Orangework Expeditionsmobile

Wer bei seinen Individualreisen gerne mal die asphaltierte Strasse oder gut erschlossene Länder verlässt, der ist gut beraten, sich ein besonders robustes Reisemobil zu beschaffen. Wenn der Bereich des Serienmarktes verlassen wird, finden sich einige wenige Firmen, die sogenannte Expeditionsmobile nach Kundenwunsch fertigen. Hier ist eine flexible finanzielle Ausgangslage von Vorteil, denn solche rollenden Einfamilienhäuser sind preislich grundsätzlich nach oben offen, jedoch kaum unter einer Viertelmillion zu haben. Ein Vertreter dieser Gattung ist MAN KAT 1A1 von Orangework.

Earth Cruiser auf Fuso-Basis

Der Fuso gilt hierzulande nicht gerade als typische Basis für Wohnmobile. Der australische Earth Cruiser baut allerdings genau auf diese Marke aus dem ehemaligen Mitsubishi-Konzern, die heute grösstenteils Daimler gehört.

Auf der Suche nach dem passenden Expeditionsfahrzeug für die eigenen Reise sind die Macher des Earth Cruise auf die Idee gekommen, ihr eigenes Offroad-Wohnmobil zu bauen. Und offenbar – wirklich überprüfen kann ich das nicht – haben sie damit doch einiges an Erfolg.

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Offroad-Monster von Unicat

Aus dem Hause Unicat kommt ein ganz besonderes Wohnmobil, eine Art Offroad-Monster. Denn das acht Meter lange Ungetüm kommt wohl so ziemlich überall durch, wo genügend Platz ist. Eine Strasse braucht der Wohncontainer auf Basis eines Unimog nicht wirklich. Und mit einem 430-Liter-Frischwassertank können seine Bewohner durchaus eine Zeit lang fernab der Zivilisation ausharren.

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Azalai

Wer die Welt entdecken und dabei auch unwegsame Gegenden nicht scheut, trotzdem aber immer sein eigens „Häuschen“ dabei haben will, der muss Kompromisse eingehen. Komfort, Geländetauglichkeit, Wendigkeit, Raumgefühl, Luxus, wenig Gewicht: Elemente, denen man je nach Einsatzgebiet des Wohnmobils Prioritäten zuweisen muss. Da gehören auch da und dort Abstriche dazu, weil es die in allen Bereichen perfekte Lösung nicht gibt.

Die Kompromisse auf möglichst kleinem Niveau halten hingegen will seit einigen Jahren die französische Marke Azalai. Mit ihren Aufbauten für die Geländewagen schlechthin – Land Rover und Landcruiser – geht sie dabei zum Teil neue Wege. So bieten die Azalai-Kabinen deutlich mehr Komfort als man das von anderen Expeditionsmobilen in dieser Grössenordnung gewohnt ist. Aber obwohl zum Beispiel Dusche und Toilette an Bord sind und bis zu fünf Personen Platz finden, sind die Kabinen nur wenig breiter als das Basisfahrzeug. Alle Fahrzeuge bleiben in ihrer Gesamthöhe unter 2.50 Metern.

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Shadow Hawk

Die Räder haben LKW-Dimension, die Sitzposition des Fahrers kommt der eines Sportwagens nahe. Ein V8-Motor sorgt für 360 Pferdestärken. Und bei Bedarf hat das Fahrzeug eine Bodenfreiheit von über einem Meter, obschon die übliche Reisehöhe nur wenige Zentimeter beträgt. Sowas gibt’s nicht? Fast richtig.

Nein, die Shadow Hawk fahren nicht in der Öffentlichkeit herum. Und wahrscheinlich noch nicht einmal auf dem Hof der Erfinder. Aber als detailreiche Konzeptstudien gibt es die Fahrzeuge schon in unterschiedlichen Versionen. Darunter auch eine, die schon fast ein bisschen die Bezeichnung „Wohnmobil“ verdient.

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Bocklet Dakar U 685

Der Bocklet Dakar U 685 kennt kaum Hindernisse. Das Wohnmobil auf Unimog-Basis hat selbstverständlich Allradantrieb. Und die Wohnkabine ist hinten angeschrägt, um im Gelände nicht aufzuschlagen. Michael Bocklet, der Reisemobil-Bauer aus Koblenz, denkt an alles. Wer abseits von Strassen die Welt erkundet, möchte möglichst jeden Ärger verhindern.

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Bocklet Dakar 630

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Dakar 630 – das klingt nach Abenteuer. Und wenn der Hersteller Bocklet heisst, dann ist es das auch. Der Spezialist für individuelle Reisemobile, Expeditions- und Sonderfahrzeuge wird den neuen Sprössling im Juni an der „Abenteuer & Allrad“ vorstellen. Der 6,3 Meter lange und 3,2 Meter hohe Dakar 630 basiert auf dem Allrad-Iveco Daily und hat ein zulässiges Maximalgewicht von 5.5 Tonnen. Was reichlich Zuladung verspricht. Ein Drehmoment von 400 Nm und 176 Pferde bringen diese Masse in Bewegung.

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Ein Vagabund auf Jeep-Basis

Man nehme einen Jeep Wranger und setze hinten einen Container mit Küche, WC und Sitzgruppe drauf. Und weil dabei kein Platz fürs Bett bleibt, lässt sich beim EarthRoamer das Dach nach hinten klappen, was die Liegefläche fürs Schlafgemach ergibt. Um selbige sowie die nun entstandene Öffnung zum „Wohnbereich zu schützen, spannt sich darüber ein zeltähnliches Faltdach.

Der EarthRoamer ist mit Innen- und Aussendusche ausgerüstet, hat einen 95-Liter-Wassertank und ein 80-Watt-Solarpanel. Und natürlich ist das einmalige Gefährt für Abenteurer absolut offroad-tauglich. Dafür sorgt der Allrad. Sollte es doch mal brenzlig werden, hilft die eingebaute Seilwinde sicher aus dem Schlamassel.

Weitere Fotos gibt’s im Autoblog.

Quelle: Autoblog

Cross-TEC: Es geht auch anders

Pantherschwarze Metallic-Lackierung, auffällige Sidepipes, Chrom-Bügel und ein aggressiver Look: Eigenschaften, die man nicht primär mit Wohnmobil in Verbindung bringt. Doch vielleicht (hoffentlich?) sollte man sich bald umgewöhnen. Der Cross-TEC ist zwar bislang erst eine Studie, die darauf wartet, dass Ford das dazugehörige Basis-Fahrzeug wirklich in Serie produzieren wird. Aber was der Designer von TEC hier für ein Allrad-Konzept gezeichnet hat, sollte meiner Meinung nach Schule machen.

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