Der hässliche Camper

Ugly RentalWer will schon einen hässlichen Camper. Schon gar nicht mieten. Oder? Doch! Ugly Rental haben sogar ein Geschäftsmodell daraus gemacht. Ein… wirklich nicht sehr schöner Camper kann man da für 59 Euro pro Tag mieten. Bei längerfristigen Mieten ausserhalb der Saison allenfalls sogar noch günstiger. Drei Fahrzeuge, alle basierend auf dem Fiat Fiorino, stehen für die Vermietung zur Verfügung.

Wer den Webauftritt sowie vor allem die Facebook-Seite von Ugly Rental betrachtet, der merkt nach und nach: Die Hässlichkeit weicht Charme, ja gar Kult. Auffallen  und gemächliche Urlaubsfahrt garantiert. Das ist doch Urlaub, was braucht man mehr?

Bild: Ugly Rental

Mini-Camper mit Pedale

Mit reiner Muskelkraft wird dieses Wohnmobil betrieben. Und dafür braucht man ganz schön Muckis in den Waden, denn sonst bewegt sich das als Fahrrad zugelassene Gefährt keinen Meter. Ausserdem gibt’s noch einiges zu optimieren. So fehlt zum Beispiel jeglicher Schutz gegen Wind und Wetter für die Fahrer. Und die Sitzposition beim Treten scheint alles andere als bequem. Aber witzig ist es allemal.

Allerdings dürfte es entgegen der Behauptung des Erbauers nicht das kleinste Wohnmobil zu sein. Ich habe den Eindruck, dass die Piaggios, die ich hier schon mal zeigte, noch ein Stück kleiner sind.

Keiner zu klein…

Ein Freizeitfahrzeug sollte schon eine gewisse Grösse haben, damit man sich darin überhaupt bequem einrichten und wenigstens die Nacht verbringen kann. Dass hierfür aber keine Sieben-Meter-Schiffe nötig sind, zeigt Wagner.

Dessen kleinste Wohnkabine passt auf die kleinsten Pickups, die der Markt hergibt. Und bieten trotzdem alles Nötige für ein Abenteuer fernab von Hotels: Von der Nasszelle und Toilette mit Dusche über Küche mit Kühlschrank bis zum Alkovenbett und einer kleinen Sitzgruppe ist alles dabei. Nur eines nicht: Platz zum Austoben.

Dieses Beispiel von Wagner Kunststofftechnik, die auch für grössere Pickups die passenden Kabinen liefern, zeigt mal wieder eindrucksvoll die vielfältige Art von Caravaning. Einfach toll, nicht?

Toyota RV-2

Toyota hat den perfekten Camper erfunden: Ein Fahrzeug, so kompakt wie ein PKW, und gleichzeitig so geräumig wie ein kleiner Pickup-Camper. Das Fahrzeug hat in jeder üblichen Garage Platz und bietet selber Platz für vier Personen. Der hintere Teil des Fahrzeuges kann jedoch aufgeklappt werden und beinhaltet dann weiteren Platz zum Essen und Schlafen.

Die Pläne für dieses RV-2 genannte Fahrzeug stammen aus dem Jahre 1973. Und wie wir mittlerweile wissen: Das interessante Gefährt wurde nie in Serie produziert.

via Camping-Bus

 

Toyota Prius als Camper

Es gibt Dinge, die man sich auf hiesigen Strassen kaum vorstellen kann. So hat ein Camper-Umbauer am Tokyo Auto Salon 2012 einen Anbau vorgestellt, der aus einem serienmässigen Toyota Prius einen Minicamper macht. Der Aufbau bietet das Nötigste, je nach Wunsch mit Kaffeetischchen oder kleinem Sofa und natürlich zwei Betten. Ein drittes Bett kann im „Obergeschoss“, sozusagen im Alkoven, eingerichtet werden.

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Swiss Room Box (Video)

Wer hat’s erfunden? Angeblich die Schweizer. Auf jeden Fall ist es eine Schweizer Firma aus der Romandie, die die sogenannte SwissRoomBox ab Oktober 2010 auf den Markt bringen wird. Und damit aus nahezu jedem stinknormalen Personenwagen eine Art Camper machen kann. Die modularen Bauteile sind äusserst vielseitig einsetzbar und innert Minuten auf-, ab- oder umgebaut. (Video siehe unten)

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Bufalino: Dreirädrig und klein

Die Idee, eines der kleinsten verkehrstauglichen Fahrzeuge zum Wohnmobil umzufunktionieren, ist beileibe nicht neu. Mittlerweile hat sich meines Wissens sogar Dethleffs auf Kundenwunsch der Sache angenommen. Doch dieses Konzept von Cornelius Comanns ist besonders schön gelungen. Aber halt eben nur als Konzept.

Der (oder das?) Bufalino bietet bis auf Dusche und Toilette alles, was man braucht. Sogar für eine Art Arbeitsplatz ist gedacht worden. Und ja, auch eine „Küche“ ist eingebaut worden. Und bei schönem Wetter lässt sich das Dach des kleinen Camping-Flitzers auch als Sonnenliege nutzen.

Mehr tolle Bilder vom Bufalino gibt’s bei DesignBoom. Und je länger ich die Bilder anschaue, desto mehr bedaure ich, dass nicht wenigstens ein WC eingebaut wurde. Denn dann wäre das kleine Ding tatsächlich eine reizvolle Art zu Reisen. Für eine Einzelperson zumindest.

Quelle: Gizmodo

Eco Caravan fürs Fahrrad

ecominicamperÖko ist in. Und mehr Öko als dieser Mini-Caravan geht fast nicht. Die Zugmaschine ist ein beliebiges Fahrrad, die Motorisierung ist jedoch entscheidend. Denn die 50 Kilogramm müssen auch erst den Berg hochgezogen werden ehe man die schöne Aussicht geniessen kann.

Der Multifunktionsstuhl im Innern kann vom Arbeitssitz über die Relax-Liege bis zum Bett umgestellt werden. Und des Nachts hat man – schönes Wetter vorausgesetzt – stets den Sternenhimmel vor Augen. Denn man geht sozusagen mit dem Kopf durch die Wand… in eine Plexiglas-Kuppe. Das sieht doof seltsam aus, garantiert aber traumhafte Ausblicke.

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