Rapallo (I): Camping Miraflores

rapallo1_800x600Rapallo liegt etwa dreissig Kilometer südöstlich von Genua und damit auf unserer Strecke Richtung Toscana. Das Dorf liegt am Golf von Rapallo, von dem ich bei dieser Gelegenheit zum ersten Mal höre, und gleich an der Autostrada, was für den weiteren Reiseverlauf praktisch ist. Allerdings liegt der Campingplatz Miraflores, den wir uns für diese Nacht aussuchten, wirklich sehr nahe an der Autobahn. Konkret verlässt man die Autobahn, durchfährt die Mautstelle, fährt links um die Ecke und ist am Ziel. Aber erstaunlicherweise kommen wir auf dem Platz kaum etwas vom Strassenlärm mit. Vielleicht lag’s am regenbedingten Dauerprasseln auf dem Dachfenster, vielleicht auch an den Schallschutzwänden.

Der Campingplatz hat offensichtlich schon bessere Zeiten erlebt. Einiges macht einen altertümlichen, leicht verlotterten Eindruck. Ob’s am langjährigen Einfluss durch die Witterung liegt oder an fehlender Pflege, kann und will ich nicht beurteilen. Mit etwas Liebe und Wille liesse sich aber sicherlich noch die eine oder andere Unschönheit beheben. Vielleicht wird das aber auch noch gemacht bis im Frühsommer die Saison richtig beginnt.

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Nirgends so teuer wie in der Schweiz

Der ADAC berichtet, was wir längst wissen: In der Schweiz ist Camping teuer. Doppelt so teuer wie in Deutschland. Und immer noch deutlich teurer als in allen anderen europäischen Ländern. Nicht wirklich eine neue Erkenntnis.

Jahr für Jahr berichtet der ADAC darüber. Mal erwähnt er dabei einen Brienzer Platz als vorbildlich, mal ist es einer in Tenero. Die üblichen ‚Verdächtigen‘, Jahr für Jahr. Und daran, dass die Schweiz teuerstes Campingland ist, wird sich so schnell auch nichts ändern. Vielleicht holt Kroatien auf, vielleicht auch Italien. Aber es wird auch in fünf Jahren noch teurer sein, seinen Wohnwagen in der Schweiz zu parken als in Deutschland.

Was mich viel mehr ärgert ist die Tatsache, dass die Plätze in der Hauptsaison ständig komplett ausgebucht sind und für spontan Reisende mit dem Wohnmobil kaum je Platz haben wollen. Überhaupt wird die Spezies derjenigen Camper, die halt eben nicht eine Woche auf dem selben Platz verbringen und schon Monate im Voraus buchen wollen, sozusagen schweizweit ignoriert. Wer spontan viel Geld ausgeben will auf einem Top-Campingplatz, kann das in der Schweiz fast ausschliesslich ausserhalb der Saison.

Camping Muglin, Müstair GR (Schweiz)

Da die Bündner Gemeinden bekanntermassen mit z.T. seltsamen Schildern darauf hinweisen, dass Reisemobile nicht willkommen sind, bleibt nur das Ausweichen auf offizielle Campingplätze oder die Weiterreise. Wir haben uns in diesem Fall für einen Campingplatz entschieden, weil der ganz neu (Mai 2012) erst aufging. Das machte uns natürlich neugierig. Ausserdem kann man bei einem so neuen Platz davon ausgehen, dass das Wichtigste auf einem Platz noch gut in Schuss ist: Das Sanitärgebäude. Die Hoffnungen waren hoch.
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Camping Idyll, Altenrhein (CH)

Der Name verspricht nicht zu viel: Die Idylle fängt schon bei der Lage dieses Campingplatzes am schweizerischen Bodenseeufer an. Klein und überschaubar liegt er fast etwas versteckt am Rhein, der wenige hundert Meter weiter in den Bodensee mündet und der an dieser Stelle die Grenze zu Österreich darstellt. In 15 Minuten ist man zu Fuss am Marina Rheinhof, von wo aus man das Kursschiff nehmen oder den zahlreichen kleinen und mittelgrossen Schiffen beim Ein- und Auslaufen zu schauen kann.

Das Bild auf dem Campingplatz Idyll ist geprägt von Dauercampern, deren Wohnwagen man häufig nur noch auf den zweiten Blick ausmachen kann und die ihre Parzellen liebevoll pflegen. Überhaupt macht der Platz einen überdurchschnittlich sauberen und gepflegten Eindruck. Die ungefähr zwei Dutzend Touristenparzellen sind nicht riesig, aber dennoch grosszügig genug, das nicht im Entferntesten ein Engegefühl auftaucht. (Video weiter unten)

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Camping Miralago, Tenero (TI)

Der Herr an der Rezeption von Camping Miralago war sich nicht sicher, ob er noch eine Parzelle frei hätte. Er gab uns den Plan mit den Worten: „Gehen Sie schauen, ob Parzelle 91 noch frei ist. Wenn ja, ist gut. Wenn nein, sind wir voll.“ Wir trauten erst unseren Ohren nicht. Aber der meinte das wirklich so.

