Designstudie von Stanislav Malyshev

Stanislav Malyshev hat den Bachelor in Maschinenbau und hat sich auch in Industrielles Design vertieft. Auf einer Autobahnfahrt sind im die zahlreichen verschiedenen und doch ähnlichen Reisemobile aufgefallen. Das weckte den Designer ihn ihm. Er begann, das Design von Wohnmobilen mit Ideen aus der Architektur zu vergleichen und kombinieren. Er sah sich Bilder von High-Tech-Häusern an, studierte die rustikalen Formen an alten Häusern und versuchte, den Charme der Architektur auf vier Räder zu übertragen.

Herausgekommen ist eine Designstudie, die auf sympathische Art klassische Elementezu einem kompakten Camper in einem einzigartigen Retro-Design vereinen. Laut Stanislav basieren die Visualisierungsentwürfe auf den Abmessungen des Nissan Cabstars, was sicher nicht grad optimal ist, um selbst bei den unkonventionellsten Herstellern offene Türen einzurennen, schliesslich spielt der Cabstar in Europa im Camper-Bereich schlicht überhaupt keine Rolle.

Aber ich denke mal, die Anpassungen, die für ein Ducato-Fahrgestell nötig wären, liessen sich problemlos vornehmen, ohne dem Konzept den ganzen Charme zu nehmen.

Bilder: Stanislav Malyshev

Suzuki, wann kommt der X-Head endlich?

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Es ist jetzt sechs Jahre her seit Suzuki die Konzeptstudie X-Head präsentierte. Der potenzielle japanische Unimog-Killer ist zwar nicht ausdrücklich als Wohnmobil gedacht. Aber mal ehrlich, sähe eine Absetzkabine oder ein Wohnmobilaufbau nicht genial aus auf so einem Fahrzeug.

Suzuki, bitte produzieren. Wir können uns das vermutlich zwar nicht leisten, aber wir wollen es auf den Strassen sehen. Wobei… auf die Strasse gehört der wohl auch wieder nicht. Egal, produzieren, bitte!

Quelle: consumerreports.com

Teal Camper: Leichtgewicht mit Potential

Eigentlich war es die Tochter von Lawrence Drake, die sich Camping-Urlaub mit ihrem Vater wünschte. Drake war in einem Dilemma: Einerseits wollte er nicht mehr in einem Zelt übernachten. Andererseits kam die Anschaffung eines neuen Zugfahrzeugs für einen richtigen Wohnwagen nicht in Frage. Also fing er an, sich Gedanken zu machen, wie er die Zugfähigkeit seines Privatautos von gerade mal knapp 450 kg mit einem „Caravan“ unter ein Dach bringen könnte. Er hat offensichtlich eine Lösung gefunden und sie Teal getauft.  Teal Camper: Leichtgewicht mit Potential weiterlesen

Aufklappbarer Caravan

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Strassenmusiker aufgepasst: Hier kommt die ultimative Kombination aus Bühne und rollendem Haus. Ein Caravan, der an ein Akkordeon erinnert, dient gleichermassen als Wohnwagen wie auch als schnell aufgebaute Bühne.

Die beiden Aussenwände lassen sich bis zu 252° flügelähnlich aufklappen und geben eine Nutzfläche in Form eines Viertel- oder Halbkreises frei. Diese kann nun als Bühne benutzt werden. Durch verschieben der weiteren Elemente entsteht je nach Bedürfnis ein bewohnbarer Raum mit mehreren Unterteilungen.

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Verdier-VW: Der beste Westfalia?

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Meterlange Markise als Aufhänger für ein Riesenvorzelt. Automatisch ausfahrendes Hubdach mit Doppelbett, erreichbar über in den Beifahrersitz integrierte Stufen. Eine Einbauküche in der grossen ausschwenkbaren Seitentür. Ein weiteres Doppelbett mit wenigen Handgriffen im Hinterteil des Buses. Und das ganze verpackt in ein klassisches und dennoch topmodernes Fahrzeug: Einen VW Bulli der Zukunft. Wer bekommt da nicht glänzende Augen? — Video weiter unten

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Mini Clubman mit Airstream für Surfer

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Der Mini ist nicht unbedingt das Zugfahrzeug erster Wahl für Caravan-Besitzer, hat die Diesel-Version doch gerade mal 95 PS. Schon gar nicht für einen nicht gerade für seine Leichtigkeit bekannten Airstream. Der Mini Clubman ist auf Surfer-Look getrimmt und sowohl Anhänger wie Zugfahrzeug wurden mit Neopren-Elementen verziert.

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Der AirPod sieht nur aus wie ein Caravan…

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Tatsächlich dachte ich zuerst an einen Wohnwagen als ich dieses weisse Gefährt in Genf am Auto-Salon sah. Wahrlich ein seltsamer Ort, um Caravans zu präsentieren. Und beim zweiten Blick fällt einem auf, dass die Form zwar verwandt, die Grösse aber doch etwas gar gering wäre. So erkennt man dann schliesslich beim dritten Blick, dass es sich beim AirPod um einen dreiplätzigen urbanen Personentransporter handelt. Und als solchen könnte es sein, dass er uns in Zukunft da oder dort mal auf Campingplätzen begegnet. Denn der AirPod hat einen gewaltigen Vorteil gegenüber anderen Transportern.

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BOB: Einmal aufklappen, bitte

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Sein Name ist BOB und er ist eine Mischung aus Zelt, Reisemobil und Haus. Wobei er letzteres am wenigsten ist. BOB ist ein Konzept des australischen Designer Duos Andrew Maynard und Soren Luckins. Das wesentlichste Merkmal: Seine Wände lassen sich aufklappen, wodurch sich die Gesamtfläche im Stand auf mehr als das Dreifache seiner Spurbreite vergrössert.

Die ganze Technik, inkl. Motor und Getriebe, befindet sich unter den Fahrersitzen oder zumindest im vorderen Teil des Fahrzeuges. Dadurch ist der hintere Teil flexibel, erst recht, wenn BOB aufgefaltet auf dem Campingplatz steht.Und das erlaubt es auch, BOB in nahezu beliebigen Längen zu produzieren.

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Yamaha Camping Konzepte

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Wenn es um Abenteuer, Freizeit und Spass geht, werden den Tüftlern wohl nie die Ideen ausgehen. So auch den Konzeptproduzenten bei Yamaha. Sie wollten kürzlich in einer Web-Umfrage wissen, was die Allgemeinheit von ihren Camping-Konzepten hält. Natürlich ist Yamaha nicht gerade die Firma, von der man ein Wohnmobil erwarten würde. Und deshalb haben diese Konzepte auch nur am Rande mit Reisemobilen zu tun.

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