Schnäppchenjagd ist jetzt fehl am Platz

Wird in den Medien von Überproduktion, hohen Lagerbeständen und schleppenden Absatzzahlen berichtet, assoziiert das so mancher mit hohen Rabatten, tollen Eintauschprämien und kostenlosen Zugaben. Auch dieses Verhalten ist nachvollziehbar, aber deswegen noch nicht richtig. Denn wer so handelt, fordert von denjenigen, die ohnehin schon schlecht verdienen noch zusätzliche Geschenke. Es wird zwar eine grosse Anzahl Händler geben, denen der Lagerabbau wichtiger ist als ein angemessener Gewinn. Doch solches Denken ist zu kurzfristig, sowohl beim Kunden, wie auch beim Verkäufer.

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Zulassungen im Sinkflug

In Deutschland wurden im Februar 2009 fast 33 % weniger Caravans (840 Einheiten) zugelassen als im gleichen Monat im Vorjahr. Bei den Reisemobilen waren es 952 Fahrzeuge, was einem Rückgang von knapp über 35 % gegenüber Vorjahr entspricht. Dieser Wert könnte sich die folgenden Monate aufgrund der eingeführten Abwrackprämie in der Höhe von 2’500 Euro leicht verbessern.

In der Schweiz ging der Absatz in der gleichen Zeit bei den Reisemobilen auch um ca. 29 % zurück. Bezüglich Wohnwagen habe ich leider keine Zahlen finden können. Hat da jemand eine Quelle?

Quelle: Caravaning-Industrie Verband Deutschland CIVD

Knaus Tabbert produziert wieder

Eben noch insolvent, dann von einem niederländischen Investor gerettet. Und gestern wurde bei Knaus Tabbert der grüne Knopf gedrückt, der die Produktionsstrasse wieder in Betrieb nahm. Dieses Jahr sollen noch 8’500 Fahrzeuge produziert werden. Pro Jahr will man auf 9’000 Fahrzeuge kommen und nur noch auf Auftrag produzieren. Bisher waren doppelt soviele Fahrzeuge nötig, um auf einen Gewinn zu kommen.

Exotische Modelle und die Marke Eifelland sollen in Zukunft verschwinden.

Ich wünsche Knaus Tabbert eine rosige Zukunft und volle Auftragsbücher. Und den Hunderten Mitarbeitern, die entlassen werden mussten, viel Erfolg bei der Jobsuche.

Quellen: TRP1 | Osthessen-News

Der Fall „Hymer“ wird zur Schlammschlacht

Bislang hörte man harsche Töne einseitig von der IG Metall. Nun beginnt sich auch der Vorstand des Wohnmobil-Bauers Hymer verbal bemerkbar zu machen.

Die IG Metall und ihre Repräsentanten tun so, als wären sie die einzigen, die sich für die Mitarbeiter bei der Hymer AG einsetzen würden.

Die leider im verlinkten Pressetext nicht erwähnte Person aus dem Hymer-Vorstand kritisiert die ständige Kritik der IG Metall.

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Der Fall "Hymer" wird zur Schlammschlacht

Bislang hörte man harsche Töne einseitig von der IG Metall. Nun beginnt sich auch der Vorstand des Wohnmobil-Bauers Hymer verbal bemerkbar zu machen.

Die IG Metall und ihre Repräsentanten tun so, als wären sie die einzigen, die sich für die Mitarbeiter bei der Hymer AG einsetzen würden.

Die leider im verlinkten Pressetext nicht erwähnte Person aus dem Hymer-Vorstand kritisiert die ständige Kritik der IG Metall.

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Hobby trotzt der Krise

Der deutsche Wohnwagen- und Reisemobilbauer Hobby trotzt dank hoher Eigenkapitalquote der Krise bislang erfolgreich. Obschon auch bei Hobby die Auftragsbücher dünner und der Absatz wesentlich geringer wurde, ist die Situation für das Traditionsunternehmen noch nicht kritisch.

Herausforderungen gibt es aber dennoch zu meistern. Denn der Absatz von Reisemobilen hat sich sozusagen halbiert. Die Händler bleiben auf den Fahrzeugen sitzen. Und das kostet Geld. Geld, das die Händler oftmals nicht haben. Wenn die Händler aber auf dem Trockenen sitzen, können sie auch keine Fahrzeuge mehr vorfinanzieren und in den Showroom stellen.Daraus ergibt sich ein Rattenschwanz, denn wo keine Produkte stehen, wird kaum etwas verkauft.

Hobby geht aber davon aus, dass die Branche sich ab Ende 2009 erholen und wieder wachsen wird. Hoffen wir mit Hobby.

Quelle: KN-Online

Gewerkschaft setzt sich für „Hymer-Opfer“ ein

Auf morgen, Samstag, ist eine Kundgebung der IG Metall in Bad Waldsee, dem Sitz des Wohnmobilbauers Hymer, geplant. Die Gewerkschaft IG Metall will dabei zur Solidarität mit den vom Stellenabbau Betroffenen aufrufen. Vermutlich wird dabei jedoch auch Kritik an den Hymer-Vorstand laut.

Die IG Metall fürchtet nämlich, dass es sich beim bekannten Stellenabbau erst um den Anfang handelt und bald weitere hinzukommen könnten. Auch kritisiert sie das Vorgehen des Vorstandes. So soll keine Rücksicht darauf genommen worden sein, in welchem sozialen Umfeld sich die Gekündigten befinden. Ältere Leute oder alleinerziehende Frauen würde eine Kündigung übermässig starke Belastungen mit sich bringen.

Mehr Infos: SZON

Gewerkschaft setzt sich für "Hymer-Opfer" ein

Auf morgen, Samstag, ist eine Kundgebung der IG Metall in Bad Waldsee, dem Sitz des Wohnmobilbauers Hymer, geplant. Die Gewerkschaft IG Metall will dabei zur Solidarität mit den vom Stellenabbau Betroffenen aufrufen. Vermutlich wird dabei jedoch auch Kritik an den Hymer-Vorstand laut.

Die IG Metall fürchtet nämlich, dass es sich beim bekannten Stellenabbau erst um den Anfang handelt und bald weitere hinzukommen könnten. Auch kritisiert sie das Vorgehen des Vorstandes. So soll keine Rücksicht darauf genommen worden sein, in welchem sozialen Umfeld sich die Gekündigten befinden. Ältere Leute oder alleinerziehende Frauen würde eine Kündigung übermässig starke Belastungen mit sich bringen.

Mehr Infos: SZON

Kurzarbeit und Entlassungen bei Hymer

Es kann nicht nur immer bergauf gehen. Die erfolgreich hochstilisierte allgegenwärtige Finanzkrise hat nun auch die Wohnmobilhersteller getroffen. Bei Hymer sollen bereits hunderte Beschäftigte kurz arbeiten. Bis zu 100 Stellen könnten nächstes Jahr sogar von einer Streichung bedroht sein. Erstaunlicherweise würden die Kündigungen vor allem administrative Abteilungen treffen. Ist denn da ein Wasserkopf aufgebaut worden?

Ich kann mir nicht vorstellen, dass sinkende Nachfrage nach Wohnmobilen dazu führt, dass die Stellen in der Produktion bestehen bleiben, aber in der Administration nicht. Dass Hymer im gleichen Rhythmus weiter baut und damit auf Halde produziert, kann ich mir nicht vorstellen.

[Quelle: SZON]