Es stellte sich heraus, dass die besagte Parzelle frei war. Nicht besonders gross, aber wir planten sowieso, nur eine Nacht zu bleiben. Bezahlt wird im Voraus: 113 Franken (2 Erw., 2 Kinder inkl. Strom). Jawohl. Ich wusste noch nicht einmal, dass ein Campingplatz so viel kosten kann. Aber wir waren müde und blieben aus lauter Bequemlichkeit.

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Camping Pradafenz, Churwalden (GR)

Aus touristischer Sicht kennt man vor allem den grösseren Ort im gleichen Tal: Lenzerheide. Doch auch Churwalden bietet im Sommer und noch mehr im Winter genügend Möglichkeiten, ein paar Tage ohne Langeweile zu verbringen. Der Campingplatz Pradafenz in Churwalden bietet dabei eine fast schon perfekte Ausgangslage, braucht man doch kaum mehr als ein paar Schritte zu gehen und schon sitzt man auf der Sessebahn auf die Alp Stätz. Von da gelangt man über die Zwischenstation „Valbella“ auch ins Skigebiet „Lenzerheide“.

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Sonnenuntergang, diesmal mit Bild

Irgendwie hat das übers Wochenende nicht geklappt mit dem Bloggen via Email. Text und Titel kamen zwar hier an, das Bild jedoch fehlte. Also liefere ich das eben noch nachträglich.

Es zeigt den fast schon kitschigen Sonnenuntergang vom Camping-Platz in Sempach aus. Offenbar ist der Platz bekannt dafür, die schönsten Sonnenuntergänge zu liefern. Was natürlich so nicht richtig ist, denn der Sonnenuntergang ist einfach da, der wird nicht geliefert.

Aber irgendwie stimmt da einfach die Perspektive. Zum Glück hat’s nicht an beiden Abenden geregnet, sonst hätten wir das Schauspiel, das nur ein paar Minuten dauert, verpasst.

Die Aufnahme enstand mit dem iPhone…

Wabern bei Bern: Camping Eichholz

Campingplätze, die in unmittelbarer Nähe zu Städten sind und sich dennoch anfühlen, als wäre man ein bisschen in der Natur, gibt es selten. Der Campingplatz Eichholz in Wabern bei Bern gehört dazu. Er bietet durch seine Lage direkt an der Aare gute Entspannung, ist dennoch nahe am öffentlichen Verkehr und der Stadt Bern. Die Einrichtung ist schlicht aber zweckmässig. Sehr gepflegte Sanitäranlage und eine Möglichkeit, sich ein Zimmer zu mieten. Für Zelter steht eine grosse Wiese zur Verfügung, für Wohnwagen und Reisemobile entsprechende Stellplätze. Die Preise sind angemessen: CHF 30.50 für ein Reisemobil mit zwei Erwachsenen pro Nacht (inkl. Strom). Betreiber des Campingplatzes ist das Sportamt Bern.

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Marketing für Camping in Bayern

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Die Campingplätze von Bayern sind im „Landesverband Campingplatzunternehmer in Bayern e.V.“ organisiert. Gerade für Marketingkampagnen macht das durchaus Sinn. So wird heuer zum Beispiel zum zweiten Mal die sogenannte „Camping in Bayern“-Rallye organisiert. Wobei, zu organisieren gibt es da nicht so viel wie es die Bezeichnung vermuten liesse.

Es geht nämlich nicht um eine Art Gemeinschaftsausflug mit Verschiebung im Konvoi. Vielmehr will man die Camper dazu animieren, in Bayern auf einem Verbands-Campingplatz zu nächtigen. Je Tourismusregion (Franken, Ostbayern, Allgäu und Oberbayern) kann beim besuchten Campingplatz ein Stempel in die Teilnehmerkarte (PDF) gesetzt werden.

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Adria 2008: Teil 2

Der Weg ist das Ziel. Stimmt definitiv nicht, wenn man Stunde um Stunde auf italienischen Autobahnen rauscht, stets bemüht, den Tempomat nicht zu schnell, aber auch nicht zu langsam eingestellt zu haben. Reserviert haben wir nirgendswo, entsprechend hatten wir keine Ahnung, wo wir genau hin sollten. Irgendwann entschieden wir, vorläufig Venedig anzupeilen und ca. eine Stunde vor Ankunft ein paar Plätze anzurufen.

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