, ein Blick in die Gallerien der Modellübersichten lohnt sich allemal.

FR-Mobil: Neuer AgilLiner L650

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Neues Chassis. Neue Karosserie. Neue Inneneinrichtung. Am AgilLiner L 650 ist alles neu. Konsequent folgt FR-Mobil dem Weg des Leichtbaus, ohne Verzicht auf Komfort zu fordern. Naheliegend, dass für den eigentlich 4,5 Tonnen schweren Liner auch eine Version mit Maximalgewicht 3,5 Tonnen geplant ist.

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Dethleffs Globetrotter XXL Premium Liner

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Noch wenige Wochen und die ersten Premium Liner von Dethleffs werden ausgeliefert. Dann wird sich zeigen, ob der Hersteller aus Isny den Sprung in die Premium-Klasse schafft. Um die 180’000 Euro wird der Vollintegrierte auf Iveco Daily kosten. In der Schweiz ist mit einem Basispreis von ca. 230’000 Franken auszugehen. Je nach Optionen wird daraus schnell 50 % mehr. Das ist normal in dem Segment, in das der Premium Liner eindringen soll.

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Allegro Bus

Wenn ich mir solche Motorhomes anschaue, dann kann ich mir problemlos vorstellen, dass es ennet* dem grossen Teich viele Leute gibt, die sowas anstelle einer Wohnung haben. In so einem Teil könnte ich wohl auch jahrelang leben. Ob ich den Unterhalt und Treibstoff ebenso lange zahlen könnte, ist allerdings eine andere Frage.

[youtube]http://www.youtube.com/watch?v=i7qe0VzzCps[/youtube]

*) ennet ist Schweizer Mundart und heisst „jenseits“ 🙂