Hymer bald mit Slideout?

01-Esser-MeckeHymer und AL-KO arbeiten gemeinsam an der Entwicklung eines preiswerten Slideouts für Mittelklasse-Reisemobile. Bis Ende 2014 konnten Interessierte in diesem Zusammenhang auf einer eigens eingerichteten Webseite ihre Wunsch-Grundrisse planen und für den Wettbewerb einreichen. Nun wurde aus den weit über 300 eingereichten Vorschlägen der Gewinner ermittelt.

Den meisten, die abgestimmt haben, gefällt demnach ein Lösungsansatz, der nicht die sonst weit verbreitete Vergrösserung des Wohnbereichs im Fokus hat. Vielmehr hätten viele gerne ein deutlich grösseres Bett in ihrem Reisemobil. Ein solches nimmt aber halt auch immer dem restlichen Wohnraum Platz weg. Ausser, ja, ausser man wählt den Lösungsansatz des Wettbewerb-Gewinners: Das Bett kommt in den Slideout.

Während der Fahrt nimmt das Bett nicht unnötig Platz weg. In der Nacht hat man ein grosszügiges Lager dank ausfahrbarem Erker.

Hymer plant auf die Messe-Saison 2015 mit einem Prototypen aufzuwarten. Die Serienproduktion steht noch in den Sternen. Aber mit grosser Wahrscheinlichkeit werden wir bald auch im Mittelklassen-Segment mit ausfahrbaren Erkern beglückt. Spannend, wie ich meine.

Quelle: hymer.com

Wohnwagon zum Zweiten: Mit Erker

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Über das Konzept Wohnwagon habe ich hier schon einmal geschrieben. Es scheint, dass der Konstrukteur fleissig am CAD-Programm weiter arbeitete. Die gerenderten Aufnahmen sehen an sich vielversprechend aus. Leider ist aber eine Serienproduktion noch immer nicht in Sicht. Ich bin mir auch gar nicht so sicher, ob die überhaupt angestrebt wird. Denn ein so komplexes Fahrzeug im CAD zu erstellen ist Eines, es danach strassenverkehrstauglich zu bauen, unter Einhaltung aller gesetzlichen Auflagen, die ganze Verkabelung und und und ist nochmals etwas ganz Anderes.

wowa-2Aber spannend wäre es alleweil, wenn die Macher den Schritt von den 3D-Daten in die Realität wagen würden. Wer also genügend vermögend und bereit für ein gewisses Investment ist, soll sich doch bitte bei denen melden. Mich würd’s freuen. Nicht nur für die Erfinder des Wohnwagons, auch für den Markt, der damit endlich mal wieder etwas Neues sähe.

Mehr gibt’s auf der Wohnwagon-Seite.

"Liebling, klapp mal den Caravan auf."

romotowKonzepte sind geduldig. Da darf auch mal was gezeigt werden, das in der Realität kaum Chancen hat und vermutlich schon aus Gründen der Gewichtsverteilung nicht ganz ohne wäre. Aber rein optisch betrachtet hat das Konzept Romotow aus Neuseeland durchaus seine Reize. Zu einer gedeckten Terrasse, die man stets dabei hat, würde kaum jemand nein sagen, oder? (Video weiter unten)

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„Liebling, klapp mal den Caravan auf.“

romotowKonzepte sind geduldig. Da darf auch mal was gezeigt werden, das in der Realität kaum Chancen hat und vermutlich schon aus Gründen der Gewichtsverteilung nicht ganz ohne wäre. Aber rein optisch betrachtet hat das Konzept Romotow aus Neuseeland durchaus seine Reize. Zu einer gedeckten Terrasse, die man stets dabei hat, würde kaum jemand nein sagen, oder? (Video weiter unten)

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Braucht der Mensch mehr als einen Wohnwagon?

