Echter Nostalgie-Camper

Schon lange bevor es das, was wir heute als Wohnmobil bezeichnen, gab, hatten Wanderzirkusse das Bedürfnis nach mobilen Übernachtungsmöglichkeiten. Der ‚Beer Moth‘ ist möglicherweise ein Überbleibsel aus jener Zeit. Die Basis bildet ein gewöhnlicher zeitgenössischer Truck, auf der Ladefläche hat man jedoch unter der Plane eine bescheidene Einzimmer-Wohnung eingerichtet.

Wer will, kann für 60 Pfund pro Nacht in genau diesem Gefährt übernachten, Frühstück inklusive. Es steht im schottischen Cairngorms, an idyllischer Lage. Leider (oder glücklicherweise?) ist das Fahrzeug aber nicht mehr mobil. Die Landschaft muss man deshalb zu Fuss erkunden.

Das Fahrzeug war früher ein Feuerwehrwagen, wurde nach der Ausmusterung von Walther Micklethwait gekauft und zum Nostalgie-Camper umgebaut.

Mehr Infos zum ‚Beer Moth‘ (englisch)

Heute gäbe das eine Busse

Ein Ausschnitt aus der Sesamstrasse von anno dazumal, in dem es offenbar um das Leben im Wohnmobil ging. Das altertümliche Modell ist zwar nett anzusehen. Auffällig sind aber vor allem ein paar Details im Film. So spaziert das Kind während der Fahrt im Wohnmobil herum und holt sich am Wasserhahn etwas zu trinken. Abgesehen davon, dass das Aufstehen während der Fahrt absolut nicht tolerierbar ist, empfiehlt es sich vermutlich auch in den Staaten nicht, vom im Tank mitgeführten Wasser zu trinken. Und dann geht die Kleine auch noch auf die Toilette während Papa den Camper über den Highway pilotiert. Würde sowas heutzutage gefilmt und in YouTube geladen, gäbe es wohl Besuch von der Polizei.

Also, drücken wir ein Auge zu und geniessen einfach die gute eine Minute mit Wohnmobil-Nostalgie aus den USA.

[youtube]http://www.youtube.com/watch?v=Qb1lovNIwGc[/youtube]

via Tito’s RV Blog

Saab 92H: Nur zwei Wohnmobile

saab92h

Wir schreiben das Jahr 1963. Der Schwede Torsten Johannesson baut sich aus einer Saab 92-Plattform ein kleines Wohnmobil. Doch mit nur 28 PS und viel zu viel Gewicht auf der Vorderachse, bekommt das Fahrzeug nie eine Zulassung. Eines von nur zwei gebauten Fahrzeugen wird daraufhin in den Wald verbannt, wo es eine Zeit lang als Jägerhaus seinen Dienst tut und irgendwann in Vergessenheit gerät. Vierzig Jahre lang. Doch dann…

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Für einen Dollar eine Woche campen

1935

Das klingt nach einem verlockenden Angebot: Wochenmiete auf dem Campingplatz für einen Dollar. Strom kostet 25 Cents Extra. – Nein, das gibt’s nicht. Aber es gab es mal.

Der nachfolgende Film aus dem Jahre 1935 beschreibt den damals aufkommenden Urlaubsstil mit dem „Haus auf Rädern“. Und darin ist genau von diesen Mietkosten die Rede. Und ausserdem vom Autoradio als Luxus. Oder von teuren massgeschneiderten Caravans für 8’000 US-Dollar.

Doch so sehr die Bilder und Fakten sich von den heutigen Caravans und Reisemobilen (ja, auch davon gab’s damals schon) unterscheiden, so sehr blieb das Motto bis heute das gleiche: Heute hier und morgen weiter.

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Oldie-Treffen

oldie

Steht bei dir ein Reisemobil mit Jahrgang 1994 oder älter in der Garage rum? Dann wär’s jetzt Zeit, den Kahn auf Vordermann zu bringen und sich beim Oldie-Treffen anzumelden. Bereits zum dritten Mal führen Ulrike und Axel Lemburg das private Treffen durch.

Die Teilnahmegebühr für zwei Personen mit Fahrzeug beläuft sich auf 50 EUR, darin sind Platzmiete, Strom, Wettbewerbspreise, Begrüssungsimbiss, Dia-Vortrag und Sonntags-Frühstück inbegriffen. Die Veranstalter wünschen ein geselliges Beisammensein im persönlichen Rahmen und beschränken die Teilnehmerzahl deshalb auf 40 Fahrzeuge.

Aber Vorsicht: Das Treffen findet im hohen Norden, zwischen Kiel und Flensburg, statt. Traue deinem Oldie nicht zuviel zu. 😉

Spass beiseite: Ich bin gespannt auf die Bilder des 3. Oldie-Treffens! Diejenigen von den vergangenen Treffen findet man hier und hier.

Hymer: Neue Webseite mit Nostalgie

hymerwebsite

Die Lancierung einer überarbeiteten Webseite ist in der heutigen Zeit nicht wirklich sensationell. So hat mich im ersten Moment auch verwundert, dass es Hymer überhaupt für nötig hielt, über genau so eine neue Webseite die Presse zu informieren. Doch auf den zweiten Blick hat das Webangebot des deutschen Wohnmobil-Bauers doch etwas zu bieten, das ich so bislang selten gesehen habe: Ein Katalog-Archiv.

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Sattelschlepper-Käfer

shadowcamper

In den USA sind die sogenannten Fifth Wheel (Sattelschlepper) als Camper viel weiter verbreitet. Eigentlich ist es ja so, dass sie hierzulande sozusagen inexistent sind. Die meisten würden wohl spontan als Grund angeben, dass die Auflieger schlicht überdimensioniert sind und spezielle Zugmaschinen voraussetzen. Ist ein solcher umbaufähiger Pickup nicht schon vorhanden, kommen die Gesamtkosten weit über das, was ein gut ausgerüstetes Reisemobil kostet.

Doch zumindest was die Grösse anbelangt gab es mal eine Version, die durchaus auch in den heutigen Trend hin zu kleineren Fahrzeugen passen würde.

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