WohnwagonÜber die österreichische Crowd Funding-Plattform CONDA wurde ein Projekt finanziert, das der Startschuss für ebenso spannende wie neue Freizeitfahrzeuge sein könnte: Unter dem Namen Wohnwagon hat ein Tischler aus Wien einen etwas anderen Caravan entwickelt. Der Wohnwagon soll aus Holz gebaut werden, auf 25 Quadratmetern Wohnfläche genügend Platz für bequemes Wohnen bieten und notfalls weitgehend autark sein. Dafür sorgen Photovoltaik-Anlage und Bio-Klo mit Wasseraufbereitung.

Natürlich kann man den Wohnwagon als (grosse) Alternative zu herkömmlichen Caravans sehen. Aber der Erfinder sieht darin noch viel mehr. Von der rollenden Waldhütte für Kindergruppen über Event-Fahrzeug bis zur echten Ersatzwohnung ist vieles denkbar.

Der Film, in dem die Macher versuchen, das Projekt schmackhaft zu machen, ist so schlecht abgemischt, dass ich den hier nur der Vollständigkeit halber zeige und euch lieber auf deren Webseite lotse. Auf alle Fälle lohnt es sich (hoffentlich), den Wohnwagon im Auge zu behalten.

Das etwas andere Hauszelt

Ein Zelt, das den Wohnraum eines Caravans erweitert, ist wahrlich nichts Neues. Und Zelte, die sich fast nahtlos ans Auto anbauen lassen, auch nicht. Aber so was habe ich noch nie gesehen. Denn damit lassen sich ganze Zeltsiedlungen bauen und – das ist das Faszinierende – miteinander verbinden.

Wer mit Freunden zelten geht, kann so die jeweiligen Familienzelte mit gedeckten Durchgängen verbinden. Vorausgesetzt natürlich, alle nutzen das gleiche System.

Laut Dornob ist das Konzept die Idee eines Designers, der damit an einem japanischen Design-Wettbewerb bis ins Final vordringen konnte. Ob die tolle Idee den Weg zur Marktreife findet, ist natürlich noch offen. Eine schöne Bereicherung wäre sie auf jeden Fall.

Quelle: Dornob

Be-COC: Das etwas andere Konzept

Es braucht neue Ideen und andere Vorgehensweise, um Innovation zu schaffen. Eine Idee, wie Caravans und Reisemobile in Zukunft komplett anders aufgebaut sein könnten, hatte vor einiger Zeit John Peter Appert. Sein Konzept sieht vor, dass der Wohnaufbau im Wesentlichen aus zwei senkrecht stehenden 180°-Schalen besteht, die im Fahrzustand platzsparend nach innen, im Campingbetrieb jedoch platzschaffend nach aussen geschwenkt werden. Dadurch entsteht laut Appert ein völlig neues Raumgefühl, das in Fahrzeugen, die auf 2,5 Meter Breite niemals möglich wäre.
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Darf's ein Sattelschlepper sein?

In der Liga, in der Geld zur Nebensächlichkeit verkommt, kann es nicht genug extravagant sein. In Sachen Wohnmobil genügt es hierzulande meistens noch, in einem US-Motorhome in der Grösse eines Reisebusses anzureisen. Doch Futuria sei Dank: Wer auf Nummer sicher gehen will und ganz sicher nicht durch ein noch längeres Luxusmobil ausgetrumpft wird, der reist in Zukunft im Futuria Sports & Spa an. (mehr Bilder + Video nach dem Link)
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Darf’s ein Sattelschlepper sein?

In der Liga, in der Geld zur Nebensächlichkeit verkommt, kann es nicht genug extravagant sein. In Sachen Wohnmobil genügt es hierzulande meistens noch, in einem US-Motorhome in der Grösse eines Reisebusses anzureisen. Doch Futuria sei Dank: Wer auf Nummer sicher gehen will und ganz sicher nicht durch ein noch längeres Luxusmobil ausgetrumpft wird, der reist in Zukunft im Futuria Sports & Spa an. (mehr Bilder + Video nach dem Link)
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